Hosted by World4YouSamstag, 22. September 2018
Solo: A Star Wars Story [dt./OV]

ONLINE STREAM

Solo: A Star Wars Story

EUR 16,99

Black Panther [dt./OV]

ONLINE STREAM

Black Panther

EUR 1,98

Avengers: Infinity War [dt./OV]

ONLINE STREAM

Avengers: Infinity War

EUR 4,99

Red Sparrow [dt./OV]

ONLINE STREAM

Red Sparrow

EUR 1,99

Deadpool 2 Super Duper Cut [dt./OV]

ONLINE STREAM

Deadpool 2 Super Duper Cut

EUR 16,99

 

3 Kommentare

Unbreakable - Unzerbrechlich

DEINE MEINUNG?


2000

Genre: Drama, Fantasy, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 102 Minuten

Regie: M. Night Shyamalan

Cast: Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Robin Wright, Michael Kelly, Eamonn Walker, Spencer Treat Clark, Chance Kelly, Leslie Stefanson, Laura Regan, Bostin Christopher, Charlayne Woodard, Elizabeth Lawrence, Johnny Hiram Jamison, Michaelia Carroll, David Duffield

Kurzbeschreibung: Ein verheerender Zugunfall vor den Toren von Philadelphia. 131 Tote. Nur ein Mann hat überlebt. Unverletzt. Kein Kratzer, keine Beule, keine Schramme. Hatte David Dunn (BRUCE WILLIS) nur Glück? Oder gibt es einen tieferen Grund für sein Überleben? Ist er womöglich gar der unüberwindbare Held, für den ihn sein Sohn Jeremy (SPENCER TREAT CLARK) hält? David Dunn hat keine Antworten auf seine Fragen. Doch dann tritt Elijah Price (SAMUEL L. JACKSON) in David Dunns Leben. Ein Mann mit Knochen wie aus Glas, die bei der kleinsten Berührung zu brechen drohen. Er behauptet, David Dunn sei unzerbrechlich. Und er sagt, er weiß warum ...


Filmkommentare (3)


Beitrag schreiben


Jason
15.12.09 - 18:32
Auf den ersten Blick scheint David Dunn (Bruce Willis) ein ganz normaler Mensch zu sein. Er arbeitet im Sicherheitsdienst, ist verheiratet, hat ein Kind. Doch dann hat er einen Zugunfall: alle Passagiere sterben, nur er überlebt. Erst als Elijah Price (Samuel L. Jackson) in sein Leben tritt und behauptet, David sei unverwundbar, beginnt er, genauer über sein Leben und den Unfall nachzudenken. Hat Price recht? Ist David tatsächlich eine Art moderner Held, der nur nichts davon weiß?

Die Handlung klingt zunächst sehr nach Science-Fiction, doch davon bleibt in der filmischen Umsetzung zum Glück nicht viel übrig. Regisseur M. Night Shyamalan hat einen Film zustande gebracht, der still ist und nachdenklich wirkt, vielleicht mit einem kleinen Drang zum Psychopathischen. Denn hört man sich an, was Elijah zu sagen hat, kommt man nicht umhin, ihn für einen Irren zu halten, meint er doch tatsächlich, das Leben sei eine Art Comic und dass er Glasknochen hat, sei kein Zufall, sondern schicksalhafte Bestimmung. Nun denn, es kommt, wie es kommen muss und er stellt Theorien auf, die David mit einbeziehen - und der versucht herauszufinden, ob Elijah recht hat oder nicht. Glücklicherweise tut er dies nicht, in dem er willkürlich seine vermeintlichen Kräfte austestet, sondern durch mehr oder weniger gezielte Aktionen, die langsam von statten gehen und den Film ungemein spannend machen.

Während Bruce Willis in der Rolle des David Dunn ausgewogen herüberkommt, scheint mir Samuel L. Jackson etwas unterfordert zu sein. Dennoch gehen die knapp 100 Minuten schnell vorrüber und man hat nicht das Gefühl, seine Zeit verschwendet zu haben. Im Gegenteil: Er kann mit einigen schönen Zitaten aufwarten und lässt den Zuschauer die Geschichte nicht nur sehen, sondern gibt ihm zwischen den Szenen genügend Zeit, um durchzuatmen und sie zu begreifen.

