1 Kommentar

Eine unbequeme Wahrheit

DEINE MEINUNG?


2006

Genre: Dokumentation

Spieldauer: ~ 93 Minuten

Regie: Davis Guggenheim

Cast: Al Gore

Kurzbeschreibung: Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. Wenn die große Mehrheit der internationalen Wissenschaftler recht hat, bleiben uns nur noch zehn Jahre, um eine große Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten zerstören wird. Die Folge werden extreme Wetterveränderungen sein, Fluten, Dürren, Epidemien und tödliche Hitzewellen von ungekanntem Ausmaß - eine Katastrophe, die wir selbst verschulden. Das klingt wie nach einem Rezept für schwermütigen Trübsinn und pessimistische Kassandra-Rufe? Warten Sie's ab! Auf den Filmfestivals von Sundance und Cannes sorgte Eine unbequeme Wahrheit für Furore. Regisseur Davis Guggenheim wirft darin einen leidenschaftlichen Blick auf einen Menschen, der mit großem Engagement über Mythen und Missverständnisse beim Thema globale Erwärmung aufklärt und Vorschläge zur Abhilfe macht. Dieser Mensch heißt Al Gore, war Vizepräsident der USA und hat sich nach dem Verlust der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 ganz dem Umweltschutz verschrieben. In diesem faszinierenden Portrait von Gore und seiner "traveling global warming show" erweist sich Gore als witzig, engagiert und analytisch präzise. Er präsentiert verblüffende Fakten und Zusammenhänge über den, wie er es nennt, "globalen Notfall". Sein Publikum sind ganz normale Menschen - gerade sie haben einen Anspruch auf Informationen, bevor es zu spät ist. Im Jahr 2005 erlebte Amerika die schlimmsten Stürme seiner Geschichte. Es scheint, als sei ein Wendepunkt erreicht - und Gore schildert das Szenario dieser düsteren Situation. Zwischen dem Vortrag von Gore streut der Film immer wieder biografische Aspekte ein: wie der idealistische College-Student sich schon früh für Ökologie interessierte; wie eine Familientragödie sein Leben als junger Senator grundlegend veränderte; wie der Mann, der fast US-Präsident wurde, zur leidenschaftlichsten Aufgabe seines Lebens zurückkehrte - überzeugt, dass noch genügend Zeit bleibt, die Dinge zu verändern. Mit Witz, Humor und Hoffnung schildert Eine unbequeme Wahrheit die überzeugende Argumentation von Al Gore: Wir können es uns nicht länger leisten, die globale Erwärmung als politisches Thema anzusehen, sie ist die größte moralische Herausforderung für die Bewohner dieses Planeten.


Filmkommentare (1)


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kurenschaub
01.10.12 - 10:16
Mit unzähligen Auszeichnungen (+ Oscar) "gesegneter" Dokumentationstrip in die Klimakatastrophe - den Ursachen und die Folgen der (durch den Menschen) hervorgerufenen globalen Klimaerwärmung.
Al Gore war der zweitwichtigste Mann von Amerika unter Bill Clinton und hat sich riesig für den Umweltschutz speziell für die Klimaveränderung engagiert.
Tausend Vorträge darüber gehalten (allerdings auch für Wahnsinnsgagen) und sich für diese erstklassige, schweißtreibende Doku verdient gemacht, die einem neben den trüben Zukunftsaussichten, auch die knallharten Facts unter die Nase schiebt und nicht gerade rosige Zeiten prophezeit.
Da kommt mitunter schon ein mulmiges Gefühl auf bei derart düsteren Prognosen, aber noch hat es die Menschheit ein wenig selbst in der Hand das Ruder herumzureißen, David Guggenheim hat eine glänzende Regie bei diesem "Aufrüttler" geführt - und wie wir wissen entstanden die Recherchen 2006, mittlerweile (2012) ist nach Ansicht vieler Klimaforscher der Wandel mit all seinen negativen Auswirkungen nicht mehr aufzuhalten, sondern höchstens noch abzuschwächen.
Dann auf für die nächsten Generationen in die "Sommergspritzenzeit" so um 2050 bei 42 Grad im Schatten! Mache sich jeder selbst ein Bild !

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