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1 Kommentar

Windtalkers

DEINE MEINUNG?


2002

Genre: Krieg, Action, Geschichte

Spieldauer: ~ 128 Minuten

Regie: John Woo

Cast: Nicolas Cage, Mark Ruffalo, Jason Isaacs, Peter Stormare, Noah Emmerich, Adam Beach, Brian Van Holt, Martin Henderson, Kevin Cooney, Billy Morts, Cameron Thor, Roger Willie

Kurzbeschreibung: Die Südsee 1944: Auf der Insel Saipan tobt eine Schlacht. Ein GI brüllt in einer mysteriösen Sprache Geschützkoordinaten in ein Funkmikrophon – und entscheidet damit den Kampf. Dies ist eine der Schlüsselszenen von "Windtalkers", dem neuesten Film von Action-Großmeister John Woo. Das packende Kriegsepos mit Nicolas Cage in der Hauptrolle erzählt die außergewöhnliche Geschichte der indianischen Funker im 2. Weltkrieg – und das Drama eines Mannes der sich zwischen Freundschaft und Pflichterfüllung entscheiden muss.


Filmkommentare (1)


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Filmfreak
23.12.09 - 18:07
Hier wird dem Cineasten ein Kriegsfilm aus dem Jahre 2002 vorgestellt. Action-Spezialist John Woo inszenierte dabei die Geschichte um den Navajo-Indianer und dessen Code welchen vom Gegner nie dechiffriert werden sollte.
Im Zweiten Weltkrieg lieferten sich Japan und die USA einen erbitterten Kampf um die Hoheit im Pazifik. Irgendwann waren die japanischen Streitkräfte in der Lage, jeden Geheimcode des amerikanischen Militärfunkverkehrs zu knacken. Mit fatalen Folgen für die US-Kriegsmarine. Nur ein absolut sicherer Code konnte diese kritische Lage noch ändern.
1942 wurden dann rund zwanzig Navajo-Indianer unter strengster Geheimhaltung rekrutiert und damit beauftragt, einen Nachrichtencode zu entwickeln, der auf ihrer Stammessprache basierte.
Dieser Code, der als einer der erfolgreichsten der gesamten Militärgeschichte gilt, war kriegsentscheidend.
Die Idee für diesen nicht zu knackenden Code, entstand nicht erst 1942. Bereits im Ersten Weltkrieg hatten die Amerikaner auf diese Weise Codes verschlüsselt. Doch mit der Genialität des Navajo-Codes waren sie noch nicht vergleichbar.
Der Navajo-Code basierte auf einfachen Metaphen aus dem Navajo-Wortschatz, die an Stelle von militärischen Fachbegriffen eingesetzt wurden.
Das Militär bildete insgesamt 421 Navajos als Code-Sprecher aus und verpflichtete diese zur Geheimhaltung.
1968 erst erfuhr die Öffentlichkeit von diesen Code-Sprechern, aber es dauerte noch einmal über 30 Jahre, bis die Verdienste der Navajos für die USA öffentlich anerkannt wurden, dies geschah dann am 26. Juli 2001 durch den damaligen Präsidenten George W. Bush der die Code-Sprecher auszeichnete.
Soviel einmal zu dem Hintergrund für diese Inszenierung.

Um diesen Code und die Menschen die dahinter standen geht es in dieser Verfilmung. Die Geschichte handelt von einem Geheimauftrag, den zwei US-Marines gegen Ende des Kriegs erhalten. Diese sollen zwei Navajos, beides Codes-Sprecher, beschützen und - das ist die heikle Seite des Auftrags - um jeden Preis verhindern, dass der Code in feindliche Hände gerät.
Die Produzentin Alison Rosenzweig bestätigte nach intensiven Recherchen, dass es solche Befehle tatsächlich gegeben hatte.
Um die Geschichte dementsprechend inszenieren zu können, hatte man sich entschieden diese mit der historischen Schlacht um die Pazifikinsel Saipan zu verknüpfen.
Es wurden auch eine Vielzahl von Anekdoten zu dieser Geschichte gefunden, diese wurden dann in das Drehbuch eingearbeitet und auch für diesen Film verarbeitet, wie z.B. die Szene in der Private Ben Yahzee von seinen Kameraden für ein Japaner gehalten wurde, was natürlich nicht stimmte von der Ethnologie.

