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Der Jane Austen Club
61.3/100

4 Bewertungen

Der Jane Austen Club

FILM • 2007 • 1 Std. 41 Min.


Regie: Robin Swicord

Darsteller/-innen: Kathy Baker, Amy Brenneman, Maria Bello, Maggie Grace, Hugh Dancy, Marc Blucas, Ed Brigadier, Emily Blunt, Kevin Zegers, Jimmy Smits, Catherine Schreiber, Ned Hosford, Messy Stench, Chris Burket, Parisa Fitz-Henley

Genre: Drama, Romanze



Sylvia wird nach langen, scheinbar glücklichen Ehejahren plötzlich von ihrem Mann verlassen. Ihre Freundin Bernadette, eine starke Frau, die ihr Leben nach eigenen Regeln lebt, organisiert daraufhin einen "Buchclub", um der Verzweifelten dabei zu helfen, wieder auf andere Gedanken zu kommen. Fünf Frauen treffen sich daraufhin einmal im Monat, um über eines von Jane Austens Bücher zu diskutieren: Neben Bernadette und Silvia sind das Sylvias lesbische Tochter Allegra, die eigentlich nur ihre Mutter über den Verlust hinwegtrösten will, die junge Lehrerin Prudie, die in einer unglücklichen Ehe lebt, sowie Sylvias Single-Freundin Jocelyn, die den einzigen Mann mit in den Club bringt: Grigg, der insgeheim hofft, durch den Buchclub bei Jocelyn landen zu können. Als die Gruppe nach und nach die einzelnen Werke von Austen durchgeht, entwickelt sich das Liebesleben eines jeden Beteiligten parallel zu den Geschichten Austens: Unbewusst sucht sich jeder die Plots und Charaktere aus, die dem eigenen Leben ähneln – und projiziert seine Wünsche, Sorgen und Hoffnungen in die Bücher hinein.


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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11.03.14 - 13:41
Eine interessante Idee wird hier nur mittelmäßig umgesetzt. Fünf von der Liebe enttäuschte Frauen im heutigen Amerika sind auf der Suche nach neuen Männern. Das Thema Ehe war für die Mädels um 1800 auch die Nummer Eins auf der Interessenskala. Insofern greift die Parallele schon.
Die lockere Einleitung mit Alltagsszenen so wie sie jedem schon mal passiert sind, schafft eine entspannte Atmosphäre.
Dann geht’s zur Sache: die fünf Mädels und ein Mann besprechen die 6 Romane von Jane Austen, jeden Monat einen.
Bald erkennt man Ähnlichkeiten zu den Romanen im Leben der Frauen. Wenn man sie gelesen hat, kann man die feinsinnigen Anspielungen nachvollziehen. Und das macht die Hälfte des Films aus. Für alle übrigen ist es so, dass Kathy Baker, die Mutter der Kompanie ist. Sie ist Dreh- und Angelpunkt. Die blonde Maria Bello kriegt den Prinzen (Hugh Darcy) und Emily Blunt ist die einzig echt tragische Intellektuelle im Quintett. Sie zeigt Gefühle und leidet echt gut. Versucht auszubrechen und wird von einer Fußgängerampel dirigiert. Nett! Ihr Mann, anfangs ein Vollpfosten mutiert zum literarisch interessierten Leser, ähnlich wie Amy Brennemans seitenspringender Gatte Jimmy Smits. Die übrigen sind von minderem Interesse.
Das kann man alles akzeptieren zum Wohle von Jane Austen, vorausgesetzt man konzentriert sich auf die verbalen bzw. situativen Assoziationen, die die Regisseurin und Drehbuchautorin Robin Swicord eingebaut hat. Dann geht auch das Ende austenmäßig in Ordnung: damals Hochzeit, heute F.F.E. Alle Töpfchen haben Deckelchen gefunden.

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kurenschaub

kurenschaub


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12.07.13 - 22:43
"Müde bin ich geh zur Ruh - schließ nun meine Augen zu" - ja war nicht das gelbe vom Ei - kein Esprit und auch ein wengerl langweilig - trotz Darsteller, die sich durchaus bemüht haben.

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