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3 Kommentare

Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Abenteuer, Fantasy, Thriller, Action

Spieldauer: ~ 107 Minuten

Regie: Rob Cohen

Cast: Jet Li, Maria Bello, Brendan Fraser, Michelle Yeoh, Liam Cunningham, Jacky Wu, John Hannah, David Calder, Anthony Wong Chau-Sang, Russell Wong, Jessey Meng, Luke Ford, Tian Liang, Albert Kwan, Isabella Leong

Kurzbeschreibung: China 1946: Als der Drachenkaiser (Jet Li) mit seiner Armee von 10.000 unbesiegbaren Kriegern nach zweitausend Jahren ins Leben zurückkehrt, kennt der dämonische Despot hat nur ein Ziel – die Weltherrschaft. Nur der zu allem entschlossene Abenteurer Rick O’Connell (Brendan Fraser), sein Sohn Alex (Luke Ford), seine Frau Evelyn (Maria Bello) und ihr Bruder Jonathan (John Hannah) können den blutigen Siegeszug der Mumie aufhalten und ein neues Zeitalter des Schreckens verhindern ...


Filmkommentare (3)


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Chev
01.03.13 - 19:41
Gestern schnell mal vor dem Schlafengehen eingeschaltet und ich fand ihn nun gar nicht so schlecht. Zugegeben, mir fehlt der Vergleich zu den Vorgängern, da ich mich an diese kaum mehr erinnern kann. Jet Li* fällt mal wieder auf, da er kaum Sprechtext hat, aber dennoch überzeugen kann.
Lustig gestaltet ist es alle Mal, das sollte aber auch jedem klar sein, wenn man schon Brendan Fraser auf dem Cover entdeckt. Ich bin mir gar nicht sicher ob der überhaupt ernste Rollen spielen kann.

Fazit:

Anspruchslos, aber sehenswert.

*Edit: Hab Jackie Chan durch Jet Li erstetzt, danke Filmosoph

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kurenschaub
26.07.12 - 12:30
Ein Fantasyspektakel, welches nur mehr die Hälfte der Frische des gelungenen
ersten Teiles bringt und auch gegen den in Ordnung gehenden zweiten Teil nochmals an Qualität verliert.
Aber immer noch fetziges Popkornkino für die Familie und ein cooles Abenteuer das sich lohnt anzusehen, Klasse Dekor und all die Untoten und monsterlichen Gestalten inkl. der Yetis Riesen - das passt schon noch!

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Filmosoph
17.01.09 - 10:16
Nach dem genialen Teil eins und dem passablen Nachfolger, lies man sich lange Zeit (sieben Jahre), bis man Teil drei realisieren konnte. Und in dieser Zeit hat sich einiges verändert – allerdings zum negativen. So wurde Regisseur und Drehbuchautor Stephen Sommers der ersten beiden Teile ausgewechselt und durch Rob Cohen ersetzt, welcher bislang mit qualitativ mäßigen Actionfilmen aufgefallen war. Allerdings blieb Sommers immerhin als Produzent involviert; aber man merkt deutlich, wer hier das Zepter in der Hand hielt, und dies war Cohen.
Die zweite große Änderung ist die Auswechselung von Rachel Weisz durch Maria Bello. Anders als bei Katie Holmes, die durch Maggie Gyllenhaal bei The Dark Knight adäquat ersetzt wurde, ging mit Weisz auch eine Menge des Charmes der ersten beiden Teile verloren, denn Bello vermag sie in keinster Weise zu ersetzen. (Dass Arnold Vosloo nicht mehr dabei ist, ist klar.)
Der Film beginnt recht ordentlich, die Einführung in die Thematik ist stimmig. Sofort bemerkt man, dass es sich in Wirklichkeit wieder um eine Liebesgeschichte handelt. Bei den geschnittenen Szenen sieht man, dass die Entdeckung des Generals diesem nicht verborgen blieb: »Aber aus Loyalität zum Kaiser ist er trotzdem geblieben«. Insofern ist auch ein handlungsveränderndes Element geschnitten worden. Auch die Hinrichtung wurde gekürzt, eine brutale Szene wurde herausgeschnitten. Zurück in England bemerkt man hingegen die Veränderung zu den Vorgängerteilen: Die Magie zwischen Weisz und Fraser konnte mit Bello nicht erhalten bleiben. Die Gags sind noch am ehesten auf Seiten von Rick O’Connell.
Ein Genrewechsel ist ebenso bemerkbar. Wies besonders Teil eins noch einige Horrorelemente auf, ist davon nunmehr nichts mehr bemerkbar. So verkommt der Drachenkaiser zu einer einzigen Schnitzeljagd, ohne dabei allzu spannend zu sein. Es scheint mir, als wusste man nicht recht, wie man diesen Spielfilm mit Handlung füllen sollte – denn die (gelungenen) Spezialeffekt werden so zum Selbstzweck. Dies ist das Paradebeispiel für den oft zitieren Satz: »Gute Effekte allein machen noch keinen guten Film.«
Dabei wurde auf Seiten Cohens versucht, eine Kontinuitätslinie zu den früheren Teilen zu halten. Jonathan’s Club heißt etwa »Imhotep«; beim Streit mit seinem mittlerweile volljährigen Sohn (Luke Ford sieht Fraser bemerkenswert ähnlich; dabei wäre Freddie Boath, der Filmsohn aus der Rückkehr alt genug gewesen) weist Fraser dezent darauf hin, dass er bereits »eine Mumie zwei Mal« erledigt hatte. Auch der Handlungsablauf läuft nach dem Mumien-Schema-F ab. Zuerst muss sie erweckt werden, was eine geheime Organisation verhindern will. Diesmal sind es gerade einmal zwei Personen. Die Mumie wird erweckt, womit der Spaß dann endlich losgehen kann. Leider bringt auch der Locationwechsel nicht wirkliche Neuerungen mit sich, was man angesichts des Potentials eines China Schauplatzes erwarten hätte können. Lediglich im Finish kommt etwas Spannung auf, wobei hier nie Spitzen erreicht werden, wie in den ersten beiden Teilen. Zu guter Letzt ist auch der Soundtrack noch einen großen Schritt von den Vorgängern entfernt. Zwei Punkte vergebe ich lediglich für eine Handvoll passabler Szenen, die aber isoliert zu finden sind. Verantwortlich hierfür ist v. a. die bezaubernde Michelle Yeoh.
Der Film ist für mich eine riesige Enttäuschung, da das nostalgische »Mumien-Flair« einfach nicht aufkommen will. Mit einem Einspielergebnis von 102.491.776 $ in den USA liegt der Film auch deutlich hinter seinen Erwartungen.
»Kurz darauf wurden Mumien in Peru gefunden«, liest man auf dem Schlussbildschirm. Bleibt nur zu hoffen, dass in dieser Form keine weiteren Mumien-Teile gedreht werden.

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