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2 Kommentare

Dark City

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They built the city to see what makes us tick. Last night one of us went off.Dark City

1998

Genre: Sci-Fi, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 102 Minuten

Regie: Alex Proyas

Cast: Kiefer Sutherland, William Hurt, Rufus Sewell, Jennifer Connelly, Melissa George, David Wenham, Ian Richardson, Bruce Spence, Nicholas Bell, John Bluthal, Colin Friels, Richard O´Brien, Mitchell Butel, Ritchie Singer, Frank Gallacher, Justin Monjo, Jeanette Cronin, Alan Cinis, Frederick Miragliotta, Satya Gumbert, Noah Gumbert, Paul Livingston, Bill Highfield, Terry Bader, Rosemary Traynor, Peter Sommerfeld, Timothy Jones, Maureen O'Shaughnessy, Michael Lake, Edward Grant

Kurzbeschreibung: Dark City ist eine Stadt ohne Namen, ohne Vergangenheit - und ohne Zukunft. John Murdoch wird gejagt. Während er verzweifelt versucht, seinen Verfolgern zu entkommen, entdeckt er nach und nach das grausige Geheimnis der Stadt: Die "Fremden" manipulieren das Leben aller Menschen und verändern je nach Belieben das Stadtbild. Die Außerirdischen sind dem Geheimnis der menschlichen Seele auf der Spur. Doch sie haben nicht mit der Menschlichkeit gerechnet.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
08.10.11 - 12:30
In diesem Sci Fi Thriller der intelligenten Art gibt es die unheimlichen
Außerirdischen welche die Menschen benützen um sich in deren Gedanken und Träume einzunisten und diese auch zu vertauschen.
Die Dunkelstadt "Dark City" ist dafür bestens geeignet und in düsterer und zugleich hervorragender Bildoptik schenken sie John (Rufus Sewell) die Erinnerungen eines Mörders, Kiefer Sutherland als höriger Dr. Daniel Schreber spritzt den surrealen Alptraum in einer Nacht in dem die City schlafend stillsteht und auch die Autokolonne samt Insassen sich zur Zwangsruhe begibt, in die Gehirne der Ausgelieferten.
Ein bereits zum Kult gewordenes Gebräu aus erstklassiger Sci Fiction mit Horroranleihen, aber auch über einige Strecken durchaus gewöhnungsbedürftig.

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chredd
09.11.09 - 22:58
Düstere Stimmung... düstere Musik, alles tot.
Nein, wohl eher beklemmend UND düster und ganz so tot wie alles aussieht ist es dann doch nicht. 'Ein kafkaesker Horrortrip' steht auf der Rückseite der Hülle, darauf war ich eingestellt und das bekam ich auch!
'...sie nannten diese Fähigkeit Tuning, aber Ihr sterben hatte schon begonnen, Ihre Kultur war dem Untergang geweiht.' - Ein Ausschnitt des zu Beginn einleitenden Monologs der direkt in eine Szene übergeht in der um Punkt 0 Uhr alle Menschen auf einmal einschlafen... ich dachte zunächst, dass eben alle tot seien. Kafka eben ^^

J. Murdoch wacht in einer Badewanne in einem großen Bad - zu einem Hotelzimmer gehörend - mit grünen Fließen auf, die einzige Lampe in dem sonst kühlen Bad hängt meterweit von der Decke und baumelt in langen Zügen. Er weiß weder wo er ist, wer er ist, noch warum er dort ist. Wenig später stellt sich heraus, dass kein Mensch auf dieser Welt mehr am Leben zu sein scheint (aber eben doch nur alle schlafen). Im Spiegel sieht er, dass auf seiner Stirn ein Flecken Blut heruntergelaufen ist. Er findet einen Koffer mit den Initialien K.H., weiß damit nichts anzufangen, sieht sich die Klamotten im Koffer an, seine Größe. Daraufhin bekommt er eine komische Halluzination und wird durch das Klingeln des Telefons in dem Zimmer daraus 'aufgeweckt'. Der Anrufer warnt ihn, dass ein Experiment an ihm in irgendeiner Art und Weiße schiefgelaufen ist, sein Gedächtnis gelöscht wurde und 'Sie' auf dem Weg zu ihm sind. Murdoch lässt den Hörer fallen, findet im Zimmer eine nackte - und mit seltsamen Zeichen (in Blut natürlich) beschmierte - Leiche von einer jungen Frau.
Er flüchtet aus dem Zimmer und sieht wie der Fahrstuhl gerade auf der Etage ankommt... Spannung pur! Mein Interesse war auf jedenfall geweckt.

Ich hoffe, dass meine relativ ausführliche Schilderung euer Interesse wecken konnte, weil alles folgende ist einfach zuviel an Informationen für eine Beschreibung und will ich euch einfach nichts vorweg nehmen. Seht euch diesen Film an! Die Beschreibung 'kafkaesk' trifft jedenfalls voll ins Schwarze.

Die Schauspieler liefern alle eine sehr authentische Vorstellung. Herausragend finde ich die Leistung vom Hauptcharakter, gespielt von Rufus Sewell, den ich bisher nur in 'The Illusionist' gesehen habe. Kiefer Sutherland spielt den unbekannten Anrufer, der ebenfalls eine sehr tragende - und wirklich überzeugende - Rolle spielt.

Was mich ein bisschen gewundert hat, dass bisher noch kein Film-Kommentar zu diesem überragenden Werk abgegeben wurde. (Freut mich der erste zu sein)

Ich habe ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass die 1999 erschienene DVD überarbeitet wurde, Schlüsselszenen verlegt wurden um die Verwirrung am Anfang noch etwas länger aufrecht zu erhalten. Dieser Director's Cut soll wohl irgendwann auch in Deutschland und dann sogar auch auf Blu-Ray erscheinen. Außerdem wurden die Effekte anscheinend deutlich überarbeitet, die Blu-Ray wird auf jedenfall dann mein sein!

Diesen Film empfehle ich jedem Cineasten, der sich als Fan von abgedrehten SciFi-Filmen mit ein bisschen Grusel- und Rätselfaktor sieht.
Uneingeschränkt.

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