2 Kommentare

Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse

DEINE MEINUNG?

Dazu passend:
78
Die purpurnen Flüsse, 2000

2004

Genre: Thriller, Action, Krimi

Spieldauer: ~ 95 Minuten

Regie: Olivier Dahan

Cast: Jean Reno, Christopher Lee, Cyril Raffaelli, Camille Natta, Benoit Magimel, Jo Prestia, Johnny Hallyday, Francis Renaud, Gabrielle Lazure, David Saracino, Michael Abiteboul, Augustin Legrand, Serge Riaboukine

Kurzbeschreibung: Die lang erwartete Fortsetzung des legendären Thrillers "Die purpurnen Flüsse" von Luc Besson!Als die Mönche des Klosters Lothaire ein Kruzifix aufhängen, geschieht etwas Unglaubliches: plötzlich schießt Blut aus der Wand! Eine mystische Erscheinung? Nein, ein grausamer Mord, denn in der Wand entdeckt Kommissar Niemans (Jean Reno) eine eingemauerte Leiche. Im Laufe seiner Ermittlungen trifft er bald auf seinen ehemaligen Polizeischüler Reda (Benoît Magimel), der parallel einen ähnlich rätselhaften Fall bearbeitet. Und ihre Spuren kreuzen sich nicht zufällig. Gemeinsam stoßen sie schnell auf weitere Ritualmorde, apokalyptische Vorzeichen und ein rätselhaftes versiegeltes Buch, das ein grausames Geheimnis verbirgt. Doch wie steht schon in der Offenbarung geschrieben: "Und als das Siegel aufbrach, da geschah ein großes Erdbeben und die Sonne wurde finster und der Mond wurde wie Blut."


Filmkommentare (2)


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8martin
29.01.15 - 12:13
Bei einer Fortsetzung fragt man sich, ist sie besser als der erste Teil, genauso gut oder schlechter. Hier trifft Letzteres zu. Eine völlig verquaste Handlung, in der die Kommissare Niémans (der altgediente Jean Reno) und der Jungspund Reda (Benoit Magimel) durch die Ermittlungen irrlichtern, dass man vor lauter kryptischem Firlefanz den Handlungsfaden nicht nur verliert, sondern nie so recht gefunden hat. Einzig ihre teilweise spaßigen Dialoge sind schon ein Highlight. Die Action gibt es um ihrer selbst willen. Die Kapuzenmänner als Schurken dienen eher zur Belustigung. Da hilft auch die Unterstützung durch Christopher Lee als Oberbösewicht nichts. Der schaut, wie er immer schaut. Furchterregend ist das nicht. Das finale Flutungsspektakel ist nichts als feucht, das vorhersehbare Ende fast schon peinlich. Als thematische Weiterentwicklung hat man zum Zuchtgedanken des Faschismus aus dem ersten Teil noch religiöse Wahnvorstellungen hinzugefügt. Ist auch nicht gerade neu. Und von den apokalyptischen Engeln, die eigentlich Reiter waren, hat man auch nichts gesehen.
Eigentlich sollte man über so ein Machwerk den Mantel des Schweigens ausbreiten oder die vier großen Buchstaben verwenden: ein Em, ein I, ein Es und ein Te.

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Filmfreak
12.05.10 - 16:55
Hier nun also das Sequel aus dem Jahre 2004. Wieder mit einem Jean Reno in der Rolle des Kommissar Niémans. Vincent Cassel ist leider nicht mehr mit von der Partie, was ich sehr schade fand. Er wurde durch Benoit Magimel ersetzt, welcher den jungen Gehilfen von Niémans Capitaine Reda darstellt. Magimel machte seine Sache ebenfalls sehr gut, so ist es jetzt nicht, ich hätte mir eben für diese Fortsetzung sehr gerne die beiden gleichen Polizisten wieder gewünscht.
Wie der deutsche Zusatztitel schon selbstredend erklärt, geht es hier um Die Engel der Apokalypse, dabei geht es wieder einmal um die Thematik der Kirche, das letzte Abendmahl Christi, den 12 Aposteln, sowie Mönchen mit schier unglaublichen physischen Fähigkeiten wie die beiden Polizisten feststellen müssen. Sie scheinen demnach über übermenschliche Kräfte zu verfügen und allen Gesetzen der Physik zu trotzen. Was hat es mit diesen Mönchen auf sich die so gar nicht menschlich wirken auf den ersten Blick?
All dies versucht der Kommissar und sein Capitaine herauszufinden in den verbleibenden 95 Filmminuten.

Natürlich versucht man bei einer Fortsetzung den Vorgänger zu übertreffen, in Sachen Action und Tempo mag das hier zutreffen, in der Geschichte allerdings etwas weniger, was nicht heißen soll diese Fortsetzung ist nur ein lauer Aufguss oder gar schlecht, nein keineswegs auch diese bietet bis zum Schluss Spannung und hält diese aufrecht. Die Geschichte ist aber nicht mehr so verwoben und undurchsichtig, lediglich die Sache mit den Mönchen bleibt bis zum Schluss spannend und der geneigte Filmfan fragt sich was es mit ihnen auf sich hat?
Wenn man Christopher Lee zum ersten mal sieht, kann man sich schon denken was er für eine Rolle bei dieser Fortsetzung spielt.

Jean Reno (diesmal mit kürzeren Haaren ) macht seine Sache gewohnt souverän gut in der Rolle des ermittelnden Kommissars. Ich wurde trotz meinem Kritikpunkt über die gesamte Laufzeit gut unterhalten. Es machte Spaß sich diese Fortsetzung anzusehen. In der Bewertung muss dieser Film zum Vorgänger ein paar Federn lassen, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen sollten.
Wem schon der erste Film gefallen hat, dem wird auch dieser hier gefallen, wenngleich mit ein paar kleinen Abzügen am Rande, außerdem kann er somit seine Sammlung zu Teil I noch komplettieren.
Für Jean Reno-Fans sowieso ein gefundenes Fressen.

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