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4 Kommentare

Im Auftrag des Teufels

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1997

Genre: Drama, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 138 Minuten

Regie: Taylor Hackford

Cast: Al Pacino, Charlize Theron, Keanu Reeves, Connie Nielsen, Craig T. Nelson, Jeffrey Jones, Ruben Santiago-Hudson, Debra Monk, Vyto Ruginis, Tamara Tunie, Judith Ivey, Laura Harrington, George Wyner, Pamela Gray

Kurzbeschreibung: Der junge Staatsanwalt Kevin Lomax bekommt die Chance seines Lebens: Die größte und mächtigste Kanzlei des Landes holt ihn nach New York. Und damit nicht genug: Sein neuer Boss, der geheimnisvolle John Milton, nimmt ihn persönlich unter seine Fittiche. Unaufhaltsam verfällt Kevin dem Rausch von Macht, Ruhm, Sex und dem ganz großen Geld. Doch nach einer Serie unheimlicher Vorfälle wird Kevin klar, dass ihn der Leibhaftige persönlich unter Vertrag genommen hat ...


Filmkommentare (4)


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8martin
14.09.14 - 11:20
Ein Mystery-Thriller ohne Tod aber mit viel Teufel. Er spielt sich in einem Dreiecksverhältnis ab: John Milton (Al Pacino) ist, - wie wir erst nach und nach erfahren - der Satan, für ihn arbeitet (s. Titel) Kevin Lomax (Keanu Reeves), der mit Mary Ann (Charlize Theron) verheiratet ist. Reeves ist teuflisch gut, Pacino ist noch besser, furchterregend souverän und die Theron ist einfach überirdisch. Sie wandelt sich von der schicken Partymaus zu einer kaputten, kranken Frau. Für bibelfeste und literaturkompatible Zuschauer ist der Genuss doppelt so groß. Man kann aber auch einfach nur die eskalierenden Hinweise bis zum bombastischen Finale goutieren, bis sich der Teufel outet. Zuvor gab es mal eine Monsterfratze, einen züngelnden Al oder einen Schnellschnitt: Baby, Blut, Traum, Charlize hüllenlos in der Kirche. Hat sie der Teufel besessen? Hat Reeves es mit seiner ‘Schwester‘ (Connie Nielsen) getrieben? Ein Mysterium! Die Auflösung ist optisch raffiniert, dramatisch hochspannend und inhaltlich überraschend. Und das geschieht auf hohem sprachlichem Niveau. Hier war die Romanvorlage sicherlich hilfreich. Sie liefert auch die Dialoge. (‘Gott ist ein Spießer, ein Sadist. Ich bin vielleicht der letzte Humanist ‘oder ‘die Tugend des Teufels ist in seinen Lenden‘.)
Man muss nicht unbedingt John Milton mit dem ‘Verlorenen Paradies‘ ins Feld führen. Lomax hat seine Seele dem Teufel verkauft und sein Paradies verloren. Er nahm quasi Blutgeld, wir haben zwei Selbstmorde zu verkraften und erwachen aus einem bösen Albtraum. Und können beim letzten Bild, das die Perpetualität des Bösen dokumentiert, wieder schmunzeln.

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Chev
22.03.12 - 22:42
Ebenfalls ein Film den man bedenkenlos empfehlen kann. Keanu nimmt man den Part des Guten hier absolut ab und Al Pacino ist der Überzeugende Gegenspieler.
Dieser Film wird wohl in keiner Sammlung Staub ansetzen - egal wie oft man ihn schon gesehen hat, wenn man das Regal überfliegt bleibt man immer wieder an diesem Streifen hängen.

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kurenschaub
10.04.10 - 21:20
ganz, ganz toller Mystery Thriller mit beeindruckender Story, guten Spannungserhalt und der umwerfenden Darstellerleistung von
Al Pacino, Keanu Reeves und der bildhübschen Charlize Theron.
Bis zur letzten Minute ein echtes Erlebnis!

