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Things We Lost in the Fire
73.3/100

3 Bewertungen

Things We Lost in the Fire

FILM • 2007 • 1 Std. 30 Min.


Regie: Susanne Bier

Darsteller/-innen: Benicio Del Toro, Halle Berry, David Duchovny, John Carroll Lynch, Omar Benson Miller, Paula Newsome, Patricia Harras, Alison Lohman, Alexis Llewellyn, Micah Berry, Robin Weigert, Sarah Dubrovsky, Maureen Thomas, V. J. Foster, Caroline Field

Genre: Drama




Copyright: © Szenenbild aus Things We Lost in the Fire

Jerry ist heroinabhängig. Als sein bester Freund stirbt bittet ihn dessen Frau sich ihr und den Kindern anzunehmen, damit sie die schwere Zeit besser überstehen. Das Vertrauen und die Hoffnung, die die junge Familie in ihn setzt gibt Jerry Kraft im Kampf gegen seine Sucht.


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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30.07.14 - 16:52
Der Originaltitel ist nicht übersetzbar. Er kann nur nachempfunden werden. Susanne Bier, die die seelischen Befindlichkeiten der Akteure sehr einfühlsam, aber auch schonungslos beleuchtet, geht dabei manchmal äußerst behutsam, dann aber auch wieder schonungslos vor. Und das kann sie so tun wegen der beiden hervorragenden Hauptdarsteller. Audrey (Hale Berry) trauert um ihren erschossenen Mann Brian (David Duchovny), der Jerrys (Benicio del Toro) bester Freund war. Der versucht mit wechselndem Erfolg von der Nadel wegzukommen. Das ist eine hochexplosive Konstellation. Mit vielen sehr großen Nahaufnahmen, die oft ohne Musik daherkommen werden Emotionen pur transportiert. Lange Einstellungen mit für die Situation typischen Aktivitäten wie duschen oder putzen, aber auch Gefühlsausbrüche schildern die emotionale Lage von Jerry und Audrey. Auch ihre beiden Kinder spielen eine nicht unwichtige Rolle. Der spannungsgeladene Gefühlscocktail ist komplex gemischt. Es kann sein, dass zwischen den beiden etwas läuft (ein Kussversuch), es gibt Fortschritte und Rückschläge. Es entwickelt sich etwas diffus Erogenes. Jerry und Audrey kämpfen ums gefühlsmäßige Überleben und versuchen mit dem Verlust der liebgewordenen Gewohnheiten, nahestehenden Menschen und all dem, was ihnen in ihrem bisherigen Leben lieb und teuer war, zu Recht zu kommen (Originaltitel!). Durch die schlechte deutsche Synchronisation sind zwei Szenen unverständlich. Auch der genreübliche Stuhlkreis mit Kelly (Alison Lohman) gehört zur realistischen Betrachtungsweise. Gekonnte Schnitte mit eindrucksvollen Bildfolgen belegen Biers Professionalität: Schuss und fallende Michflasche!
Spannend und beeindruckend, suggestiv emotionalisierend. Eine Klasse für sich.

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Kiddow

Kiddow


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29.09.10 - 23:09
Ein amerikanisches-brittisches Filmdrama bekommt der Zuschauer mit Things we lost in fire zu sehen. Audrey (Halle Berry) und Brian (David Duchovny) Burke sind glücklich verheiratet und haben eine 10 Jährige Tochter und einen 6 Jährigen Sohn. Nur das Familienglück erleidet einen schweren Schicksalsschlag, als Brian auf offener Straße erschossen wird und verstirbt. Er ist als Held gestorben, denn er wollte eine Unbekannte Frau schützen, die gerade von ihrem Mann verprügelt wurde und in diesem Konflikt zog der Mann seine Waffe und legte Brian um. Als Audrey diese Botschaft erfährt ist sie am Boden zerstört. Sie organisiert die Beerdigung und informiert alle Bekannten und Freunde. Brian`s bester Freund seit der 2. Klasse ist Jerry Sunborne (Benicio del Toro), für Audrey war diese Freundschaft schon immer ein Dorn im Auge. Jerry ist ein heroinabhängiger Versager und Brian hat ihn immer versucht so gut es geht zu helfen. Audrey überwindet ihre Abneigung gegen Jerry und er zieht in das Gästehaus der Burke`s ein. Nun übernimmt Jerry ein wenig die Vaterrolle für die Kinder und er versucht Audrey mit der Bewältigung der Trauer zu helfen. Er besucht sogar eine Gruppentherapie um sein Drogenproblem in den Griff zu bekommen, aber Jerry erleidet einen schlimmen Rückschlag.....
Der Cast für diesen Film klingt recht vielversprechend und Benicio del Torro spielt wie gewohnt eine überzeugende Rolle. Halle Berry und David Duchovny hingegen wirken nur bedingt glaubhaft in ihrer Darstellung. Die Story ist ganz ok, aber leider fehlt es teilweise in der Umsetzung, denn einige Szenen ziehen sich ein wenig dahin. Die Dramaturgie leidet ein wenig in der Spielzeit von 113 Minuten, so das nicht gerade viel Spannung entsteht. Allerdings werden tolle Songs in dem Film eingebracht, so dass man freudig auf die Szenen wartet, in denen Jerry seinen CD Player anstellt um seine Oldies zu hören.
Kurz gesagt ist der Film Durschnitt, aber einmal anschauen schadet nicht.

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