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Indiana Jones und der Tempel des Todes
67.9/100

52 Bewertungen

Indiana Jones und der Tempel des Todes

FILM • 1984 • 1 Std. 54 Min.


Regie: Steven Spielberg

Darsteller/-innen: Harrison Ford, Philip Tan, Ric Young, Dan Aykroyd, Philip Stone, Michael Yama, Roy Chiao, Kate Capshaw, Roshan Seth, Jonathan Ke Quan, Amrish Puri, David Yip, Chua Kah Joo, Rex Ngui, Dr. Akio Mitamura

Genre: Abenteuer, Action



Indiana Jones, der verwegene Archäologieprofessor mit der Peitsche, begibt sich auf ein neues Abenteuer, das ihn in das Herz von Indien führt. Zusammen mit seinen Wegbegleitern Short Round und der bezaubernden Nachtclubsängerin Willie Scott entkommt er nur knapp einem Mordanschlag. In Indien angekommen finden die drei Gefährten ein vom Untergang gezeichnetes Dorf im Dschungel. Um die Bewohner retten zu können, muß der heilige Sankara-Stein gefunden werden. Indy, Short Round und Willie begeben sich auf die abenteuerliche Suche nach dem magischen Kristall. Die gefährliche Spur mit vielen unliebsamen Überraschungen führt sie in den Tempel des Todes, ein unheimliches Labyrinth einer finsteren Macht. Noch ahnen sie nicht, welche tödlichen Gefahren ihnen bevorstehen...


Filmkommentare (4)


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8martin

8martin


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20.09.14 - 09:31
Diese Tetralogie war für Harrison Ford der absolute Durchbruch. Und es ist durchweg spannende Unterhaltung: diese Mischung aus perfektem Abenteuer mit Exotik und einem Schuss Komik. Aber kennst du einen, kennst du alle. Und jeder hat auch so seine Schwächen. Es beginnt hier voller Tempo und mit fast slapstickhaften Gags (s. das Fläschchen mit dem Gegengift). Im Mittelteil hängt der Film dann etwas durch. Die Tunnelfahrt mit der Kipplore ist zu lang und die Opferzeremonie ist weder komisch noch spannend einfach dämlich wegen der albernen Theatralik. Auch wenn Indy nur so tut…Gottseidank sind diesmal nicht die Nazis die Bösen, sondern die Inder. Aber dafür kommen pfiffige Dialoge und spaßige Situationen ins Spiel. Und dafür ist meistens Willie (Kate Capshaw) zuständig. Sie kreischt zwar ein bisschen viel, aber das gehört wohl so dazu. Sie ist kein Ersatz für Sean Connery. Im Schlussteil geht die Spannungskurve dann nochmal steil nach oben. Da kommt Harrison Ford fast an 007 ran, obwohl John Wayne meistens von der Kavallerie gerettet wurde. Für einen Wissenschaftler teilt er aber ganz schön aus.
Die detektivische Kleinarbeit gerät hier etwas in den Hintergrund. Dafür gibt es einen sozialen Touch, der Spielberg wohl am Herzen liegt: Kinderarbeit. Hier wird Indy dann auch noch zum Heilsbringer hochstilisiert. Na ja, eine Familie hat er ja bereits. Insgesamt ist der ‘Tempel‘ etwas schwächer als ‘Schatz‘, ‘Kreuzzug‘ und ‘Kristallschädel. Aber dennoch gut zum Downchillen wie die anderen drei.

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kurenschaub

kurenschaub


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12.04.10 - 19:28
Indiana Jones wird zur Serie und die Qualität stimmt noch immer.
harrison Ford ist ein unglaublich beeindruckender Indiana Jones und die Geschichte die Spielberg geschickt in die Kinos manövrierte, ist wieder mal beeindruckend.
Der große Erfolg geht also weiter.

