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Brokedown Palace - Die Hoffnung stirbt zuletzt
78.0/100

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Brokedown Palace - Die Hoffnung stirbt zuletzt

FILM • 1999 • 1 Std. 36 Min.


Regie: Jonathan Kaplan

Darsteller/-innen: Claire Danes, Tom Amandes, Aimee Graham, Kate Beckinsale, Bill Pullman, John Doe, Bahni Turpin, Lou Diamond Phillips, Jacqueline Kim, Daniel Lapaine, Henry O, Kay Tong Lim, Amanda De Cadenet, Beulah Quo, Intira Jaroenpura

Genre: Drama, Mystery, Thriller




Copyright: © Koch Films

Für die lebenslustigen Freundinnen Alice (Claire Danes) und Darlene (Kate Beckinsale) soll es der schönste Urlaub ihres Lebens werden. Mit einen exotischen Trip nach Bangkok wollen sie den bestandenen High-School-Abschluss gebührend feiern. Unter der goldenen Sonne Thailands lassen sich die beiden vom charmanten Nick zu einem Ausflug nach Hongkong überreden. Dass Nick keine romantischen Absichten hat, erkenne die beiden jedoch erst, als es bereits zu spät ist. Am Flughafen findet die Polizei Heroin in ihrem Gepäck und nimmt sie fest. Von einer Justiz, die keine Gnade kennt, werden sie in einem abgekarterten Prozess zu 33 Jahren Gefängnis im berüchtigten "Brokedown Palace" verurteilt. Allein in einem fremden Land, nur unterstützt vom Anwalt Hank Greene (Bill Pullman), beginnt für Alice und Darlene ein verzweifelter Kampf um ihre Freiheit und ihre Freundschaft.



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8martin

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26.02.19 - 18:47
Neuauflage des Klassikers von Alan Parker aus den 70er Jahren. Hier versteckt wieder einmal ein äußerst sympathische Drogenschmuggler Nick (Daniel Lapaine) den Stoff im Rucksack ahnungsloser Touristinnen. Es sind Alice (Claire Danes) und Darlene (Kate Beckinsale), einfältige Hühner die es zum Urlaub nach Thailand zieht.
Zu Parkers Film gibt es sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten. Auffallend sind vor allem die völlig verschiedenen Lösungen. Parker ist dezidiert eindeutiger. Wer von den beiden lebensfrohen Girlies mit Nick geschlafen hat bleibt vage. Das Ende ist hier allerdings erstaunlich. Alice überholt Mutter Theresa noch und übernimmt die alleinige Schuld als Drogenkurier. Angeblich, weil sie nicht will, dass Darlene auch unschuldig im Gefängnis sitzt. Wer hätte so viel übertriebene christliche Nächstenliebe schon erwartet. Und dann der Anwalt Hank (Bill Pullman), der völlig unglaubwürdig zwischen Habgier und Altruismus hin und her trudelt. Ebenso passt ins seltsame Bild der dilettantische Fluchtversuch der beiden. Bye-bye Spannung.
Da reicht ein bisschen ruppige Grausamkeit nicht aus, um die Thais als erbarmungslose Bösewichte erscheinen zu lassen. Auch wenn das amerikanische Publikum klar erwartet, dass die Girlies freikommen. Doch weit gefehlt. Dafür gibt’s Tränen im Überfluss. Die Akteure aus Trauer und Verzweiflung, die Zuschauer aus Frust vor der Sinnlosigkeit. Da bricht nicht nur der ganze ‘Palast zusammengebrochen‘, vielleicht auch die Tourismusindustrie.

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