Neben Nicolas Cage in der Hauptrolle bekommt der Filmfan bekannte Größen (oder auch nicht) wie Christian Slater, Mark Ruffalo oder auch Adam Beach (welcher ebenfalls in Clint Eastwoods Werk "Flags of our Fathers" zu bewundern war) zu sehen. Adam Beach ist ein kanadischer Indianer vom Stamm der Ojibwa. Sein Freund im Film, der andere Codesprecher Whitehorse (Roger Willie) ist ein echter Navajo.
So freute sich Willie sehr über diese Produktion, da es für seinen Stamm eine wunderbare Gerlegenheit war, der ganzen Welt von diesen Code-Sprechern zu erzählen.
Es sind u.a. seine Helden.
In meinen Augen wurde dieser Film in allen Rollen top besetzt, angefangen von den US-Marines bis hin zu den zwei Darstellern als Navajos.
Dieser Film verspricht Action pur, aber auch nachdenkliche und ruhige Momente, quasi alles was das Filmherz dieses Genres begehrt. Zu Beginn wirkt die Rolle des Joe Enders (Nicolas Cage) ziemlich kühl und hart, doch dies sollte sich im Laufe der Geschichte noch ändern, so dass sich der Filmfan auch immer mehr mit dieser Figur identifizieren konnte.

Weiter oben erwähnte Schlacht wurde auf Hawaii gedreht, die Inszenierung dort dauerte zwei Monate, die restlichen Szenen entstanden in Kalifornien. Jegliche Art von Kameratypen verwendete Regisseur John Woo für sein Werk und beim betrachten dieses Filmes war für mich Woos Handschrift klar und deutlich zu erkennen, da ich schon einige Filme von ihm gesehen hatte, es knallte rumste an allen Ecken und Enden, sehr schöne Slowmotion-Aufnahmen von den Darstellern in den jeweiligen Szenen.
Der Filmtitel lehnt sich an die Bezeichung der Navajo-Indianer für das Funken an - "die mit dem Wind sprechen".

Trotz einem Budget von ca. 115 Millionen Dollar und einem dementsprechenden Einspielergebnis von nur ca. 78 Millionen Dollar geriet dieser Film zu einem der Flops seinerzeit. Was ich nach der Sichtung so nicht bestätigen würde. Mir persönlich hatte diese Inszenierung sehr gut gefallen, die Story stimmte, ebenso die schauspielerische Leistung. Langeweile kam zu keiner Zeit bei mir auf. Ebenso hatte dieser Film aber auch viele menschliche Aspekte zu bieten, daher ist es für mich eine sehenswerte Inszenierung, wie man aber schon an der Freigabe dieser Inszenierung erkennen kann, geht es überhaupt nicht zimperlich zur Sache bei diesem Werk von Woo, aber dies kennt man ja als Filmfan von seinen Werken.

Ich kenne beide Filmfassungen (die Kinofassung sowie auch den Director's Cut davon) und favorisiere ganz klar den DC!
Warum?
Der DC enthält mehr Handlung, sowie erweiterte Gewaltszenen (auf die es mir dabei aber nicht ankam) und er wurde an einigen Szenen umgeschnitten, um einen flüssigeren Handlungsablauf zu erzielen, was ich nur bestätigen kann!
Lauflänge Kinofassung: 129 Minuten
Lauflänge DC : 147 Minuten

Wer diesen Kriegsfilm noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich ganz klar den DC davon!

Trivia:
Bei dieser Inszenierung passierte wie schon so vielen anderen Art Directors zu jener Zeit folgenden Fehler:
Die Darstellung der US-Flagge mit 50 Sternen. Die Vereinigten Staaten hatten 1944 nur 48 Bundesstaaten und die Flagge demzufolge nur 48 Sterne - Hawaii und Alaska wurden erst 1959 in die USA eingegliedert.

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