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Filmosoph

Filmosoph


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18.02.09 - 11:49
Teil zwei der – mittlerweile – Quadrilogy, damals als mittlerer Teil gedacht. Und laut Lucas‘ Auffassung sollte dies – wie bei „Star Wars“ – der düsterste Teil werden. Vorweg: Das wurde er auch. Dennoch finden wir wieder sehr viel „Indiana Jones“ (übrigens nun erstmals im Titel) in diesem Film: Humor, Action, Spannung und viel mystisches; nicht zu vergessen: Viel Ekelerregendes, diesmal sind es Insekten und Affenhirne (und noch anderes).
Für mich ist Teil 2 der beste Teil der Serie, weil er einfach der spannendste und dunkelste ist. Auch wenn Lucas immer bestrebt ist, kindgerechte Filme zu machen, so ist es ihm hiermit zum Glück nicht gelungen. Man denke etwa an die tolle Fahrt mit dem Grubenwägelchen, kaum vorzustellen, wie dies in einem 3D-Kino kommen würde!
Und „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ ist eine der wenigen Fortsetzungen, die sich durchaus mit dem Original messen können und in diesem Fall sogar übertreffen. Dieser Film nutzt den Vorteil der bereits bekannten Charaktere (in diesem Fall eben nur Indiana Jones selbst, da es chronologisch eigentlich vor „Jäger des verlorenen Schatzes“ spielt) und setzt noch eines drauf: Jones ist cool, routiniert und man sieht ihm richtig den Spaß an der Arbeit an. Das Drehbuch ist perfekt durchgeplant, an Spielbergs Inszenierung ist nichts auszusetzen.
Gekonnt werden Lichteffekte, Ekeleffekte, mystische Symbolismen und auch Schauspieler eingesetzt, um eben den unvergleichlichen „Tempel“-Flair zu erzeugen.
Dieser Film ist zusammen mit dem Vorgänger und direktem Nachfolger auch noch heute eine Referenz im Abenteuer-Bereich. Denn selten passen alle Teile perfekt zu einem Puzzle zusammen: Musik, die Figur an sich, die Spannung und der Humor (v. a. auch Spielbergs spätere Frau). Auch Jahre später wurde diese Kombination nicht erreicht, in Wirklichkeit sind sie alle gescheitert: Wer den „Tempelritter“ Nicolas Cage gesehen hat, weiß, dass dies nur ein wirklich müder Abklatsch ist.
Auch Teil 2 der „Indie“-Reihe ist ein Meisterwerk.

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Filmfreak

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23.08.08 - 16:08
Ein wie ich finde exzellenter Nachfolger von "Jäger des verlorenen Schatzes".Steven Spielberg & George Lucas schafften es meiner Meinung nach,nochmals einen draufzusetzen was die Action und den Wortwitz betrifft in diesem Film.
Erfrischend wie ich finde sind die beiden anderen Hauptcharaktere in diesem Film,Willi und Short.
Alle 3 Schauspieler gehen in ihren Rollen voll auf.
Eine hübsche Blondine an der Seite von Indy,die so manches mal in das eine oder andere Fettnäpfchen reintritt,ebenso Shorty,der Indy teilweise hilft wo er nur kann,der einfach durch seine Art und Weise für den einen bzw. anderen Brüller im Film sorgt,trotzdem sind die 3 zusammen ein unschlagbares Trio.
Ich erinnere hier gerne an die Szene beim Essen des Maharadschas,oder die absolut geniale Verfolgungsjagd in der Mine,ohne jetzt hier mehr verraten zu wollen.
In seinem 2.Abenteuer kommt er in den Tempel der Göttin Kali und sucht eben die Sankara-Steine.
Bei 28 Millionen Dollar Produktionskosten spielte der Film 333 Millionen Dollar weltweit ein.
Auch dieses 2.Abenteuer konnte in der Kategorie Spezialeffekte 1985 den Oscar gewinnen.
Auch ist dieser Film ein sog.Prequel weil es zeitlich vor "Jäger des verlorenen Schatzes" spielte.
Wer diesen Film noch nicht gesehen hat,unbedingt nachholen,es lohnt sich auf jeden Fall für alle Abenteuerfans.Hier hat jeder seinen Spaß und wird über die gesamte Filmlänge wunderbar gut unterhalten.

Daher vergebe ich einem Nachfolgefilm hier zum ersten mal erneut ein "Meisterwerk"!

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