1 Kommentar

Die Vergessenen

DEINE MEINUNG?


2004

Genre: Drama, Sci-Fi, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 87 Minuten

Regie: Joseph Ruben

Cast: Julianne Moore, Dominic West, Alfre Woodard, Gary Sinise, Anthony Edwards, Jessica Hecht, Linus Roache, Robert Wisdom, Tim Kang, Scott Nicholson, Katie Cooper, Christopher Kovaleski, Matthew Pleszewicz, Kathryn Faughnan, P. J. Morrison

Kurzbeschreibung: Telly Paretta wird von der Erinnerung an den Tod ihres 8-jährigen Sohnes Sam gequält, der vor 14 Monaten bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Während sie immer noch ganz mit ihrer Trauerarbeit beschäftigt ist, die auch zunehmend zu einer Entfremdung von ihrem Mann Jim führt, versucht ihr Psychiater Dr. Munce ihr einzureden, dass sie an einer Wahnvorstellung leidet, ihr Sohn in Wahrheit nie existiert hat, und sie sich all die Erinnerungen an ihn nur eingebildet hat. Ebenso ungläubig wie geschockt von dieser These versucht Telly nun, einen Beweis für Sams Existenz zu finden - Fotos, Videos, Alben. Doch alles ist verschwunden! Sie beginnt bereits zu glauben, dass sie verrückt ist, bis sie Ash Correll, den Vater eines der anderen Opfer des Flugzeugabsturzes trifft. Gemeinsam wollen sie die Wahrheit ans Licht bringen - die Wahrheit über die Existenz ihrer Kinder und ihren gesunden Geisteszustand ...


Filmkommentare (1)


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8martin
06.10.15 - 09:19
Bereits das Poster zum Film ist symptomatisch für den Schluss. Alles unscharf! Man kann gerade noch das Gesicht von Julianne Moor verschwommen erkennen, weil man es kennt. Über ihre schauspielerische Leistung kann es keine zwei Meinungen geben. Seit dem grandiosen ‘ Still Alice‘ scheint sie auf solche Rollen zu stehen. Auch hier trägt die den ganzen Film, in dem sie (Telly Paretta) ihren Sohn Sam sucht. So ist es anfangs ein Psychodrama. Der Zuschauer meint lange Zeit, dass sie in Behandlung müsse. Ihr Psychiater Dr. Munce (Gary Sinise) erläutert ihren Zustand so ’Man sieht nur, was einem die Erinnerung eingibt zu sehen‘. Es kommen erste Zweifel. Kann eine Mutter nur ihren Sohn nicht vergessen. Auch einem Vater Ash (Dominic West) ergeht es ebenso. Steckt der NSA dahinter. Die lassen ja schon mal jemanden verschwinden. Flucht, Verfolgungen mit Autocrashs bieten ganz schön viel Action. Dann wird es ein Mystery: die Außerirdischen haben Sam entführt. Na gut, die kann man nicht erschießen, sie verflüchtigen sich in die Luft.
Und dann kommt der lauwarme, offene Schluss. Da meint Regisseur Joseph Ruben: suchen sie es sich aus. Alles wie bisher. Kein Sam, keine Erinnerung: April, April. Telly und Ash sind sich nie begegnet. He? Geht’s noch? Das zumindest haben wir gesehen. Ein interessanter Film ohne Schluss. Schade. Eineinhalb Stunden vertan.

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