3 Kommentare

Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

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2003

Genre: Abenteuer, Drama, Fantasy

Spieldauer: ~ 125 Minuten

Regie: Tim Burton

Cast: Helena Bonham Carter, Danny DeVito, Ewan McGregor, Marion Cotillard, Steve Buscemi, Jessica Lange, Billy Crudup, Miley Cyrus, Albert Finney, Peter Williams II, Missi Pyle, Alison Lohman, David Denman, Deep Roy, Matthew McGrory, Ada Tai, Arlene Tai, Loudon Wainwright III, Karla Droege, R. Keith Harris, Zac Gardner, Hailey Anne Nelson, Charles McLawhorn, Perry Walston, Morgan Grace Jarrett, Sallie Hedrick, Grayson Stone, Joseph Humphrey, Darrell Vanterpool, John Lowell

Kurzbeschreibung: Edward Bloom - ein Held, ein Abenteurer, ein Genie - sein eigener Mythos. Doch nie ein richtiger Vater. Jetzt liegt er im Sterben, und sein Sohn Will unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen und endlich herauszufinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische Lügengeschichten über sich erzählt. So hätte er als junger Mann gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlüsterne Fabelwesen gekämpft, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine Ehefrau mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere unglaubliche Wunderdinge erlebt. Will rekapituliert all diese bizarren Geschichten, will Spuren von Realität in den Lügenkonstrukten entdecken - doch Edward Blooms "Wirklichkeit" ist eine andere ...


Filmkommentare (3)


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8martin
10.06.18 - 11:03
Das ist der bisher schönste von Tim Burtons Filmen. Eine herzerwärmende Komödie mit Gags und Slapsticks (bei der Geburt oder gegen die bösen Chinesen). Und es wird romantisch mit einem Hauch von Wehmut. Es gibt einen ernsten Rahmen. Ein Vater-Sohn Konflikt am Lebensende ‘Sie waren wie Fremde, die einander gut kannten‘. Und es geht um Märchen und andere Familiengeschichten. Der alte Ed Bloom (Albert Finney) liegt im Sterben und versammelt seine Frau (‘die Liebe seines Lebens‘ Jessica Lange), seinen Sohn (Billy Crudup) und seine Schwiegertochter (Marion Cotillard) um sich. Er war zwar der geborene Märchenerzähler, aber es gibt Vieles, was er getan hat, aber worüber er nicht geredet hat und Vieles, worüber er geredet hat, was er aber nicht getan hat. So entwickelt sich neben der Realität eine Märchenwelt mit Hexen (Helena Bonham Carter gleich zweimal) und Riesen, einem fürchterliches Unwetter und einer Zauberwelt, in der die Zeit schon mal stehen bleibt. Die Liebeswerbung des jungen Ed (Ewan McGregor und Alison Lohman) bietet so ziemlich das Romantischste, was man sich denken kann. Der alte Ed erklärt uns, dass bei der Wahl zwischen nackter Wahrheit und fantasievoller Ausschmückung Letzteres die angenehmere Variante ist. Zum Träumen schön mit leichtem Ziehen in der Magengrube wegen eines kleinen Wermutstropfens.

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kurenschaub
08.01.13 - 20:12
gerade auf Arte gesehen und für wirklich gut befunden. Tim Burton ist ja als eigenwilliges Regieass allseits sehr geachtet und auch hier gelingt es dem großen Kunstmenschen eine beindruckendes Fantasy Komödie im tragischen Stil zu erschaffen.
Die Mischung aus Hingabe, Romantik und auch surrealen Sequenzen ist nahezu perfekt und wem die so beeindruckende Vater Sohn Geschichte nicht trifft, ist wohl kaum zu helfen.
Anspruchsvoll, gefühlvoll und empfindsam unterhaltsam!

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Kiddow
28.09.10 - 23:03
Einen sehr lebensfrohen und farbenprächtigen Tim Burton Film bekommt der Zuschauer mit Big Fish zu sehen.
Der Geschichtenerzähler Edward Bloom (Ewan McGregor) liegt im Sterben. Ein letztes Mal erzählt er seine gern gehörte und beliebte Geschichte über sein Leben. Nur sein Sohn William mag die Erzählungen seines Vaters nicht sonderlich, da sie recht unglaubwürdig scheinen.
Als Bloom noch jung war lebte er in der Kleinstadt Ashton. Schon als Kind hatte er in den Augen einer Hexe seinen Tod vorhergesehen, somit wußte Edward wann sein Leben vorüber sein würde. Er machte sich auf die Welt zu erkunden und bestritt diesen Weg mit dem Riesen Karl. Jedoch trennten sich die Wege der Zwei für einen Moment, so das Edward ganz alleine durch den wundervollen Ort Spctre reiste. Hier lernt er die bezaubernde Jenny kennen und die Einwohner wollen Bloom nur ungern aus ihrem Paradies gehen lassen. Edward und Karl treffen wieder aufeinander und landen im Zirkus von Amos (Danny DeVito). Der Riese findet hier seine Bestimmung und Bloom sieht die Liebe seines Lebens Sandra. Nur leider ist sie schnell verschwunden und Edward weiß rein gar nichts von ihr. Der Zirkusdirektor Amos kennt die Traumfrau und verspricht Bloom jeden Monat etwas über sie zu veraten, wenn Edward für ihn arbeitert.
Nach drei Jahren kennt Bloom dann den Namen von Sandra und er macht sich sofort auf dem Weg um sie zu sehen, nur leider muss er feststellen, das sie mittlerweile verlobt ist. Edward gibt nicht auf und tatsächlich kann er auch ihre Liebe gewinnen. Die beiden heiraten, aber kurz nach der Hochzeit wird Bloom für den Korea Krieg eingezogen und er muss seine Braut schon wieder verlassen.
Nach dem Krieg kommt der totgeglaubte Edward wieder heim und es ist vieles nicht mehr, wie es vorher war....
William, der Sohn von Edward, sieht die Erzählung zwar recht kritisch, aber als sein Vater im sterben liegt beginnt auch er eine doch recht unrealistische Endfassung der Lebensgeschichte von Bloom zu erzählen.....
Bei der Beerdigung des Geschichtenerzählers ist William ein wenig überrascht, denn es gab wohl doch in der Tatsache einige Personen aud den Geschichten in der Wirklichkeit, die nun alle gekommen sind um sich von Edward zu verabschieden.
Letztendlich steckte in Blooms ausgeschmückter Lebensgeschichte doch viel Wahrheit.
Ein traumhaftes Fantasy Drama, mit wunderschönen Bildern und beeindruckender Erfindungsgabe. Der Film versprüht viel Optimismus, hoffnungslose Romantik und allerhand Charme. Meiner Meinung nach ist das Burtons ausgefeiltester Film, in dem natürlich endloser Einfallsreichtum erkennbar ist.
"Man sagt, wenn man die Liebe seine Lebens trifft bleibt die Zeit stehen - und das stimmt. Aber was niemand sagt ist, dass sie danach viel schneller vergeht - um die verlorene Zeit wieder aufzuholen"

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