2 Kommentare

Flucht aus Absolom

DEINE MEINUNG?


1994

Genre: Drama, Sci-Fi, Thriller, Action

Spieldauer: ~ 114 Minuten

Regie: Martin Campbell

Cast: Ray Liotta, Lance Henriksen, Michael Lerner, Ernie Hudson, Ian McNeice, Kevin Dillon, Stuart Wilson, Jack Shepherd, Russell Kiefel, David Argue, Don Henderson, Machs Colombani, Cheuk-Fai Chan, Brian M. Logan

Kurzbeschreibung: Im Jahr 2022: John Robbins (Ray Liotta), wegen Mordes verurteilt, soll psychisch geknackt werden. Er kommt in ein sadistisches Privatgefängnis. Wird gefoltert. Vergeblich. Nun hat man ihn ausgesetzt, auf diesem gnadenlosen Archipel, mitten im Ozean. Die Gefangenen der Insel spalten sich in zwei Lager: Den wenigen Friedfertigen steht eine mordende Horde übelster Kreaturen gegenüber. Für John Robbins beginnt eine unvorstellbare Hetzjagd auf Leben und Tod ...


Filmkommentare (2)


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8martin
30.04.13 - 18:39
Dieses Science-Fiction-Abenteuer ist auf seinen Hauptdarsteller Captain Robbins (Ray Liotta) zugeschnitten. Sein vielseitiges Talent kann Ray hier mal als blutrünstiger Action-Held einsetzen. Dabei ist der Hintergrund eigentlich ebenso Nebensache, wie der Grund seines Aufenthaltes im Camp. Die Welt einer Strafkolonie ist in zwei Lager aufgeteilt, die sich gegenseitig bekämpfen: die Guten sind die ‘Insider‘ unter der Führung von ‘Vater‘ (Lance Henriksen) und die Bösen sind die ‘Outsider‘ unter Walter Marek (Stuart Wilson). Der deutsche Titel weist auf das Ziel des Films hin. Der des Originals macht es etwas spannender und argumentiert gegen sich selbst, denn Robbins kann seine Flucht mehrmals erfolgreich wiederholen. Es wird mit Klischees gespielt wie die Angst vor Ratten oder einem stereotypisch feisten, sadistischen Direktor. Und natürlich hat der Individualist Robbins einen unbändigen Freiheitsdrang, ist sich selbst der Nächste und lehnt jegliche Vorschriften, die das Zusammenleben in einer Gesellschaft regeln, ab.
In diesem reinen Männerfilm geht es nicht um Emotionen (auch wenn Robbins unerklärlicherweise einmal eine Träne verdrückt), sondern nur um knallharte Hau-Drauf Aktivitäten. Die selbstgebastelten Unterkünfte erinnern an Robinson Crusoe erste Wohnungseinrichtungen. Liotta kann seinen Glutaugen-Blick besser in anderen Genres einsetzen.

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Filmfreak
02.12.09 - 11:13
Hier erwartet den Cineasten ein Action-Thriller aus dem Jahre 1994. Die Hauptrolle verkörpert Ray Liotta und die Geschichte spielt sich in der Zukunft ab, besser gesagt im Jahre 2022.
Diese Verfilmung beschreibt gleichzeitig die Fiktion eines möglichen zukünftigen Sanktionssystemes für Straftäter.
Die Gefängnisse sind überfüllt mit Schwerverbrechern und als letzte Alternative für ganz hartgesottene Gefangene gibt es die Insel Absolom, von der die dort lebenden Gefangenen nicht entkommen können. Die Schwerbrecher können sich auf der Insel frei bewegen, dabei so kann man es sagen unterteilt sich die Insel in zwei Gruppen von Leuten einmal die kannibalisch veranlagten Outsider und sowie deren kranken Anführer, deren jedes Mittel zum Zweck recht ist und auf der anderen Seite eine Gruppe friedfertiger Menschen welche in einer Gemeinschaft lebt und ständig den Kämpfen mit den Outsidern ausgesetzt ist und für die es kaum eine Chance gibt bei der zahlenmässigen Überlegenheit von 6:1 für die Outsider, bis ein Mann auf die Insel kommt in Form von John Robbins (Ray Liotta)...

Was mir bei der Sichtung sofort aufgefallen ist, ist die Tatsache das diese Inszenierung gänzlich ohne weibliche Rollen auskommt.
Hier sieht man Schauspieler Lance Henriksen einmal in einer "guten" Filmrolle, in der er den Anführer der friedlichen Lebensgemeinschaft darstellt, auch liebevoll der "Vater" genannt.

Die Geschichte lieferte bestimmt keine schlechte Grundvoraussetzung für diese Inszenierung, sie ist stimmig, die harte Action dazu ebenfalls passend, die schauspielerische Leistung ebenfalls in Ordnung, aber irgendwie fehlte mir hierbei das gewisse etwas, habe diesen Film jetzt schon mehrmals gesehen und komme immer wieder auf das gleiche Ergebnis.
Es ist zwar nicht Liottas beste Rolle in seiner Karriere, dafür aber seine härteste!

Fazit:
Für Fans des Genres sicherlich mal einen Blick wert. Vollkommen konnte mich diese Verfilmung aber leider nicht überzeugen, daher vergebe ich nur ein besserer Durchschnitt.

Wer sich diesen Film ansehen möchte dann bitte in der FSK 18 Variante, bitte nicht in der geschnittenen 16er Version.

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