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5 Kommentare

Der Mann, der niemals lebte

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Drama, Thriller, Action

Spieldauer: ~ 123 Minuten

Regie: Ridley Scott

Cast: Leonardo DiCaprio, Russell Crowe, Mark Strong, Golshifteh Farahani, Oscar Isaac, Simon McBurney, Mehdi Nebbou, Ali Suliman, Michael Gaston, Lubna Azabal, Jamil Khoury, Vince Colosimo, Kais Nashif, Alon Aboutboul, Ghali Benlafkih

Kurzbeschreibung: Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Er bewährt sich in Situationen, in denen das Leben eines Menschen nicht mehr wert ist als die Information, die man aus ihm herausholt. Bei seinen weltweiten Einsätzen im Spannungsfeld zwischen dem Nahen Osten und Washington hängt Ferris Leben oft von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonverbindung ab: Sie gehört dem mit allen Wassern gewaschenen CIA-Agenten Ed Hoffman (Russell Crowe). Hoffman führt seinen Krieg per Laptop im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Terroristen aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in dessen finstere Welt einschleusen. Doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto deutlicher spürt er: Vertrauen ist ein äußerst gefährlicher Luxus aber auch seine einzige Chance, diesen Einsatz zu überleben.


Filmkommentare (5)


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Moviefan
19.02.11 - 13:24
Für mich der beste Di Caprio Streifen bin voll begeistert.

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kurenschaub
05.05.10 - 11:46
Heftiger Actioner im Spannungsfeld zwischen US Geheimdienst und der harten Terrorbasis im Irak oder Pakistan. Leonardo DiCaprio spielt einen glänzenden Vollstrecker und Jäger und steht bald selbst unter Dauerbeschuß und ständiger lebensgefahr. Wenn sein "Administrator" (Russel Crowe) ihm über Laptop oder Handy im "sicheren US Hafen" und eigenen Familienhaus neue Anweisungen erteilt, beginnt das Vertrauen des an der infernalen Basis arbeitenden Leonardo schön langsam zu bröckeln. Intensiv und aufregend und vielschichtig!Kein Ruhmesblatt für die CIA!

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Filmfreak
15.05.09 - 18:18
Über die deutsche Übersetzung dieses Thrillers aus dem Jahre 2008 werde ich mich nun nicht mehr weiter äußern da dies schon z.T.meine Vortipper und andere Cineasten hier im Forum getan haben,auch ich kann dabei nur mit dem Kopf schütteln und bin immer noch am überlegen wie man auf so eine Übersetzung kommen konnte?
Aber man muss im Leben nicht alles verstehen liebe Filmfreunde.

Crowe & DiCaprio sehe auch ich mittlerweile sehr gerne,war nicht immer so bei mir mit DiCaprio und Regisseur Ridley Scott ist für mich meines Erachtens sowieso ein ganz Großer seines Faches,nun es handelt sich hierbei eben um einen CIA-Thriller,der wie eichi schon richtig erwähnt hatte,recht trockene Kost dem Zuschauer bietet,gespickt mit ein paar tollen Explosionen und Feuergefechten auf den Straßen von Marokko denn dort wurde u.a. dieser Film gedreht.
Das ist auch der Hauptgrund was mir an dieser Inszenierung so gut gefallen hat,das trotz des brisanten und trockenen Themas (was Filmosophs Kommentar hier und da aufblitzen lies,ohne dabei zu viel über die Geschichte zu verraten) es auch Feuergefechte und ein paar Actioneinlagen gegeben hatte (da hatte ich schon andere Filme gesehen) und ich denke das man so diesen Film gut überstehen konnte,wenn man sich diesen ansieht.Keine Frage der Film war eben auch für mich wie schon für meine Vortipper spannend bis zum Schluss.
Auch von mir gibt es für diesen CIA-Thriller ein uneingeschränktes Sehenswert wenn man hierbei vermehrt sich mit dieser trockenen Thematik auseinandersetzen kann und nicht zu viel Action erwartet,dann ist man mit diesem Film sehr gut bedient.

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Filmosoph
09.12.08 - 15:30
Der Mann, der niemals lebte (engl. "Body of Lies")

Da ist mal wieder, wie sooft, mit der Übersetzung des Titels etwas schief gegangen. Dennoch ist er an den Film selbst angepasst. Nehme ich den Kommentar von Eichi zum Maßstab, muss ich sagen, er hat punkto "realitätswertes" recht. Anders als er, zähle ich sowohl Crowe, wie DiCaprio (seit "Aviator" bzw. "Gangs Of New York") zu meinen Favoriten.
Wir haben mit diesem Film ein Zusammentreffen von drei Hollywood-Giganten (Scott, Crowe, DiCaprio) vor uns. Noch dazu ein äußerst aktuelles Thema der Terrorbekämfung.
Irritiert hat mich hingegen etwas die sehr amerikanische Sicht zu Beginn des Filmes, wo Hoffman einem Poltiker die Gründe und "notwendigen" Maßnahmen gegen den "Terror" erklärt: Schluckt man dies, kann man sich wohl als waschechten Amerika-Liebhaber bezeichnen.
Was diesen Umstand etwas aufhebt ist die teils recht faire (natürlich nicht immer) Behandlung des Themas aus Sicht der Einheimischen, bzw. genauer, DiCaprios Angebetenen.
Der Film selbst ist gekonnt inszeniert. Scott, mit seiner Routine, spielt seine Erfahrung gekonnt aus - man merkt, dass hier kein Anfänger am Wer ist. Die Figur von Crowe (Hoffman) regt zum nachdenken an - ein Mann, der von zuhause aus, oft neben seiner kleinen Tochter, die Terroreinheit im Nahen Osten leitet; und das mit gnadenloser Kühlheit. Doch anders, eben emotionsbehaftet, würde es wahrscheinlich nicht funktionieren.
Der Film ist im Genzen gesehen immer spannend, von Beginn weg, regt zum nachdenken an - über viele Sachen, eben nicht nur über den "Terror". Bei all dem dürfen wir uns aber nicht von einer gewissen ideologischen Verbrämung täuschen lassen.
Aufgrund der tollen schauspielerischen Leistung, der gekonnten Inszenierung und des spannenden Themas 4 Punkte. Einen Punkt Abzug wegen der Teils offensichtlichen amerikanischen Überhöhung.

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eichi
08.12.08 - 11:23
der film ist sicher als sehenswert einzustufen, auch wenn er auf grund des hohen realitätswertes etwas 'trockene' kost bietet.
wer hier einen tollen actionknaller erwartet wird wohl eher fehl am platz sein. mit der rolle von russell crowe bin ich weniger zufrieden, dicaprio hingegen, obwohl ich ihn als schauspieler nicht unbedingt bevorzuge, hat seine rolle recht gut dargestellt.

der knapp über zwei stunden dauernde film ist eigentlich über die gesamte spielzeit spannend, lediglich das ende des films fand ich nicht ganz so toll. wie bereits erwähnt, vergebe ich für diesen film also ein sehenswert, ob wohl ich nicht glaube, dass ich mir den film noch ein zweites mal ansehen werde.

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