Antwort abgeben

chredd
24.11.09 - 23:34
Ich kann leider Ruben's Meinung nicht ganz teilen. Für mich handelt es sich bei diesem Film klar um ein Meisterwerk!
Als ich den Film das erste Mal sah war ich vor allem von der Farbgebung und von den auffallend langen Schnitten/Einstellungen sehr fasziniert. Durch diese wird das Erlebnis wirklich etwas 'plätschernd', wie Ruben beschrieb. Wenn man sich aber davon nicht langweilen lässt, sondern die Zeit nutzt um auf alles im Raum stehende zu achten, wird man von dem Film in seinen Bann gezogen wie ich finde.
So gibt es in vielen Szenen Farbspiele und versteckte Informationen oder Sprüche ("ich hab gehört, bei Diesem soll das Ende ganz besonders gut sein"), die auf folgende Geschehnisse oder Zusammenhänge hinweisen.

Davin Dunn (Bruce Willis) überlebt ein Zugunglück mit über 130 Toten... alle Passagiere sind tot. Der letzte Überlebende stirbt, als Dunn im Krankenhaus aufwacht und vom Arzt gefragt wird, ob er sich an irgendetwas erinnere. In dieser Szene ist sehr herausragend, dass diese aus einem einzigen Schnitt besteht und was sie beinhaltet. Die Kamera ist aus einem Raum in einen Anderen, in dem die Unterhaltung zwischen dem Arzt und Dunn stattfindet, gerichtet. Erst nachdem man die Szene ein bisschen auf sich hat einwirken lassen wird einem klar, dass direkt am unteren Rand des Bildes ein Teil einer Person zu sehen ist (weiß abgedeckte Bauchpartie). Aufgrund der Unterhaltung und den Geräuschen eines EKG wird einem schnell klar, dass es sich um den anderen Überlebenden handeln muss, der gerade operiert wird. Der weiße Kittel des Patienten färbt sich in dunklem Rot und als Dunn von Ehefrau und Sohn abgeholt wird, hört man den durchgehenden Ton des EKG.. und sieht ca. 50 Menschen im Krankenhausgang, die alle anscheinend Angehörige der Unfallopfer sind. Ich fand die Bilder sehr beeindruckend.

Schnell erfährt man, dass David Dunn Security in einem Football-Stadion ist und die Geschichte sich nicht allein um ihn dreht sondern auch um den von Samuel L. Jackson gespielten Elijah Price. In der für diesen Charakter einleitenden Szene sieht man einen Säugling, der schreiend in den Armen seiner Mutter liegt. Hier ist wieder die ganze Szene über nur eine einzige Kameraeinstellung und kein einziger Schnitt zu sehen. Sehr faszinierend aber hier, wie die Kamera positioniert ist: Im Mittelpunkt des Objektivs ist die Mutter, die den kleinen Price neben sich hat. Im Hintergrund sind Personen in einem Türrahmen zu sehen die sich anscheinend über das durchgängige Geschrei des Babys wundern. Nach kurzer Zeit tritt ein Arzt durch die Tür. Als dieser am Bett angelangt sieht man nur, wie die Frau das Baby in Richtung Kamera hebt... erst hier sieht man, dass quasi an der hinteren Bettkante ein riesiger Spiegel angebracht ist, welcher das Geschehen im Raum selbst spiegelt. Sehr feine Machart wie ich finde
Der Arzt begutachtet das Baby und frägt ziemlich entsetzt, ob es bei der Geburt fallen gelassen wurde. Das frägt er immer und immer wieder... er klärt auf, dass der Säugling starke Frakturen hat, seine Arme und Beine sind mehrfach gebrochen. Elijah Price leidet unter "Osteogenesis imperfecta", umgangssprachlich auch als Glasknochen bezeichnet.

Elijah Price wird im späteren Leben, wieder durch eine ausführliche Szene beschrieben warum ("ich hab gehört, bei Diesem soll das Ende ganz besonders gut sein"), zum Kunsthändler für originale Comiczeichnungen und Comic-Freak. Er hat von dem Zugunglück gehört und verknüpft die Kernaussage aller Comics mit dem Leben des David Dunn => er ist ein Held mit einer Schwachstelle: er bekommt im Wasser Panik und schluckt zuviel davon

Dunn hält Price zunächst für einen Spinner und ignoriert dessen Theorie vollständig. Doch geht er der Frage, die Price ihm gestellt hat, auf den Grund. Dieser stellte ihm die Frage, wann er denn das letzte Mal krank gewesen sei. Er forscht nach, bei seiner Frau und in der Arbeit. In der Arbeit bekommt er als Antwort zunächst eine Lohnerhöhung und daraufhin ein Lob von seinem Chef dafür, wie clever er um diese gebeten hätte. De facto: er war keinen einzigen Tag krank.
Die Superhelden-Vision von Price wird immer realer und wahrscheinlicher.

