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1 Kritik   4 Kommentare

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

DEINE MEINUNG?


1989

Genre: Abenteuer, Action

Spieldauer: ~ 122 Minuten

Regie: Steven Spielberg

Cast: Harrison Ford, Sean Connery, Denholm Elliott, Alison Doody, John Rhys-Davies, Julian Glover, River Phoenix, Michael Byrne, Kevork Malikyan, Robert Edison, Richard Young, Alexei Sayle, Alex Hyde-White, Paul Maxwell, Isla Blair

Kurzbeschreibung: Das Abenteuer hat einen Namen: Indiana Jones. Doch bei der Suche nach dem heiligen Gral ist ein Jones nicht genug. Gemeinsam mit seinem Vater zieht Indiana Jones in den letzten Kreuzzug. Über drei Erdteile - Amerika, Europa, Asien - geht die gefährliche Jagd Kopf an Kopf mit seinen Gegenspielern. Und bei diesem Wettrennen bleibt Indiana Jones keine Wahl: Er muß alles wagen, um zu gewinnen, denn für den Verlierer bleibt nur der sichere Untergang... Harrison Ford und Sean Connery in einem Film von Steven Spielberg und George Lucas. Atemberaubende Action, spektakuläre Stunts und unvergleichlicher Humor - Indiana Jones in seinem größten Abenteuer!


Filmkommentare (4)


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Chev
09.11.13 - 17:30
definitiv die paraderolle von harrison ford. an der seite des ewigen gentleman sean connery geradezu perfekt inszeniert. wenn man die ersten indiana jones filme als vergleich heranzieht ist dieser teil ein echtes highlight und macht lust auf alle anderen indianafilme. diese reihe ist ein beweis dafür das fortsetzungen nicht immer einen Qualitätsverlust bedeuten müssen.

kultig und sehenswert

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kurenschaub
12.04.10 - 19:31
Dies ist mein Lieblings Indiana Jones und durch das Mitwirken von Sean Connery besonders toll.
Er spielt mit Harrison in Hochform um die wette, die Story kann sich sehen lassen, Spannung, Abenteur und Action pur.
Immer noch cool!

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Filmosoph
11.09.09 - 18:04
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Stilistisch behielt die »Indy« Reihe auch in Teil 3 das altbewährte Konzept. Einmal mehr setzte das kongeniale Duo George Lucas/Steven Spielberg auf viel Action, Spannung und nicht zuletzt Humor. Die sensationelle Neuerung des Filmes ist hingegen der Auftritt von Sean Connery als Henry Jones Sr., welcher v. a. einiges an Humor beiträgt. Wie Filmfreak geschrieben hat, sehen wir in diesem Film auch den viel zu früh verstorbenen River Phoenix, welcher seine Sache zweifelsohne gut machte. Über die Anfangsszenen der »Indy« Filme sagte Spielberg: » Der Anfang all dieser Filme ist wie das Ende der meisten normalen Actionfilme. Wir nehmen den Höhepunkt eines normalen Actionfilms und sagen: „Nehmen wir das uns stellen es an den Anfang unseres Films, noch bevor der erste Akt beginnt, als sei das Publikum spät gekommen“«. Aber man darf nicht vergessen: Der Film ist ein Abenteuerfilm, besonders (darstellerisch )anspruchsvolle Rollen bieten diese Filme selten. Harrison Ford ist Indiana Jones, jedoch ist dies keine Oscar-Rolle.
Was auch diesen Film wieder so interessant macht, ist die genannte explosive Mischung, welche perfekt funktioniert. Das Drehbuch ist auch hier wieder als riesige Schnitzeljagd ausgelegt, eingebettet in Spielbergs Lieblingsfeind, den Nazis. Das Highlight ist hier sicher die Bücherverbrennungsszene, als der Film-Hitler (Michael Sheard) in Jones‘ Tagebuch ein Autogramm vergibt. Das bringt natürlich auch die Frage mit sich: Welche Rolle spielen eigentlich die Nazis in diesem Film? Auf alle Fälle findet eine sehr klischeehafte Zeichnung statt, mit wenigen Individuen, der große Teil ist eine »verbrauchbare« Masse. Auch hier haben wir eben nur zwei »individuelle« Nazis vor uns: Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) und der SS Obersturmbannführer (im Original einfach mit Colonel übersetzt). Während Schneider als junge, schöne, hinterlistige und sehr intelligente Femme fatale eine typische Nazifigur verkörpert, bleibt der Obersturmbannführer ebenso klischeehaft; geradlinig, eindimensional und absolut böse. Andere Figuren treten kaum hervor. Und man denkt, in einer Szene spricht Spielberg selbst: Als Indy im Salzburger Schloss erstmals Soldaten in brauner Uniform entdeckt, meint er schlicht: »Nazi Soldaten – ich hasse diese Kerle«. Und tatsächlich äußert er sich auf dem zugehörigen Making Of: »Es macht Spaß, die Nazis auf den Arm zu nehmen, denn man kann sich praktisch alles erlauben, weil die Nazis die Schurken sind.« So einfach ist das. Unterlegt wird dieser Sager mit dem Schmelzen der Nazisoldaten des ersten Films.
Gleichwohl gibt es wieder einmal tolle Verfolgungsjagten: Die Eingangssequenz mit dem jungen Indy wird einem in Erinnerung bleiben, so wie die Verfolgungsjagt in der Wüste von Jordanien (im Abspann wird übrigens dem König von Jordanien, »Hussein« gedankt). Wo sah man eine solche Verfolgungsjagt besser inszeniert? Keine Frage, höchstens im Tempel des Todes, und das sagt alles.
Wer die Vorgängerfilme mochte, liegt auch hier goldrichtig. Einziges Manko: Die »mystische Atmosphäre« wurde diesmal gegen gnadenlose Action getauscht. Somit fand ich die Vorgängerfilme um einen Deut besser, weil atmosphärischer. Dies soll den Weg jedoch auf keinen Fall zu einem hervorragenden Abenteuerfilm verstellen.

