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1 Kommentar

Ritter aus Leidenschaft

DEINE MEINUNG?


2001

Genre: Romanze, Action

Spieldauer: ~ 127 Minuten

Regie: Brian Helgeland

Cast: Heath Ledger, Paul Bettany, Rufus Sewell, Alan Tudyk, Mark Addy, James Purefoy, Shannyn Sossamon, Nick Brimble, Laura Fraser, Scott Handy, Christopher Cazenove, Jonathan Slinger, Leagh Conwell

Kurzbeschreibung: Seiner niederen Herkunft zum Trotz träumt William Thatcher (Heath Ledger) davon, einmal an einem großen Ritterturnier teilnehmen zu können. Leichter gesagt als getan, denn im 14. Jahrhundert ist es nur Männern von edlem Geblüt gestattet, den vornehmsten aller Wettkämpfe zu bestreiten. Doch als William eines Tages unverhofft in den Besitz einer strahlenden Rüstung gelangt, fordert er sein Schicksal heraus. Unter falschem Namen legt William auf dem Turnier-Parcours eine aufsehenerregende Siegesserie hin und avanciert zu einem Superstar seiner Zeit, der nicht nur das Herz der noblen Lady Jocelyn (Shannyn Sossamon) erobert, sondern auch die Massen begeistert. Bis seine Herkunft ihn einholt...


Filmkommentare (1)


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Filmosoph
06.01.09 - 15:52
Ein richtiger "gute Laune-Film". Oft gibt es Filme die gute Laune erzeugen wollen, aber das Gegenteil bewirken: Nerv! Bei diesem Film ist es anders - auch wenn man ihn nach dem viel zu frühen Tod von Heath Ledger etwas mit Wehmut ansieht.
Der Film hat eigentlich keine Aufwärmphase - gleich zu Beginn übernimmt "Ulrich von Lichtenstein" die Lanze und bringt so den ersten Kampf hinter sich. Szenen, die den ganzen Film tragen. Vielfach sind es einfach die ästhetischen Momente der aufeinander zureitenden Ritter. Das Zerbrechen der Lanzen. Das Schnaufen der Pferde. Bilder, die in diesem Film einfach nicht lächerlich oder unwichtig erscheinen - sie tragen vielmehr den Film und verleihen ihm Glaubwürdigkeit.
Besetzt wurde der Film perfekt. Besonders lustig hier Alan Tudyk mit seinem immer wieder kehrendem "Schmerzen ganz große Schmerzen!"
Auch Paul Bettany beweist Humor - köstlich ist die Szene wo er einfach "trottet".
Das waren einige witzige Momente des Filmes. Er hat auch andere: Sehr emotionale und traurige, etwa die Szenen mit seinem Vater.

Der Film ist sicher kein Meisterwerk der Filmgeschichte. Aber er ist verdammt gutes Popcorn-Kino, ohne viel Tiefgang. Und oft ist es ja gerade das, wofür wir ins Kino gehen. Und dieser Film ist eine perfekte Möglichkeit abzuschalten und in eine stark verzerrt-geschönte Welt des Mittelalters einzutauchen. Sehenswert!

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