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4 Kommentare

Hostel

DEINE MEINUNG?


2005

Genre: Horror, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 89 Minuten

Regie: Eli Roth

Cast: Jay Hernandez, Ashley Robbins, Jana Kaderabkova, Rick Hoffman, Takashi Miike, Paula Wild, Petra Kubesova, Derek Richardson, Mark Taylor, Jakub Habarta, Barbara Nedeljakova, Miroslav Hanus, Philip Waley, Mindy Kanter, Patrik Zigo, Drahoslav Herzan, Daniela Bakerova, Kristina Kosunova, Jennifer Lim, Ota Filip, Jana Havlickova, David Baxa, Keiko Seiko, Milda Jedi Havlas, Radomil Uhlir, Lubomir Bukovy, Lubos Vinicky, Katerina Vomelova, Mirek Navratil, Karel Hrosek, Vladimir Silhavecky, Martina Kralickova, Martin Kubacák, Vanessa Jungova, Zina Blahusova, Mugi Lhagvadorj, Natali Tothova, Veronika Petrova, Jan Spanbauer, Gabriel Roth, Petr Sedlacek, Katerina Cervenkova, Roman Janecka, Petr Janis, Josef Bradna, Barbora Oboznenkova, Hana Dibelkova, Daniel S. Frisch, Nick Roe

Kurzbeschreibung: Sie suchen das Abenteuer und finden das nackte Grauen! Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton und Josh sind mit ihrem neuen Kumpel, dem Isländer Oli, mit dem Rucksack unterwegs auf Europa- Tour. Da bekommen sie einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen - ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen und sie haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich - sie stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben?


Filmkommentare (4)


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kurenschaub
06.03.11 - 12:28
Zwei junge US Urlauber sind auf Shit - Abenteuer und vor allem auf Girls aus und geraten von Amsterdam nach "Empfehlung" in die Slowakei, wo noch bessere Hasen warten (sollen) .
Allerdings hat es sich dort ausgeträumt und es ist Schluß mit lustig, eine Ekelbande mit ungeheurer Mordgier wartet
im Schlacht und Folterraum des Todes .....(uui, da liegt ja ein abgetrenntes Däumlein am Boden)
Einfach kotzig, mit einer Story, die nur in den ersten 20 Minuten Spaß macht, denn da sind die Mädels noch knackig und hübsch und man sieht wie`s die Jugend so angeht (so wie wir es ja früher auch mal praktizierten)
Dann aber wird`s übertrieben und geschmacklos grausig, ohne wirklich spannend und prickelnd zu sein.
Brutal natürlich auf jeden Fall, aber da hat man sich doch kräftig
in den Trash verirrt, wobei guter Trash besser ist als dieser
Film. Gibt mir echt nichts.

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Filmfreak
18.05.10 - 19:50
Es handelt sich hierbei um den fünften Film von Eli Roth und dieser Folterfilm im wahrsten Sinne des Wortes hat es in sich!
Die Handlung dürfte hinlänglich bekannt und schon sehr oft diskutiert sein, daher möchte ich darauf nicht näher eingehen, außer auf das alternative Ende (welches ich natürlich hier nicht verraten werde). Das bei den Testvorführungen als zu düster bezeichnete Ende, wurde von Eli Roth danach wieder verworfen. Er drehte daher eine abgeänderte Version, welche auch so den Weg in die Kinos bzw. auf die DVD’s & BD’s schaffte. Allerdings befindet sich das alternative Ende (jedoch abhängig von der DVD-Variante) auch auf DVD!
Roth wollte seinen Film absichtlich schockierend und „wirklichkeitsnah“ halten. Mit dieser Produktion wollte er ein realitätsnahes Bild unserer Gesellschaft entwerfen, da es durchaus vorstellbar sei, dass reiche (gelangweilte) Geschäftsleute, die sonst alles haben, anderen Menschen (zu Tode) foltern und dafür Geld bezahlen.
Tatsächlich erregte Hostel wg. seiner expliziten Gewaltdarstellung einiges Aufsehen.
Teilweise wurde dieses Werk von einigen Kritikern als gut empfunden, und zwar aufgrund der absoluten kontroversen Wirkung auf den Zuschauer. So, wie der Film einerseits ein Bild der Jugendlichen zeichnet, das sich beim Zuschauer entweder in Sympathie oder aber - aufgrund der sexuell orientierten Verhaltens der Protagonisten - Antipathie äußert, so wird er in der zweiten Hälfte des Filmes eine Umkehr seiner Gefühle erleben!

