2 Kommentare

Verhängnis

DEINE MEINUNG?


1992

Genre: Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 111 Minuten

Regie: Louis Malle

Cast: David Thewlis, Peter Stormare, Jeremy Irons, Juliette Binoche, Miranda Richardson, Rupert Graves, Leslie Caron, Julian Fellowes, Ian Bannen, Susan Engel, Gemma Clarke, Jeff Nuttall, Benjamin Whitrow, Tony Doyle, Ray Gravell

Kurzbeschreibung: Der englische Parlamentarier Stephen Fleming hat auf Drängen seiner Frau und mit Hilfe seines Schwiegervaters eine steile Karriere gemacht, doch sein idyllisches Familienleben langweilt ihn. Als er die neue Freundin seines Sohnes kennenlernt, ist er sofort fasziniert von der mysteriösen Schönen. Wortlos stürzen sich die beiden in eine leidenschaftliche, zerstörerische Affäre. Als Stephens Sohn sie in flagranti erwischt, kommt es zur Katastrophe ...


Filmkommentare (2)


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8martin
11.01.14 - 11:45
Die anfängliche Allerweltstory vom Schwiegervater Stephen in spe (Jeremy Irons), der mit der Schwiegertochter Anna in spe (Juliette Binoche) schläft, verdichtet sich am Ende zu einem bewegenden menschlichen Drama. Übertrieben ausführlich werden zuvor die beiden obsessiv sexuell Abhängigen auf ihr Genital beschränkt und müssen es auf Teppich und Matratze unaufhörlich unter Beweis stellen. Bei dieser etwas holprigen Variante im griechisch-römischen Stil zerbricht der rüde Lover seine Geliebte fast, liebevoll ist das nicht, soll wohl animalisch sein.
Mit dem nahen Hochzeitstermin des Sohnes Martyn (Rupert Graves) und einem neuen Liebenest nimmt die Handlung die im Titel angekündigte Wendung. Martyn ertappt die beiden in flagranti und weicht entsetzt zurück – ein fataler Fehler! Jetzt wird der Film erst richtig gut. In knapper Szenenfolge geigen zwei Frauen dem Frauenheld die Meinung. Hier glänzt vor allem Miranda Richardson als Stephens Frau. Sie durchschaut ihn und lässt ihn eine Zeitlang an der langen Leine laufen, kann ihre verletzten Emotionen aber nicht verbergen ‘Wären wir uns doch nie begegnet.‘ und ‘ Warum hast du dich nicht umgebracht?‘ Souverän wie eine Göttin, aber auch rasend vor Trauer fleht sie ihn an ‘Gib mir seinen Tod!‘ Den Rest erledigt Annas Mutter, Leslie Caron. Sie löst verbal Stephens Hoden vom Gehirn, sodass er auf Reisen gehen und zu sich selbst finden kann – bestenfalls. Die verschwundene Anna taucht gesprächsweise nochmal auf, mit Freund und Kind. Eine großartige Lösung der Affäre, die so eindrucksvoll erzählt wird.

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kurenschaub
04.10.12 - 11:45
Der Parlamentarier Fleming (Jeremy Irons) stürzt sich in eine dampfende Affäre mit Anna Barton (Juliette Binoche). Nach außen bleibt vorerst die Fassade der heilen Welt des verheirateten Familienvaters gewahrt, dann geht auch der journalistisch tätige Sohn ein Verbindung mit der heißen und geheimnisvollen Schönen ein und die Geschichte endet letzendlich fatal...Eine tadelloses Drehbuch, ein sich stark entwickelndes Drama, welche die Gutbürgerlichkeit in
besten Kreisen auf den Kopf stellt und wo das Thema Sex und Begierde im Vordergrund steht und welches Starregisseur Louis Malle dann auch eindrucksvoll auf Zelluloid bannt.
So fallen auch die Sexszenen zwischen Irons und Binoche äußerst heftig aus, derart explizit, das Frau Binoche mehrmals das Set verließ, weil ihr die vom Meister gewünschten und dann die von ihr auszuführenden "Verrenkungen" inkl. die unglaublich real gespielte Leidenschaft
von Mr. Irons mehrmals zuviel wurde.
Umso überzeugender hat`s dann auf der Leinwand ausgesehen!

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