Fußnote: Das Flugzeug, welches Jones in den Tunnel folgt, ist eine Miniatur, aber perfekt gemacht – man bemerkt dies keineswegs. Auch das Zeppelin ist nicht echt – bemerkenswert für diese Zeit. Der Effekt, in dem mit dem falschen Kelche getrunken wird, ist ähnlich gut gelungen wie beim Jäger des verlorenen Schatzes. Auch mit Ekeleffekten wurde (wie immer) nicht gespart – diesmal sind es Ratten.

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Filmfreak
23.08.08 - 20:10
So in diesem Film sehen wir also Indy in jungen Jahren,bevor er wohl zu dem bekanntesten Archäologen der Filmgeschichte sich mauserte.
In diesem 3.Abenteuer macht sich Indy auf die Suche nach dem heiligen Gral.
In seiner relativ kurzen Rolle hatte mir River Phoenix sehr gut gefallen.Auch der 3.Teil weiß zu unterhalten und wie er den Zuschauer an den Fernsehschirm fesseln kann.Sir Sean Connery mimt in diesem Film Indy`s Vater,der vom Wortwitz her so ein wenig an Shorty von Teil 2 erinnerte,Connery zeigt für mich in diesem Film einen eher trockenen Humor und doch weiß er oftmals wie er sich aus gewissen Situationen befreien kann.
Wie schon in Teil 1 geht es in diesem Film wieder gegen die Nazischergen und es bringt dem Zuschauer die Erkenntnis warum man nicht immer auf blonde Frauen stehen sollte.
In diesem Film treten auch historische Unstimmigkeiten bzw.Anachronismen auf,diese wurden aber von den Produzenten in Kauf genommen,denn sie spielen zwar in einem historischen Kontext,jedoch überwiegt der fiktionale Anteil bei weitem und dieser Film erhebt keinerlei Ansprüche auf die historische Korrektheit.
Auch dieser Film erhielt 1990 einen Oscar für den Tonschnitt und war noch für 2 weitere nominiert.
Natürlich spielt Harrison Ford wie gewohnt seine Rolle als Indy sehr gut und glaubhaft.
Trotzdem kommt dieser 3.Teil für mich nicht ganz an seine beiden Vorgänger heran.Teil 1 & 2 fand ich genial,ja es wurde schwer das Spielberg & Lucas Teil 2 noch einmal toppen hätten können,daher gebe ich Teil 3 auf jeden Fall noch ein "Sehenswert",aber leider für mich kein "Meisterwerk" mehr!

Auf jeden Fall lohnt es sich noch diesen Film der Indy Reihe anzuschauen und ist auch für jeden Abenteuerfan zu empfehlen.

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