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1 Kommentar

Universal Soldier - Die Rückkehr

DEINE MEINUNG?


1999

Genre: Sci-Fi, Action

Spieldauer: ~ 80 Minuten

Regie: Mic Rodgers

Cast: Jean-Claude Van Damme, Bill Goldberg, Michael Jai White, Xander Berkeley, Daniel von Bargen, Josh Berry, James Black, Lyle Kanouse, Jacqueline Klein, Fabian Watkins, Woody Watson, Dion Culberson, Karis Paige Bryant, Heidi Franz, Molly Moroney, Brent Anderson, John Lee Lewis, Roger Hamilton, Pam Dougherty, Mark Nicholson, Kiana Tom, Robin Arcuri, Barbara Petricini-Buxton, Maria Arita, Mark Dalton, Justin Lazard, Sam Williamson, Derek Southers, Jim Henry, Mic Rodgers

Kurzbeschreibung: Luc Deveraux hat seine Erlebnisse als Universal Soldier überstanden und arbeitet für die US-Regierung an einer Verbesserung und Wiederaufnahme des Universal-Soldier-Programms. Als der Supercomputer S.E.T.H. durchdreht und die Kontrolle über die Killermaschinen übernimmt, ist Luc der einzige, der sie stoppen kann.


Filmkommentare (1)


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Filmfreak
24.05.09 - 16:09
So nun also die Rückkehr von Luc Deveraux geschaut aus dem Jahre 1999. Um eines gleich einmal klarzustellen:
Dies ist der offizielle Fortsetzungsfilm zu Roland Emmerichs Universal Soldier aus dem Jahre 1992. Die beiden anderen Filme waren TV-Produktionen (Universal Soldier-Blutiges Geschäft & Universal Soldier-Brothers in Arms) und haben mit diesen beiden Filmen nichts zu tun bzw. gemeinsam.
Nun was machte hier Regisseur Mic Rodgers?
Er holte Jean-Claude Van Damme zurück indem er als Universal Soldier selbst ausgestiegen ist und für das Militär in einer Forschungseinrichtung tätig ist zu der Verbesserung des Universal Soldier-Programms. Dann stellt der Regisseur noch einen ehemaligen Football-und Wrestlingstar in Person von Bill Goldberg dem Zuschauer zur Seite, der den einen Bad Guy verkörperte und dazu nahm man dann noch Jan Michael White als Oberbösen Schurken der Universal Soldier.
Fertig ist das Rezept dieses Sequels, das dann aber gründlich in die Hose gegangen ist, wenn man einmal die Kosten (45 Mio.Dollar) sowie die Einspielergebnisse (gerade einmal ca.10 Mio.Dollar) sich ansieht und somit nicht das ersehnte Comeback zu der damaligen Zeit für JCVD auf der Kinoleinwand war.
ich meine Jan Michael White als mehrfacher Karate Champion hatte schon was gegenüber Dolph Lundgren aus Teil 1 aber liebe Filmfreunde Bill Goldberg hätte man sich mehr als verkneifen sollen in dieser Produktion.
Warum?
Es ist eben nicht jeder so begnadet wie Dwayne The Rock Johnson nach dem Sport in das Filmgeschäft einsteigen zu können. Ich empfand die Leistung von Goldberg als fürchterlich in diesem Film. Ich persönlich musste mehr lachen wie als das man von diesem Hühnen Angst hat bzw. das er dies dem Zuschauer vermitteln sollte, was wie ich finde ihm überhaupt nicht gelungen ist, hinzu kamen seine ständig lustigen und teilweise komischen Aussagen, was in solch einem Actionfilm einmal rein gar nichts zu suchen haben. Dies machte Schauspieler Jan Michael White wesentlich besser. Hätte man sich allein auf dieses Duell konzentriert JCVD Vs.White hätte der Film evtl. anders verlaufen können. Hätte wenn und aber all das ist Geschichte. Die Explosionen und diversen Actioneinlagen von JCVD & White entschädigten dann dies aber wieder ein wenig für diese versuchte Schauspielkunst von Bill Goldberg.
Ein weiterer Kritikpunkt von meiner Seite ist die zu geringe Laufzeit in meinen Augen, (76 Minuten!) ich meine ich war froh, dass ich Goldberg nicht noch länger ertragen musste, aber im Hinblick auf die Geschichte kam mir der Kampf gegen White zu früh, da hätte der Regisseur auf jeden Fall mehr daraus machen müssen.
Ich empfand Teil I alles in allem um 1,5 Punkte besser und vergebe daher hiermit nur noch ein unterer Durchschnitt für dieses Sequel, auch wenn das viele JCVD-Fans eventuell anders sehen, ich kannte den Film ja bereits von früher und habe mir diesen nur zum komplettieren meiner Sammlung zugelegt. Eine Empfehlung kann ich leider hierfür nicht aussprechen. Schade eigentlich, denn in der Geschichte mit S.E.T.H. steckte meiner Meinung nach wesentlich mehr Potenzial, dies hatte man in Terminator 3-Rebellion der Maschinen besser inszeniert, als die Maschinen die Kontrolle übernehmen gegenüber den Menschen.

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