3 Kommentare

Der Pferdeflüsterer

DEINE MEINUNG?


1998

Genre: Western, Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 163 Minuten

Regie: Robert Redford

Cast: Scarlett Johansson, Sam Neill, Robert Redford, Kristin Scott Thomas, Dianne Wiest, Chris Cooper, Kate Bosworth, Cherry Jones, Jeanette Nolan, Jessalyn Gilsig, Dustin Schwarz, Ty Hillman, Austin Schwarz, Steve Frye, Don Edwards

Kurzbeschreibung: Ein Reitunfall bringt das geordnete New Yorker Leben der Familie MacLean aus dem Gleichgewicht. Die 14jährige Grace trägt schwere körperliche und seelische Wunden davon. Ebenso ihr Pferd Pilgrim, das abweisend, ja bösärtig reagiert und - wie Grace - keinen Men-schen an sich heranläßt. Doch Graces Mutter Annie weigert sich, Pilgrim töten zu lassen. Sie weiß, daß sein Leben und seine Genesung eng mit der ihrer Tochter zusammenhängen. Als Chefredakteurin einer renommierten Zeitschrift setzt sie alle Hebel in Bewegung, um den besten "Pferdeflüsterer" ausfindig zu machen - jemanden, der die verletzte Tierseele heilen kann. Sie stößt auf Tom Booker. Um den Einzelgänger zu treffen, begibt sie sich mit Grace und Pilgrim auf die weite Reise nach Montana. Was sie dort erleben, verändert nicht nur das Leben ihrer Tochter. Grace überwindet das traumatische Erlebnis und kann am Ende über-glücklich ihren Pilgrim reiten. Das Zusammentreffen von Annie und Tom weckt bei beiden lange vergessene Emotionen und zwingt sie, ihr Leben von Grund auf zu überdenken. Für beide wird am Ende nichts mehr so sein, wie es vorher war.


Filmkommentare (3)


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8martin
18.09.18 - 17:39
Ein Muss für Pferdenarren. Ein Kann für nahe am Wasser gebaute Romantiker.
Ein No-no für Freaks von einem zuckersüßen, konsequent vollendeten Happy End.
Das ist wohl Robert Redford schönster Film. Ein umwerfend sympathischer Tom Booker (Robert Redford) heilt Mensch und Tier vor atemberaubender Landschaftskulisse. Das mag manchem emotional etwas zu weit gehen, aber es ist in sich stimmig. Daneben gibt es noch viele Nebenhandlungen von einem überaus überzeugenden Ensemble dargeboten, die aber auch alle gut ins Bild passen, und das zentrale Problem gut mittragen. Zum Beispiel das Verhältnis der dominante Mutter Annie (Kristin Scott Thomas) und der körperlich und seelisch zutiefst verletzten Tochter Grace (Scarlett Johansson). Dann die neu aufgekommenen, latenten Eheprobleme von Annie mit dem verständnisvollen Mann Robert (Sam Neill). Beim Gegensatz Stadt- und Landleben geht es auch um Heimat und Zufriedenheit. Das Leben im ländlichen Montana ist natürlich viel attraktiver mit Lagerfeuer und echter Cowboyromantik ohne kitschig zu erscheinen. Ebenso wie der Gegensatz zwischen einer intakten, ortsgebundenen Familie und einem global vernetzten Ehepaar mit Tochter. Alle Probleme werden gelöst, nur nicht das schwierig-schöne von Tom und Annie. Zwischen ihnen knistert und funkt es zwar, aber es zündet nicht. (So sehr man es ihnen auch wünschen mag.) Das ist herzerwärmend gemacht. Wir erleben ein sentimentales ‘unhappy‘ Happy End. Trost spendet da nur die tolle Musik, die vom ‘Rhythmus des Pferdes‘ erzählt.

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kurenschaub
07.11.10 - 13:19
leicht angekitschte Melo Story mit einem Robert Redford der sich überzeugend für Pferd und Mädchen (Scarlett Johansson, 14 jährig -diese hat bei einen Unterschenkel bei einem Reitunfall eingebüßt und seit dem alle Freude am Dasein verloren ) in`s Zeug haut. denn er ist ja schließlich der Pferdeflüsterer Tom.
Da geht es natürlich sehr warmherzig und gefühlvoll ab und zeitweilig drückt der Film durchaus gewollt auf die Tränendrüsen.

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Zeva
10.12.09 - 02:23
Wenn man nicht wüsste, dass der Inhalt dieser Geschicht einen realitätsnahen Hintergrund hat, würde man ihn eindeutig für zu langatmig halten. Der Film wird jedoch durch großartige SchauspielerInnen getragen, durch beeindruckende Landschaften am Leben erhalten und durch hervorragende Kameraeinstellungen Spannung erzeugt. Empfehlen würde ich diesen Film nur jemanden, der einen gemütlichen Nachmittag mit viel Zeit (mind 3 Std.) aufbringen kann. Auch alle Robert Redford VerehrerInnen sind mit diesen Film zu beglücken, da dieser bodenständig, philosopisch und einfach nur gut dabei wegkommt. Interessant dain zu sehen ist auch Scarlett Johansson in ihren Anfängen als Kinderdarstellerin. Natürlich darf auch die gut herausgearbeitete Romanze mit Kirstin Scott Thomas nicht fehlen. Daumen nach oben!

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