HIDE

DEINE Topfilme des vergangenen Kinojahres 2019!
Jetzt Abstimmen
bis 31. Januar 2020 möglich.
Der Tag des Falken
80.0/100

5 Bewertungen

Der Tag des Falken

FILM • 1985 • 1 Std. 56 Min.


Regie: Richard Donner

Darsteller/-innen: Michelle Pfeiffer, Rutger Hauer, Alfred Molina, Matthew Broderick, John Wood, Donald Hodson, Leo McKern, Ken Hutchison, Giancarlo Prete, Loris Loddi, Alessandro Serra, Charles Borromel, Massimo Sarchielli, Nicolina Papetti, Russel Case

Genre: Abenteuer, Drama, Fantasy, Komödie, Romanze



Durch den Fluch des eifersüchtigen Bischofs von Aquila (John Wood) sind die schöne Isabeau d’Anjou (Michelle Pfeiffer) und der edle Ritter Etienne Navarre (Rutger Hauer) getrennt. Nur für wenige Minuten in der Dämmerung können sich die Liebenden in menschlicher Gestalt begegnen. Am Tage verwandelt sich Isabeau in einen Falken, während die Nacht Navarre zum Wolf werden lässt. Ihre Liebe scheint zum Scheitern verurteilt, doch mit dem gewitzten Taschendieb Philip (Matthew Broderick) naht die Rettung. Auf seiner Flucht vor den Häschern des verbrecherischen Bischofs begegnet er dem tragischen Paar und wird zum Knappen des einsamen Wolfes. Durch ihn können die beiden nun zumindest wieder Nachrichten austauschen – und schöpfen neue Hoffnung. Gemeinsam mit einem zauberkundigen alten Mönch erklären sie dem Bischof und seiner schwarzen Magie den Kampf; denn es gibt eine – schier unmögliche – Chance, den Zauber zu brechen...


Filmkommentare (2)


Beitrag schreiben


8martin

8martin


FILME
1.286

NEWS
3

FORUM
0
08.09.18 - 18:15
Ein wunderschönes Märchen mit Actionpotential für Erwachsene, nicht nur wegen der bezaubernden Michelle Pfeiffer. Auch ihr sie liebender Partner, normalerweise eher Rutger – Hau-drauf – Hauer, gibt hier den gefühlvollen Ritter. Die mittelalterliche Fabel, die ans Herz geht, wird durch magisch-schöne Bilder transportiert. Besonders der Tag-Nacht Wechsel und die Verwandlung Mensch – Tier ist filmisch gelungen. Die Nebenfiguren (u.a. Matthew Broderick, sowie der herrlich zerknautschte Leo McKern) bringen Witz und zusätzliche menschliche Wärme. Und wer kann schon die Botschaft negieren, dass am Ende die große Liebe siegt und alle weltlichen Hindernisse überwindet? Ein sehenswerter Wohlfühl-Film, den man immer wieder gern anschaut. Zeitlos schön.

Antwort abgeben

Filmfreak

Filmfreak


FILME
942

NEWS
5.579

FORUM
4.460
19.03.10 - 11:26
Hier setzt uns Regisseur Richard Donner einen romantischen Fantasyfilm aus dem Jahre 1985 vor die Nase.
Die drei Hauptdarsteller in den Personen Michelle Pfeiffer, Rutger Hauer und Matthew Broderick dürften dem einen Filmfan mehr oder weniger etwas sagen.
Diese Verfilmung basiert auf einem Fantasyroman einer U.S.-Autorin und altfranzösischen sage aus dem 14. Jahrhundert.
Bei diesem Fantasyfilm geht es um einen Einzelgänger (Rutger Hauer) der mit seinem Pferd und einem geheimnisvollen Falken unterwegs ist, den er selbst wie sein Leben beschützt. Doch was hat es mit diesem Falken auf sich?
Auf beiden lastet ein Fluch. In der Nacht verwandelt sich der Falke in eine schöne Frau und der Einzelgänger in einen Wolf und am Tag ist es gerade umgekehrt. Der Einzelgänger ist am Tag ein Mensch und die schöne Frau der Falke.
Nun setzt der Einzelgänger alles daran diesen Fluch abzulegen, so dass er und der Falke (die Frau) für immer vereint sein können.
Phillipe Gaston genannt "Die Maus" unterstützt dabei den Einzelgänger und begleitet ihn auf seiner Reise um den Fluch zu brechen.

Wer jetzt hier einen bahnbrechenden Fantasyfilm im Stile von "Herr der Ringe" mit unglaublichen Special Effects erwartet, den muss ich leider etwas enttäuschen. Keine Frage man merkt dieser Inszenierung die Jahre an Handlung, Bild und Effekten deutlich an. Es ist kein schlechter Film, aber eine Empfehlung kann ich hierfür leider nicht aussprechen, wenn man an die heutigen Fantasyfilme so denkt.
Einmal ansehen sollte in meinen Augen genügen.
Die Schauspieler verkörpern für die damalige Zeit solide ihre Rollen, für mich jetzt nicht überragend, aber o.k.
Einen großen Minuspunkt gibt es von mir für den Soundtrack, der meiner Ansicht nach zurecht schon sehr oft kritisiert wurde. Als ich zum ersten Mal die Töne über meine Anlage hörte schaute ich mich meine Freundin an und sie mich, wir mussten uns beide beherrschen das wir nicht losgelacht haben.
Sorry wehrte Filmfreunde, aber dieser Score geht in meinen Augen absolut nicht und passt überhaupt nicht zu diesem Genre.
Der Soundtrack ist mir einfach viel zu poppig, für einen solch mittelalterlichen Fantasyfilm. Ein paar orchestrale Elemente bzw. Renaissance-Töne enthält diese Verfilmung zwar, doch diese sind viel zu selten hörbar. Der Score trübte meiner Ansicht nach noch zusätzlich die Stimmung und zog den Film in der Berwertung nochmals nach unten.

Es mag zwar ein zurückhaltendes Fantasy-Opus sein voller Poesie, doch es gibt wahrlich bessere Verfilmungen dieser Art.

Antwort abgeben