1 Kritik   5 Kommentare

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Abenteuer, Action

Spieldauer: ~ 122 Minuten

Regie: Steven Spielberg

Cast: Cate Blanchett, Shia LaBeouf, Harrison Ford, John Hurt, Ray Winstone, Jim Broadbent, Alan Dale, Karen Allen, Andrew Divoff, Ian McDiarmid, Igor Jijikine, Dimitri Diatchenko, David LaVera, Joel Stoffer

Kurzbeschreibung: 18 Jahre nach seinem letzten Abenteuer kehrt der verwegenste Archäologe aller Zeiten endlich zurück auf die Leinwand. Die Kino-Legenden Harrison Ford, Steven Spielberg und Georg Lucas haben im Mai 2007 mit den Dreharbeiten für den vierten Teil der Indiana Jones-Saga begonnen, um das lange erwartete neue Kapitel aufzuschlagen. Ein "Indiana Jones" für das neue Jahrtausend und gleichzeitig eine Rückkehr zum Anfang der legendären Abenteuer-Reihe, die vor einem guten Vierteljahrhundert mit "Jäger des verloren Schatzes" begann und allein in Deutschland mehr als 10 Millionen Kinobesucher begeisterte. Verstärkung bekommt Indiana Jones (Harrison Ford) auf seiner diesmal in den 50er Jahren angesiedelten Jagd nach mysteriösen Artefakten durch eine alte Bekannte, die hand- und trinkfeste Marion Ravenwood (Karen Allen) und einen neuen Verwandten, seinen Sohn (Shia LaBeouf). Dazu gesellen sich hochkarätige Stars wie die Oscar-Preisträger Cate Blanchett und Jim Broadbent sowie John Hurt als Marions Vater. Mit wenig CGI-Effekten und umso mehr echten Stunts ist herausragende Abenteuer-Action der alten Schule genauso garantiert wie staubtrockener Humor und lebendige Mythologie, wenn Professor Jones zum vierten Mal den Hörsaal verlässt, in seine Lederjacke schlüpft, den Hut tief ins Gesicht zieht und die Peitsche auspackt. Das Kinoereignis 2008!


Filmkommentare (5)


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kurenschaub
12.04.10 - 19:34
Dieser Film ist gut, dran gibt es nicht viel zu meckern.
das Harrison Ford älter geworden ist, ist nicht zu übersehen
und das der Streifen im gesamten gesehen gegenüber seinen Vorgängern ein wenig unspektakulärer ausgefallen ist, auch nicht!