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Filmfreak
28.01.09 - 08:27
Bie diesem Film von Taylor Hackford aus dem Jahre 1997 handelt es sich um den jungen Staatsanwalt Kevin Lomax (Keanu Reeves) welcher seither noch nie einen Fall verloren hat,da er glaubt das es an ihm persönlich liege bzw. weil er sich stets immer in seine Fälle so reinkniet und schon immer ein Gewinner war,was sein Beruf angeht.
Eines Tages unterbreitet ihm die bekannte Anwaltskanzlei von John Milton (Al Pacino) nach New York.Lomax und seine Frau Mary Ann (Charlize Theron) nehmen dieses Angebot natürlich sofort mit Begeisterung an.Es wird dem jungen Paar von der Kanzlei auch nur jeglich erdenklichen Schnickschnack zur Verfügung gestellt,es klingt alles so traumhaft für das junge Paar,bis eines Tages Mary Ann sich in ihrem neuen Zuhause unwohl fühlt und sich immer mehr und mehr aus dieser Wohnung entfremdet.Sie macht Kevin große Vorwürfe das sie diesen kaum noch zu Gesicht bekommt und er nur noch für diese berüchtige Kanzlei arbeitet.
Mary Ann bittet ihren Mann um Hilfe und das er sich um sie kümmern soll,nun vertraut Milton Kevin einen Fall an,bei dem er sich noch mehr ins Zeug legen muss und noch mehr arbeitet.Mary Ann rutscht immer weiter ab und wird psychisch krank.Als dann eines Tages die tief religiöse Mutter von Kevin das junge Paar besuchen kommt in New York,erschreckt sie zu tiefst als diese John Milton kennenlernt und so nach und nach kommen Kevin immer mehr Zweifel an seinem Mentor und seinen "übernatürlichen" Fähigkeiten.
Was hat es mit John Milton auf sich? Was ist er wirklich bzw.wer ist er,hinter welcher Person/Macht versteckt er sich?
Als eines Tages Kevin's Frau in der psychiatrischen Klinik sich umbringt,erfährt Kevin von seiner Mutter wer Milton wirklich ist,nämlich sein Vater und der Teufel in Person und Milton hat schon lange nach "seinem" Sohn gesucht und hat noch weitaus größeres vor als Kevin in Wirklichkeit lieb ist.
Milton möchte den sog."Antichristen" erschaffen,indem er Kevin und seine Halbschwester Christabella zusammenbringt beim Showdown.
Gelingt es Milton?
Wie wird sich Kevin entscheiden?

Der von Kevin Lomax vorgetragene Satz:"Besser in der Höhle regieren,als im Himmel zu dienen" stammt aus dem Werk des epischen Gedichtes "Paradise Lost" (Das verlorene Paradies) welches wir auch schon von dem Film "Sieben" kennen bzw.dem Filmfan dadurch bekannt sein dürfte von John Milton,dabei erzählt es die Geschichte des Sündenfalls,der Versuchung durch Adam und Eva durch den Satan und ihrer Verteibung aus dem Garten Eden,daher auch die Namensgebung für Pacino's Rolle in diesem Film nach dem gleichnamigen Dichter aus dem 17.Jahrhundert.
In der Boxkampf-Szene hat der berühmte Promoter Don King einen Cameo-Auftritt,im übrigen fand dieser Boxkampf in echt statt und wurde nicht "nur" für diesen Film dargestellt (Kampf zwischen Ray Jones Jr.-Bryant Brannon).
Für die Rolle des Kevin Lomax waren u.a.Brad Pitt,John Cusack und Edward Norton vorgesehen,ursprünglich sollte auch Joel Schumacher Regie bei diesem Film hier führen.

Ich persönlich fand Al Pacino in seiner Rolle des Teufels sehr glaubhaft und wunderbar dargestellt und verkörpert und dann in den einzelnen Szenen dieses z.T.schon unverschämte Lachen von ihm,einfach großartig.Charlize Theron hatte mir auch sehr gut in ihrer Rolle gefallen,ebenso wie Keanu Reeves,alles in allem ein sehr guter Cast für diese Geschichte wie ich finde.Der Film bleibt bis zum Schluß spannend wie ich finde und auch das Ende weiß zu überraschen meiner Meinung nach.
Wer Filme mag mit kirchlichem Hintergrund bzw.die Versuchung einmal anders dargestellt bekommen möchte wird hierbei sehr gut bedient sein.
Mich hat dieser Film begeistert und bekommt von mir daher auch ein "Empfehlenswert".

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