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1 Kommentar

Cassandra's Traum

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Drama, Romanze, Thriller, Krimi

Spieldauer: ~ 108 Minuten

Regie: Woody Allen

Cast: Colin Farrell, Ewan McGregor, Hayley Atwell, Andrew Howard, Sally Hawkins, Lee Whitlock, Clare Higgins, Richard Lintern, Stephen Noonan, John Benfield, Jennifer Higham, Peter-Hugo Daly, Ashley Madekwe, Keith Smee, Dan Carter

Kurzbeschreibung: Zwei Brüder aus der Working-Class Londons: Der Automechaniker Terry (Colin Farrell) liebt das Pokerspiel, Hundewetten und Whiskey – und hat ständig Spielschulden. Sein Bruder Ian (Ewan McGregor) hilft im Familienrestaurant aus, träumt aber von großen Immobiliengeschäften im sonnigen Kalifornien. Als Terry bei gefährlichen Kredithaien in der Kreide steht, wenden sich die verzweifelten Brüder an ihren reichen Onkel Howard (Tom Wilkinson). Der ist nur allzu bereit seinen Neffen aus der finanziellen Klemme zu helfen – wenn sie bereit sind, ihm im Gegenzug einen Gefallen zu tun... Angetrieben von ihrer Leidenschaft lassen sich Ian und Terry auf einen gefährlichen Deal ein und merken zu spät, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn eine gewisse Grenze erst einmal überschritten ist.


Filmkommentare (1)


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8martin
06.12.13 - 16:48
Bei dem stetigen Ausstoß an Filmen (jedes Jahr einen) kann nicht jeder ein Geniestreich sein. So wie dieser hier keiner ist. Es ist quasi eine Wiederholung des Themas von ‘Match Point‘ nur eine Nummer kleiner, eindimensionaler. Gut gemachte Unterhaltung, ganz nett anzuschauen und auf Hochglanz poliert.
Die beiden Brüder, die von Mördern quasi zu Brudermördern mutieren, sind recht passable dargestellt. Terry (Colin Farrell), der tablettenabhängige Schwächling bekommt Gewissensbisse. Bruder Ian (Ewan McGregor) hingegen ist der erfolgreiche und skrupellose Sonyboy. Zwischen beiden geistert noch die glatte Fehlbesetzung Kate umher (Sally Hawkins), die von Haus aus eher auf ‘Happy-Go-Lucky getrimmt ist und hier selbst in den ernsten Passagen (und die gibt es wirklich) ungewollte Lacher bewirkt.
Da das Ende zu offensichtlich ist, dreht Allen mit kurzem Kommentar in eine dritte Richtung ab. Es ging wieder einmal um das perfekte Verbrechen und am Ende erfährt der Zuschauer, dass alles ganz anders war, als die polizeilichen Ermittlungen ergaben.
Es knistert nicht, man schmeißt sich nicht weg vor Lachen und folgt der Handlung, die in der zweiten Hälfte ein ganz klein wenig an Spannung zulegt.
Und der Titel? Na gut, das Boot hieß so. Bei den alten Griechen sah Cassandra Unheil voraus, nur keiner glaubte ihr. Aber man kann ja sein Boot schlecht ‘Albtraum‘ nennen, als den Ort, an dem nur die Sonne Zeuge war.

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