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Filmosoph
04.10.09 - 21:45
Indiana Jones ist zurück. Ein Riesenknaller, Der letzte Kreuzzug war 1989. Der Sonnenuntergang vom geplanten letzten Teil repräsentiert das Ende der Trilogie, Spielberg selbst sagte, ab nun wollte er »andere Aspekte des Filmemachens erforschen«. Allerdings wurde Spielberg immer wieder auf einen neuen Indiana Jones angesprochen; von Kollegen, von Fans »von allen«. Nach seinen Worten war es aber letztlich Harrison Ford, welcher den Stein ins Rollen brachte. Ford rief Lucas an, welcher zu einem neuen Teil meinte »das könnte lustig werden« - nur Spielberg sträubte sich noch, und das nicht undeutlich: »Ich bin fertig mit dieser Serie!« Im Jahr 2000, bei der AFI Ehrung von Harrison Ford, saßen alle Entscheidungsträger und Kollegen der Trilogie zusammen. Laut Frank Marshall wurde bei diesem Treffen letztlich auch Spielberg überzeugt, die fixe Idee einen neuen Film zu machen, stand. Auch Fords Alter von 65 Jahren war laut Spielberg »vollkommen ok, er hat noch zehn weitere Jahre, wenn er dies nur will!«
Lucas hatte die Idee, einen Film mit Außerirdischen zu drehen – ein Punkt, der nach der Premiere noch viel diskutiert werden sollte. Nur Spielberg war absolut dagegen, er mache ja nun Historiendramen und überdies sei er mit dem Thema nach E. T., Unheimliche Begegnung der dritten Art und zuletzt Krieg der Welten durch.
»Dann kam eines Tages George (Lucas Anm.) zu mir. Das Gespräch vergesse ich nie, er sagte: Wahrscheinlich hast du recht mit dieser Alien-Sache. Wir sollten nichts mit Aliens machen. Davon gibt es zu viel. Aber sie sind keine Aliens, sie sind extra-dimensional. Das sind interdimensionale Wesen, sie sind keine Außerirdischen.« Worauf Steven fragte: »Und wie werden sie aussehen?« und George antwortete: »Wie Aliens. Aber wir nennen sie interdimensional!«
Angeblich einigten sich Lucas, Spielberg und Ford, den Film nur zu machen, wenn sie sicher waren, dass das Drehbuch gut sei. David Koepp schrieb dann das Drehbuch (nach der Idee von Lucas) so, als »habe es die anderen Filme nie gegeben.« Aber natürlich war Lucas der Ideengeber und die Antriebsfigur.
Ein Indiana Jones Film funktioniert nicht ohne eine gewisse Schwarz-Weiß Zeichnung, wobei Jones natürlich den Helden darstellen soll, wenn auch mit Schönheitsfehlern (was einen Großteil vom Humor des Filmes ausmacht). So entschied sich Spielberg diesmal für die Sowjetkommunisten: »Nazis konnten wir nicht nochmal machen, und das hätte ich ohnehin nicht getan. Aber wegen der 50er Jahre, da gab es noch den Kalten Krieg. Und die „Rote Gefahr“, wie man sie in Amerika nannte und die Bedrohung nuklearer Auslöschung und Einschüchterung, das war damals jeden Tag in den Nachrichten, also bekamen die Russen den Job.«
Der ursprüngliche Titel war angeblich »Indiana Jones und die Untertassenmännchen (Indiana Jones and the Saucer Men)«, für welchen sich Lucas einsetzte (vermutlich ein Scherz von Lucas). Koepp setzte sich für den Namen »Indiana Jones und der Sohn von Indiana Jones« ein, allerdings – natürlich nicht ernsthaft. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, war letztlich eine Übereinkunft von Koepp, Lucas und Spielberg, wobei interessant ist, dass Lucas auf das Wort »Königreich« bestand.
Spielberg wollte in eigenen Worten das Rad nicht neu erfinden, er wollte ihn auch nicht größer und besser machen, er wollte einfach einen direkten Abkömmling der anderen drei Indiana Jones Filme machen; dies steht wohl konträr zu Koepps ursprünglichem Ziel einen voraussetzungslosen Film zu schreiben.
Steven wollte auch keinen »21tes Jahrhundert Techno-Thriller« drehen, sondern die Tradition sollte beibehalten werden (realisiert durch die Beleuchtung, die zu den ersten drei Filmen gleich blieb). Es gab eine »Kerngruppe« auch im vierten Film, welche bei allen Teilen mitgearbeitet hatte. Der Deckname des Films war »Genre«, alles sollte geheim bleiben.