Zu Beginn des Filmes steht geschrieben „inspiriert nach wahren Ereignissen“. Dabei handelt es sich um eine angeblich von Eli Roths Freund entdeckte thailändische Internetseite, auf der „Mordferien“ angepriesen werden würden. Für eine Summe von 10.000 Dollar würden Interessierte in einen Raum gebracht, bekämen eine geladene Pistole in die Hand gedrückt und könnten einen anderen Menschen töten. So hätten die Macher gemeinsam die Handlung für diesen abartigen Film entwickelt. Wahrscheinlich handelt es sich aber bei dieser offiziellen Darstellung um einen PR-Gag liebe Filmfreunde, da eine solche Webseite bis dato als nicht existent gilt.

Roths Film löste mit diesem Film aber auch politische Reaktionen aus:
Slowakische Politiker und einige weitere Kritiker bemängelten, dass der Film die Slowakei in einem schlechten Licht darstelle. So werde das Land als heruntergekommen, korrupt und brutal dargestellt. Eine Reisegesellschaft des Landes lud Eli Roth ein, das Land wirklich kennen zulernen, dies wurde von ihm aber abgelehnt.

Hier noch ein paar Infos zum Film:
#Eli Roth ist am Anfang des Filmes in einem Coffee-Shop als hustender Kiffer zu sehen.
#Ebenfalls zu sehen ist der japanische Kult-Regisseur Takashi Miike, den Roth sehr verehrt in einem Cameo-Auftritt.
#Die Kinder welche die Straßengang darstellten, waren tatsächliche Straßenkinder, welche von Roth engagiert wurden.
#Das im Film gezeigte Foltermuseum „Museum Tortury“ existiert tatsächlich in Cesky Krumlov.
#Als Paxton, Josh und Oli in die Herberge eintreten, läuft in einem Fernseher die Szene aus Tarantinos "Pulp Fiction" in der Jules das berühmte Zitat nach Ezechiel 25,17 das erste Mal zitiert.
#Für das Filmfleisch und -blut wurde echtes Schweinefleisch und -blut verwendet, um es glaubwürdiger erscheinen zu lassen.
#Der Bahnhof, am Ende des Filmes zeigt den Prager Hauptbahnhof. Im Film wird dieser als ein Bahnhof in Wien dargestellt.
#Das Zimmer, in dem die drei Jungs einchecken, hat die Nummer 237. Dieselbe Zimmernummer hat ein Zimmer in dem Film „Shining“ von Stanley Kubrick.

Entgegen immer wieder allen Kritiken zu diesem Werk, hat dieses natürlich eine Handlung bzw. Inhalt, wenn auch eine nicht sehr tiefsinnige und größtem Maße absurde. Der Gedankengang bei dieser Geschichte ist aber vielleicht gar nicht so abwägig, denn wissen wir tatsächlich was die High Society sonst noch so treibt bzw. auf welche verrückten oder irren Ideen solche Leute kommen, die nicht wissen was sie mit ihrem Geld anfangen sollen. Der Film zeigt aber auch sehr deutlich, dass die Filmemacher immer noch mehr härtere, kränkere und perversere Filme dem zahlenden Publikum nicht vorenthalten möchte und dieses lechzt teilweise auch danach! Ein Film der vielleicht seinerzeit bis dato alle Grenzen überschreitet und nur noch schockieren möchte und dies auch tut! Filmfreunde mit besonders empfindlichem Magen sollten bei diesem Werk Vorsicht walten lassen!
Ich empfand diesen Film absolut nicht als schwach oder Zeitverschwendung. Aufgrund der Thematik sowie expliziten Gewaltdarstellung kann ich eine Empfehlung für das breite Kinopublikum sowieso nicht aussprechen!
Dieser Film dürfte nur den Hardcore-Fans gefallen. Ich fühlte mich trotz der ultrabrutalen Thematik den Umständen entsprechend gut unterhalten. Für mich gibt es wesentlich schlechtere Filme dieser Art ohne wenn und aber!

Die Produktionskosten bei diesem Projekt beliefen sich gerade einmal auf 4,8 Millionen Dollar. Am ersten Wochenende spielte dieser Film 20 Millionen Dollar ein!

Anmerkung:
Die SPIO/JK Variante welche sich auch noch Extended Version nennt, dauert ganze 9 Sekunden länger als die KJ-Fassung von der FSK.

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Kein Userbild
16.06.08 - 20:34
Hostel ist einer der Filme, welche 1) keinen Inhalt haben! 2) Schauspielerisch keine Leistung bringen! und 3) einfach nur Pervers und Abartig ist.

Die Grund Idee war eigentlich nicht schlecht. Leider wurde nur mehr in die Brutalität finanziert und nicht in die Psychischen Aspekte. Man kann den Film anschauen, hat allerdings auch nichts verpasst wenn man diesen nicht schaut

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Kein Userbild
08.03.08 - 21:38
Außer pervers nur pervers!

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