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Terminator
74.2/100

69 Bewertungen

Terminator

FILM • 1984 • 1 Std. 37 Min.


Regie: James Cameron

Darsteller/-innen: Lance Henriksen, Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton, Paul Winfield, Bess Motta, Earl Boen, Rick Rossovich, Dick Miller, Shawn Schepps, Bruce M. Kerner, Franco Columbu, Bill Paxton, Brad Rearden, Brian Thompson

Genre: Action, Sci-Fi




Copyright: © Szenenbild aus Terminator

Im Jahr 2029 herrscht ein gnadenloser Krieg auf der Erde. Ein hyperintelligentes Computersystem, Skynet, und der Rest der Menschheit stehen sich gegenüber. Auf einen Menschen hat es Skynet besonders abgesehen: John Connor, den gefährlichen Anführer einer Widerstandsgruppe. Um ihn zu beseitigen, wird ein Terminator zurück ins L.A. des Jahres 1984 geschickt. Dieser Cyborgkiller, äußerlich von einem Menschen nicht zu unterscheiden, soll die Mutter von Connor umbringen, bevor dieser das Licht der Welt erblicken kann. Aufs Töten programmiert, hinterlässt er auf seiner Suche nach ihr eine bis dahin im Kino noch nicht gesehene Spur der Verwüstung.


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Filmkommentare (4)


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Chev

Chev


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Chev
21.02.12 - 19:57
Ein absoluter Kultfilm. In meiner Jugend musste man den Film gesehen haben - einfach um mitreden zu können. Die Idee war damals großartig und man schaue sich an, was daraus geworden ist. Zig Teile und Fortsetzungen und sogar zwei Serien (wenn ich da richtig informiert bin) die aber leider beide nicht wirklichen Erfolg aufweisen konnten.
Der erste Teil ist meistens der beste - und so ist es definitiv auch hier. Für mich ist der erste Teil ganz klar ein Garant für gute Unterhaltung.

"I´ll be back..."

Ich kann´s kaum erwarten Arnie

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kurenschaub

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07.04.10 - 20:31
VIELGELOBTES UND WIRKLICH SPANNENDES GENREHIGHLIGHT, mit einem wirklich guten Arnold und dieser Film hat ihm tatsächlich
Kultstatus eingebracht.

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Filmfreak

Filmfreak


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05.03.09 - 14:00
Filmosoph hat sehr schön und ausführlich wie ich finde einen absolut passenden und treffenden Kommentar zu diesem (auch für mich) Meilenstein in der Science-Fiction Geschichte bzw.des Actionkinos geschrieben.Die Filmemacher und Regisseure beschäftigten sich also bereits schon 1984 mit dieser düsteren Zukunft dem Kampf Mensch gegen Maschine und in welchem Szenario dieser ausgehen könnte.
Auch hierbei wer diesen Film gesehen hat,kann ich Filmosoph wieder einmal nur zustimmen und beipflichten,auch für mich war es faszinierend mitanzusehen wie so ein Cyborg bei seinem Auftrag vorgeht,wie kalt,hart,erbarmungslos dieser zuschlägt,bis er seinen Auftrag erfüllt hat,dafür würde dieser alles tun ohne dabei jegliche Art von Gefühlen oder Schmerzen zu empfinden,einfach gnadenlos sein Ziel verfolgt,auch in meinen Augen machte dabei James Cameron alles richtig die Rolle des Terminators mit Arnold Schwarzenegger zu besetzen,ursprünglich war Lance Henriksen für die Rolle des Terminators ja geplant und Arnold Schwarzenegger sollte den Widerstandskämpfer Kyle Reese darstellen.Gott sei Dank in meinen Augen entschied man sich dann doch für Schwarzenegger in der Rolle des Terminators,er füllte diese perfekt aus.Weitere Schauspieler für die Rolle des Terminators waren dann noch O.J. Simpson sowie Jürgen Prochnow.Im Prinzip findet in diesem ersten Film auch der einzige Kampf wenn man es so will zwischen einem Cyborg und einem menschlichen Widerstandskämpfer in Person von Michael Biehn statt,in den beiden weiteren Teilen kämpfen immer 2 sog. Terminator verschiedener Modelle gegeneinander.
Im Jahr 2008 wurde dieser Film hier in das "National Film Registry" aufgenommen.
Dieser Film war für Arnold Schwarzenegger auch bis dato der größte Erfolg seiner Filmgeschichte,dieser im ganzen Film wie auch schon Filmosoph es toll beschrieben hatte mit wenigen aber prägnanten Sätzen dabei auskam,um es auf den Punkt zu bringen Arnold sprach im gesamten Film nur 17 Sätze mit ca.70 Wörtern!
Für mich schrieb auch die Filmmusik Geschichte welche von Brad Fiedel inszeniert wurde.Von dem 2.Teil kaufte ich mir ja den Soundtrack.
Ich kann mich da der Meinung meines Vortippers nur anschließen und sage auch ein absoluter Pflichtfilm,nicht nur was die Action betrifft,sondern auch jene erschreckende Thematik in meinen Augen!