In den ersten drei Filmen war Indy ja sehr actionreich, aber auch elegant dargestellt worden (Indiana Jones und der Tempel des Todes) – hier wollte Spielberg ihn mit einem »unwürdigen Auftritt« vorstellen, indem er aus dem Kofferraum gezogen wird. Der Film beginnt bombastisch. Spielberg gelang eine perfekte Mischung aus Digitaltechnik/Miniaturen und echten Kulissen. Besonders bei der »Area 51« ist dies gut zu sehen. Es vergehen gut 35 Minuten, bevor man auch nur einmal durchatmet. Der Film ist also durchwegs schnell geschnitten und lässt kaum Zeit, durchzuatmen. Es gibt allerdings einige neue Figuren im Film, Jones und später Karen Allen sind die einzigen (übernommenen) Fixpunkte auch in Teil 4. Sean Connery weigerte sich, auch in Teil 4 mitzuspielen – daher ließ man ihn einfach sterben. Nostalgisch betrachtet »Junior« sein Bild, und das nicht ohne Streicherkonzert.
»Ray Winstone war eine tolle Figur. David Koepp arbeitete viel an Rays Figur, als er das Drehbuch schrieb, und wir machten ihn noch etwas komplexer. Er dürfte die komplizierteste Nebenfigur sein, die wir je in einem dieser Filme hatten.«, so Spielberg. Dies stimmt wohl. Allerdings fragt man sich im Laufe des Films, ob der Film auch ohne diese Figur funktioniert hätte. Ich denke schon, es ist teilweise zu viel des Guten. »Spalko war an Marlene Dietrich angelehnt«, so Mary Zophres, die Kostümbildnerin. Cate Blanchett ist wirklich ein Segen für diese Rolle; sie zeigt hier ihre Wandlungsfähigkeit, so hat man sie noch nie gesehen. Keine Spur von der »schönen, lieben Cate«!
Das »Life Magazin« war das Vorbild für die 50er Spielbergs, denn »es zeigt die Wahrheit, wie es war!«Dass Mutt Marlon Brando in Der Wilde zum Vorbild hatte, ist nicht zu übersehen.
Der Film war v. a. eine technische Herausforderung, da der Film wieder einmal an vielen Orten und Kulissen spielt.
Pablo Helman bestätigt, »Bei diesem Film arbeiten wir viel mit Miniaturen und zwar aus verschiedenen Gründen. Ein Grund ist, dass Steven Spielberg und George Lucas sehr viel Wert darauf legen, dass alles realistisch aussieht.« Die großen Szenen (Nuklearsprengsatz, Pyramide) sind also Kombinationen aus Miniaturen und CGI Effekten. Aber nicht nur die auch die Stunts sind hervorragend gelungen. Der Stunt in der Bibliothek (in Wirklichkeit der Speisesaal) war eine große Herausforderung; der Student, der dann sagt: »Dr. Jones! Excuse me Dr. Jones, ich hatte nur eine Frage zu Hargroves Modell, normativer Kultur. « ist der Sohn von Tom Hanks (Chet Hanks). Offensichtlich hat man ihn mit Seidenhandschuhen angegriffen. Aber sein Auftritt ist ein nettes Detail am Rande, wie ich finde. Die Züge des Filmes (aus Essex) sind noch funktionstüchtig, sie wurden nicht extra für den Film restauriert, sondern werden bis heute in Stand gehalten. »Der Drehort, den wir in Hawaii fanden, war fantastisch. Das waren 16.000 Morgen Privatgelände. Es war leicht zu kontrollieren und eine lange Straße führte durch den großartigen Dschungel. Die Besitzer des Landes erlaubten uns, neben der Straße einige Schneisen zu schlagen, damit wir unsere Verfolgungsjagd filmen konnten. Das war fast wie auf einem Studiogelände.«, so Mike Fantasia.
Waren bei den Vorgängerfilmen noch viele Effekte Miniaturen, wurde beim Kristallschädel die meisten Effekte digital erzeugt: Digitale Fotographie, digitale Kartographie sowie 3-D-Modelle. Spielberg: »Zum ersten Mal wurde die Tradition des Krabbelgetiers gebrochen und ILM musste die Krabbler für Kristallschädel kreiren«. Die Szene mit den Ameisen sollte sogar schon beim letzten Kreuzzug vorkommen, so Lucas; aber anscheinend war damals die Technik noch nicht so weit. Um es wieder einmal Jones-mäßig übertrieben (aber dennoch toll) aussehen zu lassen, forderte Spielberg: »Wir brauchen noch 140.000 Ameisen!« Die Zerstörung des Tempels war die mit Abstand schwierigste visuell-technische Herausforderung. So musste eine Partikelsimulation durchgeführt werden. Das Ergebnis ist einfach atemberaubend. Die Animation umfasste letztlich 34.000 Ziegel (!). Das Schwarze Loch am Ende des Filmes (das Raumschiff) wurde von der Crew »Küchenabfallzerkleinerer« getauft.
