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2 Kommentare

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Komödie, Romanze

Spieldauer: ~ 102 Minuten

Regie: Leander Haußmann

Cast: Benno Fürmann, Uwe Ochsenknecht, Jessica Schwarz, Thomas Kretschmann, Katja Flint, Tom Schilling, Nadja Becker, Peter Lohmeyer, Leander Haußmann, Lars Rudolph, Matthias Matschke, Annika Kuhl, Florentine Lahme, Uwe Dag Berlin, Stephan Fink, Sasha

Kurzbeschreibung: Eine Frau spricht rund 20.000 Wörter pro Tag. Ein Mann reagiert darauf in aller Regel mit einem aussagekräftigen "Hmhm" und konzentriert sich auf die Fußball-Übertragung. Auf hinterhältigste Weise hat die Evolution seit der Steinzeit dafür gesorgt, dass die Differenzen zwischen den Geschlechtern faktisch unüberbrückbar sind. Was ist geschehen? Schauen wir uns zwei Beispiele an: Jan (BENNO FÜRMANN) ist muskulös, beruflich erfolgreich, ein Frauenschwarm und eingefleischter Hertha-Fan. Katrin (JESSICA SCHWARZ) ist unfassbar attraktiv, ebenso erfolgreich, eine Power-Frau und unverbesserliche Romantikerin. Sie könnten das perfekte Paar sein. Doch warum springt Jan dann auf primitivste sexuelle Schlüsselreize an – wie z. B. das sensationelle Dekolleté seiner Sekretärin Angie (NADJA BECKER)? Wieso ist Katrin zu hochintelligenten mehrspurigen Denkleistungen fähig, aber dennoch anfällig für die offensichtliche Balz des Leitwolfs Jonathan (UWE OCHSENKNECHT)? Dass Mann und Frau verhaltenspsychologisch in völlig unterschiedlichen Universen leben, sehen wir exemplarisch an diesen beiden Vorzeige-Modellen ihrer Spezies, die trotz aller modernen Umwelteinflüsse und ihrem gesunden Menschenverstand immer wieder in die Verhaltensmuster ihrer urzeitlichen Vorfahren verfallen. Und wieder stellt sich die Frage: Haben wir denn gar nichts dazugelernt?!


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
10.05.13 - 15:49
Gut besetzt ist dieses Lustspiel vom Kampf der Geschlechter auf jeden Fall mit einer ganzen Reihe illustrer deutscher Darsteller. Ein halbwitziger Screwball Mix zwischen Oswald Kolle und dem Schulmädchen Report, die Dialoge sind nur fallweise zum lachen, was bleibt ist ein einfach gestrickter, jedoch auch wieder vergnüglicher, überzeichneter "Liebesratgeber"!

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Filmfreak
07.03.09 - 18:27
Diese Verfilmung aus dem Jahre 2007 basiert auf dem gleichnamigen Ratgeber des Ehepaares Allan und Barbara Pease.Das erschienene Buch war lange Zeit auf der Sachbuch-Bestsellerliste.Die Verfilmung versucht hauptsächlich dem männlichen Geschlecht wichtige Ratschläge in Bezug auf das andere Geschlecht zu geben,wie praktisch eine Beziehung zwischen beiden Seiten verbessert werden kann oder wie diese auch zum Scheitern verurteilt ist mit dem dementsprechenden Verhalten des anderen Geschlechtes.Der Film möchte zeigen das die heutigen Verhaltensweisen von Männern und Frauen auf genetisch vererbte,triebgesteuerte Handlungsmuster zurückzuführen sind,welche sich in der Steinzeit ausgeprägt haben,als jene Spezies Mensch noch in Höhlen lebten und sich von diversen Wildtierjagden und dem Futtersammeln ernährten.Der Regisseur leitet dabei jede neue Filmsequenz mit einer weiteren These ein,die dieser dann im "Onkelton" über zu Dias eingefrorene Bilder spricht.Die Hauptrollen in dieser Verfilmung spielen Jessica Schwarz,Benno Fürmann und Uwe Ochsenknecht.
Stilistisch gesehen ist diese Komödie eine Mischung aus Screwball-Komödien (Das Wort beschreibt eine Person mit eigenartigen bzw.skurrilen Angewohnheiten;in sog.Screwballkomödien wird häufig der Krieg zwischen den Geschlechtern thematisiert ein Beispiel dafür aus Hollywoodas Original von Alfred Hitchcock "Mr. & Mrs.Smith" oder auch die Komödie mit Til Schweiger "Wo ist Fred?"),sowie den Oswalt Kolle Aufklärungsfilmen aus den 60er Jahren und dem "Schulmädchen Report".
Der Film selbst hatte sehr viele unterschiedliche Kritiken,der Regisseur wolle gewisse Fragen nur "scheinbar" beantworten,er sei ironisch gemeint also sollte dieser Film wohl nur der Unterhaltung dienen,wer diesen Geschlechterfragen wirklich auf den Grund gehen möchte,dem empfehle ich somit das Buch zu lesen.
In diesem Film hat mir die Rolle und Person der Jessica Schwarz sehr gut gefallen,da diese doch recht oft im Film unterschätzt wird.Ich persönlich habe trotzdem einen gewissen Vorbehalt gegen jene verhaltenstheoretischen Grundannahmen die in diesem Film gezeigt werden und sehe hier eben einige Kritikpunkte,ansonsten ein recht amüsanter und lustiger Film,mehr als ein "Durchschnitt" möchte ich dieser Komödie trotzdem nicht geben aufgrund der oben genannten Kritik.

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