Die hier gezeigte Fassung ist cut! Wenn dann bitte diesen Film in der uncut FSK 18 Variante anschauen.Die Kürzungen betreffen rund 5 Minuten und das ist nicht gerade wenig bei einem Film.

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Filmosoph

Filmosoph


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02.02.09 - 23:44
Eine visionärer Science-Fiction-Klassiker. Diesen Titel erteile ich ihm zurecht, das hat auch die Filmgeschichte gezeigt. Bemerkenswert erscheint mir bei diesem Film, dass er eben nicht nur ein verdammt guter Action Film ist, sondern auch – trotz allem – ein sehr philosophischer Film. Nicht umsonst wird wie selten ein Film Terminator in vielen Ethik und Philosophie-Vorlesungen zitiert (bzw. Teil 2). Es wurde vorweggenommen, was später unter die Cyborg Diskussion fallen sollte.
Es geht um Camerons Vision, dass Maschinen irgendwann die Erde beherrschen könnten und dem Menschen bereits um einiges überlegen sind. Diese Vision wurde viel später wieder von den Wachovskis aufgegriffen und eigentlich nur konsequent fortgeführt (die sehr Terminator-ähnliche Vorgeschichte ist zu sehen auf Animatrix), mit dem Unterschied, dass Camerons Maschinen die Menschheit endgültig vernichten wollen, während in Matrix die Meschen zu hilflosen – unbewussten – Sklaven degratiert werden.
Auch wenn der Film ein typisches »80er-Flair« aufweisen kann, tut dies seinen Spannungsmomenten keinen Abbruch. Denn lässt man die visionären Fragen Camerons beiseite, bleibt immer noch ein verdammt spannender und gut gemachter Action-Film übrig. Was an Terminator eben so faszinierend ist, ist die absolute, mechanische Härte dieser Maschine, welche durch Arnold Schwarzenegger perfekt verkörpert ist. Gerade dadurch, dass dieses entscheidende Stimmungsgefühl an den Zuschauer übertragen werden konnte, springt auch der Funke vom Film zum Zuseher über. So leidet man wirklich mit der anfangs noch naiv-hilflosen Sarah Conner und ihrem »Retter« mit.
Ein zweiter fundamentales Handlungselement stellen die Zeitreisen dar, ohne diese die Terminator-Filme überhaupt keine Berechtigung hätten. So sieht man Anfangs erstmal die Zukunft, eine Zukunft die der Menschheit in diesem Film blüht. Hat man dies im Hinterkopf, und kombiniert es mit der absoluten Härte und Konsequenz der Maschine, so hat man das spezielle Terminator-Gefühl, das eben viele Fans (wie mich) gefunden hat.
Das »80er Flair« wird eben hauptsächlich durch die verwaschenen Bilder und durch die stimmige Musik transportiert; Das Element des Soundtracks, das »Schlagen« bleibt auch beim Nachfolgefilm noch erhalten und wird hier sogar verstärkt; für den ersten Teil ist dies jedoch absolut passend. Es gibt zwar einige Szenen, wo die Musik gar schon lächerlich wirkt, da man diese damals futuristische Musik heute höchstens als Handy-Klingelton verwenden würde (übertrieben gesagt). Aber alles in allem ist der Soundtrack mehr als gelungen und überträgt die Spannung durchwegs.
Zu nennen wären auch die Schauspieler, die allesamt eine gute Figur abgeben, allen voran eben Arnold Schwarzenegger (der Film der ihm dann aber wirklich den absoluten Durchbruch verschaffte) und Linda Hamilton. Dass diese beiden Schauspieler auch für Teil 2 gehalten werden konnten, ist ein großer Bonus. Erwähnenswert ist auch noch der äußerst sporadische, aber doch treffende Humor von Arnold Schwarzenegger (sagt er doch den ganzen Film fast nichts, aber wenn dann sehr prägnant - und dadurch eben witzig. »Mögliche Antwortmöglichkeiten: Ja/Nein/Fick dich selber du Arschloch – wähle: Fick dich selber du Arschloch«). Es gibt genau zwei Szenen, wo man das Alter des Filmes zentral merkt. Einerseits, als sich der Terminator im Spiegel selbst repariert, hier erkennt man deutlich die Puppe dahinter. Zweitens die Szene gegen Ende hin, als die Maschine nur mehr als Metallskelett läuft – sieht etwas aus wie King Kong und die weiße Frau von 1933. Auf der anderen Seite ist die Gegenwart 1984, was man auch an den Frisuren von Sarah bspw. Merkt.
Alles in allem ein sehr spannender, unter all der Action sehr philosophischer und apokalyptisch anmutender Science-Fiction-Thriller der Extraklasse. Cameron schafft es, mit damals technisch in keinster Weise mit heute zu vergleichendes Equipment einen Klassiker zu schaffen, der auch heute noch durch seine unerreichte Atmosphäre besticht. Ein Pflichtfilm.

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