Das Raumschiff sollte im Prinzip eine Hommage an das »klassische B-Movie Modell der 50er«. (Auch die Soundeffekte wurden teilweise an diese Zeit und ihre SF-Filme angepasst.) Doch nicht nur die Raumschiff Hommage, auch der ganze Stil des Filmes fängt diese Zeit »im Hochglanz« ein.
John Williams: »Ich versuchte, eine Art Hommage, an die Science-Fiction-Filme der 50er zu kreieren, die dem Stück einen nostalgischen Aspekt geben würde.« Nach dem die Musik mit dem Orchester eingespielt war, überreichte ihm Spielberg vor dem ganzen Orchester den »echten« Indiana Jones Hut – er habe als einziger neben ihm das Recht, diesen zu tragen. Nette Geste wie ich meine.
Der Wassereffekt wurde mit einem Maßstab durchgeführt, bei dem es normalerweise nicht mehr realistisch aussieht. Aber da die Kamera 30m weit weg war, funktionierte dies trotzdem. Mithilfe des Matt-Painting wurden alle Teile von der CG Abteilung zusammen geführt, womit das, »was man im Film sieht, viel größer aussieht, als es tatsächlich war.«
Dennoch: Der Film wurde nicht digital gedreht, er wurde auch nicht digital geschnitten – sondern direkt auf Film, was »heutzutage sehr ungewöhnlich ist«, wie Frank Marshall bemerkte.
Sieht man die Prävisualisierungssequenzen an, ist man verwundert, wie genau diese umgesetzt wurden.
Wie oben bemerkt, waren unter den Fans ja das Thema der Aliens ein teilweise großer Kritikpunkt. Die Macher haben sich dazu geäußert, so etwa Harrison Ford: »Über den Kristallschädel wird seit langer Zeit gerätselt. Es gibt mehrere Kristallschädel. Das größte Geheimnis ist, wie sie hergestellt wurden. Es gibt viele Spekulationen, wie es gemacht wurde, welche Techniken angewandt wurden, wer den Kristallschädel hergestellt hat.«
George Lucas: »Viele glauben, dass vor 5000 Jahren Außerirdische zu uns kamen und uns halfen, die Zivilisation aufzubauen und alle Dinge im Film, darauf baut ein Glaubenssystem auf… Manche schwören darauf. Es ist tatsächlich sehr plausibel.«
Natürlich hat man Indiana Jones immer mit Mystik und Abenteuer verbunden. Jedoch waren diese Dinge immer »innerweltlicher Natur«. Genau dies war der Kritikpunkt, dass der Kristallschädel aus diesem herausfällt. Dabei ist der Vorwurf unberechtigt: Es gibt tatsächlich diese rätselhaften Kristallschädel, insofern fällt er nicht heraus. Es ist wohl eher ein Gefühl, dass das Lucasfilm-Logo nur bei Star Wars Filmen erstrahlen sollte, wenn im Film Aliens vorkommen. Ich persönlich fand die Idee gut, v. a. weil sie gut umgesetzt wurde. Indiana Jones bedient sich eben immer den Mythen, wenngleich er sie auch immer verändert: Akator ist ein fiktiver Ort – laut Spielberg kombinierten sie allerdings Mythos und Geschichte, da Cortez ja El Dorado tatsächlich suchte.
In der Area 51 ist auch ein Stab zu sehen, den Charlton Heston in Die zehn Gebote hatte – er ist in der Lage, sich in eine Schlange zu verwandeln und das Meer zu teilen. Der hier gezeigte Stab ist eine perfekte Kopie des Heston Stabes. Im Film fällt er aus der Kiste. Und überhaupt finden sich in diesem Ort der Spekulation genügend Dinge aus den vergangenen »Indy«-Abenteuern.
Bis auf Connery dürfte nämlich die Cast & Crew fast vollständig beisammen sein, v. a. der Kernbereich. So ist es nicht verwunderlich, dass einer der Kameramänner, beim Dreh ein The Lost World T-Shirt trägt. Spielberg setzte auf bewährte Leute, könnte man meinen.
Ich fand auch Teil vier höchst unterhaltsam, denn es finden sich wieder alle Elemente, welche diese Serie so interessant macht. Gute Darsteller, ein wie immer souveräner John Williams und v. a. eine atemberaubende Inszenierung. So kommt man kaum zum Atmen, die wenigen Ruhepausen werden ebenso gut ausgefüllt. So beinhaltet Kristallschädel auch wieder eine Menge Humor, auch makaberer Natur: Als etwa der Russe von den Ameisen in die Höhle »getragen« wird und kopfüber in diesen »verschlungen« wird. Mit der Bipolarität hat man sich schon längst abgefunden, der Film ist nicht der Ort ideologischen Diskussion.
Somit ist Spielberg und Lucas ein weiteres tolles Indiana Jones Abenteuer gelungen, welches v. a. mit seiner Spannungs- und Actiongeladenheit besticht. Mit »Mudd« wurde ein würdiger möglicher Nachfolger aufgebaut. Der Beginn einer neuen Trilogie? Absolut Sehenswert!

