1 Kritik   2 Kommentare

Babylon A.D.

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Abenteuer, Sci-Fi, Thriller, Action

Spieldauer: ~ 101 Minuten

Regie: Mathieu Kassovitz

Cast: Vin Diesel, Mark Strong, Gerard Depardieu, Charlotte Rampling, Michelle Yeoh, Jan Unger, Lambert Wilson, David Belle, Melanie Thierry, Radek Bruna, Jerome Le Banner, Joel Kirby, Abraham Belaga, Souleymane Dicko, Gary Cowan

Kurzbeschreibung: In nicht allzu ferner Zukunft erhält der wortkarge Söldner Toorop (Vin Diesel) vom osteuropäischen Mafiaboss Gorsky (Gérard Depardieu) einen Spezialauftrag, den er nicht ablehnen kann: Er soll eine geheimnisvolle Frau namens Aurora (Mélanie Thierry) aus den Weiten Russlands nach New York geleiten. Aurora ist jedoch nicht allein - sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres Schützlings versteht. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem lebensgefährlichen Höllenritt.


Filmkommentare (2)


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Jason
10.06.09 - 21:30
Regisseur Mathieu Kassovitz (Hass) skizziert mit Babylon a.D. ein düsteres Bild Russlands. In den dunkelsten Ecken wird bis zum Tod gekämpft, Waffen und Verwahrlosung wohin das Auge reicht. Inmitten dieses übersichtlichen Schauplatzes vertreibt sich Toorop (Vin Diesel) die Zeit, bis er von Gorsky den Auftrag erhält, eine junge Frau nach Amerika zu begleiten - natürlich für viel Geld. Ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.

Auf dem Weg dorthin macht er allerdings einige Bekanntschaften mit Leuten, die mit seinem Job ein Problem haben - es folgen Schlägereien, Explosionen, Schießereien, Morde. Kurz: Die üblichen Actioneinlagen, denen es an Innovation und Spannung fehlt. Seine Fracht (Melanie Thierry) wird zudem von einer Nonne (Michelle Yeoh) begleitet, die mit ihren Kung-Fu-Einlagen zeitweise unglaublich maskulin wirkt, wohingegen Melanie in ihrer Rolle - die wahrscheinlich so vorgesehen ist - zu theatralisch ist. Toorop hingegen ist wiederrum zu heroisiert, als das er glaubwürdig wirken könnte.

Ganz davon abgesehen hat die Fassung ein sehr großes Problem: Der Regisseur hat sich in TV-Interviews vom Film distanziert, weil er offenbar nicht so geworden ist, wie er ihn sich vorgestellt hat. Viele Szenen wurden weggeschnitten; der Rest fast schon zufällig zusammengeschnitten. Es ist teilweise schwer, der Story überhaupt folgen zu können.

Schade, denn mit Vin Diesel hat der Film einen Schauspieler vorzuweisen, der das Potenzial hätte, den hoffnungs- und perspektivlosen Protagonisten in ein glaubwürdiges Licht zu rücken. Auch Melanie spielt mit Herzblut. Beide können die überdargestellten Charaktere aber nicht wett machen, ebenso wenig wie den misshandelten Schnitt. Für Diesel-Fans sicherlich ein Muss, alle andere sollten sich aber lieber die Zeit anderweitig vertreiben.

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Filmfreak
17.05.09 - 18:57
So nun einen weiteren Science-Fiction-Endzeitactionfilm mit Vin Diesen in der Hauptrolle gesehen,natürlich war es wieder einmal eine Rolle welche zu Vin Diesel sehr gut passte und die er auch wunderbar ausfüllte in meinen Augen als Söldner Toorop,ebenso Michelle Yeoh welche als Schwester Rebecca neben Toorop,Aurora (Melanie Thierry) begleitete von Osteuropa nach New York und somit ist man als Zuschauer auch schon mitten im Handlungsplot dieses Sc-Fi-Filmes.
Action bekommt der Cineast mit Sicherheit genug zu sehen,mich befriedigte dabei weniger die Handlung,z.T.wird diese doch recht verworren und durcheinander dargestellt.Lange Zeit weiß der Zuschauer natürlich nicht was es mit dieser jungen Frau (Aurora) eigentlich auf sich hat.Wer ist diese? Warum muss sie von Osteuropa nach New York gebracht werden? Der Zuschauer kann nur erahnen durch ihre hellseherischen Fähigkeiten sowie ihre Vorhersagen das es sich hierbei um eine besondere Frau handeln müsse.Im späteren Verlauf wird dem Zuschauer dann auch näher gebracht was für eine Rolle diese Frau in dem Film spielt.
An dieser Stelle sei auch die Rolle des Gerard Depardieu als Mafiaboss Gorsky erwähnt,den man zwar nicht so oft sieht im Film,aber auch trotzdem überzeugen konnte.
Wer Vin Diesel als Schauspieler mag,kann hier auf jeden Fall mal einen Blick riskieren,für mich war es jetzt leider nur ein Durchschnittsfilm,schade eigentlich ich hätte diesem sehr gerne ein Sehenswert attestiert,aber wg.jener beschriebener Handlung reichte es in meinen Augen nicht ganz hierfür.
Nach diesem Film wurde Vin Diesel sogar schon als der legitime Nachfolger der legendären Klapperschlange Snake Plissken gehandelt,wobei er an diese Figur noch nicht heranreicht in meinen Augen,egal wie charismatisch er am Ende dieses Filmes wirke trotz dieser einen beschriebenen Szene,in der man Vin Diesel so bisher nicht kannte aus seinen letzten Filmen.

Verweise hierbei auch einmal auf das BD-Review von eichi an dieser Stelle.

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