Wie ihr sicher gemerkt habt, halte ich diesen Film wahrlich für ein Meisterwerk, umso mehr dadurch verstärkt, welche Leistung Bruce Willis und Samuel L. Jackson hier abliefern. Ich bilde mir ein, noch nichts authentischeres gesehen zu haben.

Um langsam zum Schluss zu kommen möchte ich all denen, die ich jetzt nicht überzeugt habe den Wikipedia-Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Unbreakable_–_Unzerbrechlich) dazu nahelegen. In diesem fand ich nach dem Film auch noch einige Wissenswerte Informationen und Hinweise auf NOCH MEHR Details. Was mich auch dazu anregte diesen Film jetzt ein drittes Mal zu sehen und hier mein klares Kommentar zu dem Stück abzugeben.

Ich kann hierzu (leider) keinen ähnlichen Titel nennen, da ich nun wirklich keinen Film kenne, der in dieser Form auf eine Superhelden-Geschichte sieht. Hierzu ist jedoch zu sagen, dass nunmal jeder einen anderen Geschmack hat... für mich ist dieser Film immer wieder ein Erlebnis. Bin für Fragen offen
Ich habe zwar die Blu-Ray nicht, werde mir diese aber vermutlich noch holen..

Antwort abgeben

Filmfreak
12.02.09 - 20:20
Bei diesem Film von M.Night Shyamalan soll es sich um eine Superhelden-Thriller handeln,dabei spielen Bruce Willis und Samuel L.Jackson die Hauptrollen.
Der Film erzählt dabei die Geschichte von David Dunn (Bruce Willis) dem einzigen Überlebenden eines Zugunglückes,der dann im Verlauf dieser Geschichte den Comic-Sammler Elijah Price kennen lernt.Eine folgenschwere Begegnung wie sich im weiteren Filmverlauf für den Zuschauer noch herausstellen soll.Man könnte es auch so formulieren "Gut" trifft "Böse" aber eben auf eine andere Art und Weise.
Der Regisseur indischer Abstammung konnte ja mit "The Sixth Sense" weltweit seinen größten Erfolg feiern.
Was diesen Film sicherlich ausmacht was wohl auch am Regisseur liegt ist die Tatsache das es bei diesem Film zwei unabhängige Erzählstränge gibt,welche im Verlauf des Filmes ineinander verwoben werden.
Dabei sind beide Handlungsstränge nicht chronologisch dargestellt.
Zum einen erzählt der Film die Geschichte des Kunsthändlers Elijah Price,auf der anderen Seite die Geschichte des Sicherheitsbeamten David Dunn,die beide auf eine seltsame Art und Weise miteinander verbindet,bei dem einen geht man von dem einen extrem in das andere auf Price und Dunn bezogen.
Der Regisseur versuchte hier in langen Kameraeinstellungen sowie düsteren Bildern vom langen Kampf der Hauptfigur zu erzählen,der sowohl psychologische als auch spirituelle Dimensionen beinhaltet.
"Unbreakable" hört praktisch in meinen Augen da auf,wo er zu erzählen anfangen müsste:bei der Frage,wie ein normaler Mensch mit den Gaben eines anormalen Körpers umgehen kann,bei einer sog.Psychopathologie eines Superhelden.
Auch wenn der Film gemessen am Budget ein finanzieller Erfolg war,so konnte mich dieser Film nicht vom Hocker reißen,da mir einfach die Erzählweise sowie die Darstellung zu langweilig war,da konnten auch Bruce Willis und Samuel L.Jackson nichts reißen - leider.
Ich hatte mir wesentlich mehr Spannung von diesem Film erwartet,auch wenn die Idee von Shyamalan sicherlich eine gute war,so haperte es bei diesem Film für mich an der Umsetzung.
Mich hat dieser Film wahrlich nicht vom Hocker gerissen,ich hoffe da ist "The Sixth Sense" um einiges besser und wenn nicht dann sagen mir die Filme von Shyamalan einfach nicht zu.
Shyamalan lies es sich natürlich nicht nehmen einen kleinen Cameo-Auftritt in diesem Film zu haben.
Ich kann diesem Werk hier leider nur ein "Durchschnitt" geben,mehr konnte ich ihm beim besten Willen nicht abgewinnen,auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge und den Film immer und immer wieder Revue passieren lasse,es plätscherte irgendwo alles so dahin,vielleicht konnte ich es auch einfach nicht erkennen?

Antwort abgeben


Angemeldet bleiben?
Amazon Prime Unbegrenzter Seriengenuss