Fußnoten: Besonders bemerkenswert finde ich, dass die gut gelungene deutsche Synchronisation an einer Stelle einen Wortwitz einbaut, welcher im Original schwächer ausgefallen ist. Englisch, der Dialog zwischen Mudd und Henry; Mudd: »The name‘s Mudd, Mudd Williams.« Henry: »Mudd? What kind of name ist hat?« Mudd: »It’s the one I picked. You got a problem with it?« Henry: »Take it easy.«
Deutsch, der Dialog zwischen Mudd und Henry; Mudd: »Ich bin Mudd, Mudd Williams.« Henry: »Mudd? So wie Schach Matt?« Mudd: »Wie Schachmatt. Bloß ohne Schach – was dagegen?« Henry: »Is ja gut.«
Auf dem deutschen Cover findet sich ein Fehler in der Beschreibung, Indiana Jones ist nicht völlig kursiv gehalten, sondern das I ist in Standartformatierung: »Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels«.

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Filmfreak
16.02.09 - 09:19
So hier nun also das vorerst letzte Abenteuer des wohl berühmtesten Archäologen der Filmgeschichte Indiana Jones.
Dieses Abenteuer hier spielt zu seinem letzten Film 20 Jahre später und es geht dabei um den Kristallschädel der Maya welchen Indy wieder zusammen mit Marion Williams Ravenwood (Karen Allen), Henry "Mutt" Williams (Shia LaBeouf),sowie den verwirrten Professor Oxley (John Hurt) zurück bringen muss an seinen alten Ort,natürlich gibt es auch in diesem Abenteuer wieder einige Widersacher die Indy und seinem Team das Leben schwer machen wollen und nach seinem Leben trachten,aber Indy wäre ja nicht Indy wenn er all diesen Gefahren nicht trotzen könnte.
Was mir einfach sehr gut gefallen hat,ist die Tatsache das man sozusagen nahtlos an die Reihe angeknüpft hatte,ja man holte sogar Karen Allen aus "Jäger des verlorenen Schatzes" mit an Bord,Indy sprach über seinen Vater aus dem letzten Abenteuer,so das man sich als Indiana Jones Fan gleich heimisch fühlen konnte.
Desweiteren macht der geneigte Filmzuschauer bekanntschaft mit Indy's Sohn Henry "Mutt" Williams welcher Shia LaBeouf als junger und frecher Sprößling sehr schön darstellt und verkörpert und der Indy in dem einen oder anderen Dialog zu Beginn des Abenteuers gegenüber eine kesse Lippe riskiert,aber dann stellt sich das ganze sehr schön ein wie ich finde und sie harmonieren sehr schön miteinander.
Cate Blanchett erfüllte sich mit ihrer Rolle auch einen langgehegten Wunsch indem sie in einem Film endlich auch einmal einen Bösewicht verkörpern konnte und dies machte sie doch recht ordentlich.
Der Regisseur lässt somit natürlich weiter Platz für Spekulationen um ein weiteres Indy-Abenteuer bzw.so würde dem Generationswechsel nichts im Wege stehen und für die nächsten Jahre wäre ein neuer Indiana Jones geboren,wenn man denn die Reihe fortsetzen wolle,natürlich auch noch mit Harrison Ford in seiner Rolle aber eben dann sozusagen als Senior-Indy so wie eben in Teil 3 mit Sean Connery,in der dieser dann vielleicht eine nicht mehr ganz so große Rolle spiele,Harrison Ford wird ja bekanntlich auch nicht jünger sondern älter.
In einem Interview sagte Harrison Ford das es ein 5.Abenteuer geben könnte,aber eine klare Richtung stünde bis dato noch nicht fest.
