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4 Kommentare

Wir waren Helden

DEINE MEINUNG?


2002

Genre: Krieg, Drama, Action, Geschichte

Spieldauer: ~ 133 Minuten

Regie: Randall Wallace

Cast: Mel Gibson, Clark Gregg, Chris Klein, Keri Russell, Greg Kinnear, Barry Pepper, Desmond Harrington, Marc Blucas, Jon Hamm, Sam Elliott, Madeleine Stowe, Jsu Garcia, Ryan Hurst, Duong Don, Robert Bagnell, Josh Daugherty

Kurzbeschreibung: 1965: Im amerikanischen Armeestützpunkt Fort Bening werden letzte Vorbereitungen für den ersten großen Kampfeinsatz im Norden von Vietnam getroffen. Der hoch dekorierte Lieutenant Conolel Hal Moore (Mel Gibson), ein erfahrener Weltkriegs- und Korea-Veteran, ist mit der Leitung dieser heiklen und lebensgefährlichen Mission betraut worden. Gemeinsam mit seinem engsten Vertrauten Sergeant Major Plumley (Sam Elliott) ist er abkommandiert worden, eine schlagkräftige Luft-Kavallerie zusammenzustellen und auf den Einsatz vorzubereiten. Während seine Frau Julie (Madeleine Stowe) Freundschaft mit den anderen Soldatenfrauen im Stützpunkt schließt und versucht, dort ihre Familie zu integrieren, findet Moore nach und nach vertrauenswürdige Männer für seinen inneren Zirkel. So rekrutiert er den Helikopter-Piloten Major Crandall (Greg Kinnear) als Verantwortlichen für zukünftige Luft-Einsätze und entdeckt im idealistischen Lieutenant Geoghegan (Chris Klein) einen jungen Soldaten mit Führungsqualitäten. Doch das Basis-Training ist kaum absolviert, da wird Moore unerwartet und gegen seinen Protest in den Kampf geschickt. Er weiß, dass er verfrüht und fast chancenlos in eine Schlacht ziehen wird und auch seine Frau spürt den Druck, der auf ihm lastet. Er rechnet mit dem Schlimmsten und so fällt der Abschied von seiner Frau und den gemeinsamen fünf Kinder alles andere als leicht. Aber er hat keine andere Wahl und so kommt es, dass Moore am Morgen des 14. November 1965 als Kommandeur von rund 400 Soldaten in der vietnamesischen Talebene Ia Drang landet. Und einmal auf fremdem Boden wird jeder Plan, jedes Kalkül hinfällig; alle Befürchtungen Moores erweisen sich als untertrieben. Auf dem Luftweg ist weder Nachschub von mehr Männern noch von genug Munition möglich, während sich die Gegner in der erdrückenden Übermacht von 2000 Mann befindet und auf heimischem Gelände kämpft. Stunden des Sterbens wechseln mit Nächten der Angst. Einheiten werden abgetrennt, die Napalm-Bomben der US-Jets treffen Freund und Feind, während zu Hause, im ahnungslosen Amerika erste Telegramme für die Witwen eintreffen. Moores Frau Julie macht es sich zur Aufgabe, diese den betroffenen Frauen persönlich zu überreichen, sie selbst muss unterdrückt die eigene Angst um das Leben ihres Mannes, wohl issend, dass schon das nächste Telegramm an sie adressiert sein könnte. Drei Tage und Nächte dauert die Schlacht und immer rascher werden die Reihen der Kämpfenden dezimiert. In dem blutigen Gefecht verliert die Frage nach Sieg und Niederlage jede Bedeutung, nur das Überleben zählt.


Filmkommentare (4)


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Chev
21.10.10 - 18:16
@ Kurenschaub: Im TV leider sehr geschnitten.

Hab den Film im Original und muss sagen, das er bewegen kann. Selten einen "Anti"Kriegsfilm gesehen, der so auch unter die Haut gehen kann. Obwohl es sich ja um einen patriotischen Film handeln soll, zeigt er auch die menschliche Seite die hinter einem Soldaten steckt. Was ich an diesem Streifen besonders schätze.
Wer selbst als Soldat im Auslandseinsatz war oder in der Familie vielleicht Berufssoldaten hat, der wird hier besonders "hart" getroffen.
Ein toller Film mit einem grandiosen Mel Gibson und einer tollen Madeleine Stow.

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kurenschaub
21.10.10 - 11:05
Gestern im TV gesehen und obwohl kein großer Genrefan dieser
Antikriegsfilme (weil mich die Greuel und der Realismus darin zu sehr hernehmen) ist dieser Film eine ordentliche Sache geworden.
Mel Gibson und Madeleine Stow spielen wirklich gut und dieses Vietnamdesaster liefert packende Bilder der ersten großen Schlacht
rund um Colonel Moore (Gibson), der mit seiner todesmutigen Truppe eine äußerst schwierige Mission bekommt und bei dieser versteckt und ausgesprochen unwegsamen Feindstellung mit herben Verlusten zu rechnen hat.
Die daraus resultierenden, schwer verdaulichen Bilder ( die den Schrecken des Krieges umso mehr verdeutlichen) schockieren mehr, als sie mich unterhalten.

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Spoon
18.05.10 - 01:17
Einer der Besten Filme dieses Genres.
Mel Gibson in einer absolut überragenden Rolle.
Kann mich Filmfreak nur anschließen: Nie langweilig, Keine Kriegsverherrlichung, und man wird während und nach des Films förmlich dazu gezwungen darüber nachzudenken. Das ist gewollt & lenkt nicht ab.
Wer dieses Genre mag, wird "wir waren Helden" lieben.
Auch zu empfehlen für diejenigen, die in diesem Genre nicht heimisch sind. Für entsprechend Dramatik, Trauer usw. ist vorbildlich gesorgt.

Lg Andy

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Filmfreak
10.07.08 - 14:11
Habe schon lange keinen so guten Anti-Kriegsfilm gesehen der so authentisch und schonungslos die erste große Schlacht des Vietnamkrieges dokumentiert.Dieser Film zeigt die Geschehnisse beginnend am 14.November 1965 im La Drang Tal in Vietnam.
Der Film wird nie langweilig und unterhält einen sehr gut.Wer nahe am Wasser gebaut ist,bei dem könnte die eine oder andere Träne schon fließen,bitte mal Taschentücher bereit halten.
Mel Gibson spielt seine Rolle als Colonel Moore ausgezeichnet,ebenso Barry Pepper der den Kriegskorrespondent Joseph L. Galloway spielt der dem Massaker bis zum Ende beiwohnte, um die grausame Geschichte für die Nachwelt festzuhalten.
Nach diesem Film wird man den Krieg wieder mit anderen Augen betrachten und das ist auch gut so!

Auf jeden Fall zu empfehlen für Jedermann!

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