Zugegebenermaßen mit dem Finale bei diesem Film musste ich mich zu Beginn etwas anfreunden,da es doch sehr ungewohnt war für mich dies so zu sehen in einem Indyfilm,aber dann fande ich es keine schlechte Idee. (Mit dem Finale meine ich nicht die Kirche )
Erwähnenswert sei auch noch an dieser Stelle erwähnt,das man den alten Indiana Jones aus den vergangenen Filmen beibehielt wurde dieser Film hier auf fotografischem Filmmaterial aufgenommen,statt wie derzeit üblich auf digitalen Videobändern,man verzichtete ebenso vor dem Schnitt hier auf eine Digitalisierung.Nur 20% vom gesamten Film seien mit CGI-Effekten entstanden lt.Produzent Frank Marshall.Die Stunts in diesem Film waren im übrigen auch echt,selbst Harrison Ford führte trotz fortgeschrittenem Alters die meisten seiner Stunts nach eigenen Aussagen selbst durch und bat eben im Film ausdrücklich um die Anspielung seines Alters.
Man bat selbst Sir Sean Connery um einen Cameo-Auftritt bei diesem Abenteuer,dieser lehnte aber ab mit der Begründung,er wolle lieber seinen Ruhestand genießen.
Die Produktionskosten betrugen 185 Millionen Dollar bei einem weltweiten Einspielergebnis von 742 Millionen Dollar.
Mit diesem Film also leutete das Team um Steven Spielberg & George Lucas eine neue Ära ein,bleibt dabei aber glaubhaft und in seinem Stil,Look und der Geschichte bleibt dieser Film trotz alledem sich und seinen Fans treu.
Hier noch ein paar wissenswerte Fakten:
In diesem Film werden die Sprachen der peruanischen Inka mit der mexikanischen Maya verwechselt,außerdem werden auch beide Kulturen vermischt.Das Display des Timers im Luftkanal sowie die Blinklichter am Mac bestehen aus LED-Leuchten.Die LED's waren aber erst 1962 als Leuchtmittel verfügbar,dies nur einmal so Rande,es solle den Eindruck des Filmes aber nicht schmälern bei mir.
Sicherlich waren die Kritiken der Fans geteilter Meinung die einen zerissen diesen Film in der Luft und für die anderen war er klasse.
Auch mir hatte wie schon meine Vortipper es hier schrieben sehr gut gefallen,vor allem weil man an die letzten Filme sehr gut angeknüpft hatte wie ich finde und aber auch gleichzeitig eine neue Ära einleitete.Ich denke die Indy-Fans sollten sich diesen Film trotz alledem zu Gemüte führen,ich bereue diesen Kauf in keinster Weise und gebe daher ein "Sehenswert" auch für Teil 4.

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GASTBEITRAG
07.11.08 - 23:56
Mehr Indy geht kaum! Die Entscheidung Karen Allen für den neuen Teil wieder vor die Kamera zu holen war Gold wert. Die Chemistry zwischen ihr und Ford ist immernoch da und funktioniert einfach. Die beiden zusammen zu sehen, ist wie eine kleine Zeitreise. Auch super, dass bei der DVD Fassung nicht mit Specials gegeizt wurde. Schön!!

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SemperFidelis
26.10.08 - 09:29
Mir persönlich gefiel der Film ganz gut.

Die Geschichte wird spannend vorgetragen, Schauspielleistungen sind klasse geworden.
Obwohl Harrison Ford schon ein wenig dem Alterungsprozess verfallen ist, ist und bleibt er INDIANA JONES.
Für mich reiht sich der Film passend zu den anderen 3 Teilen ein.

Ganz klar:
4 - Sehenswert

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vor 10 Stunden von eichi 568


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