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2 Kommentare

Tödliche Magie

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Drama, Romanze, Thriller

Spieldauer: ~ 93 Minuten

Regie: Gillian Armstrong

Cast: Guy Pearce, Saoirse Ronan, Catherine Zeta-Jones, Timothy Spall, Chris Wilson, Martin Fisher, Holly Mackie, Cloe Mackie, Aaron Brown, Silvia Lombardo, Jack Bailey, Tim Frost, Melanie Harris, Emma Humphries

Kurzbeschreibung: Leidenschaftlich widmet sich der große Houdini der Entlarvung angeblicher übernatürlicher Fähigkeiten. Deshalb hat der Entfesselungskünstler 10.000 Dollar Preisgeld für denjenigen ausgesetzt, der ihm die letzten Worte seiner Mutter nennen kann. Für die Trickbetrügerin Mary, die sich mit ihrer Tochter mehr schlecht als recht als exotisches "Medium" durchschlägt, ist das eine enorme Summe. Mit allen Mitteln will sie an die richtige Lösung zu kommen. Doch die Begegnung mit dem weltberühmten Illusionisten bringt ihre raffinierten Pläne ins Wanken.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
09.02.14 - 11:08
Ordentliches und auch aufwendiges Mysterydrama indem die attraktive Zeta Jones dem überragend aufspielenden Guy Pearce ganz schön Augen macht.
Der Cocktail aus dramatischen Sequenzen und dunkler Mystery zeigt Wirkung und der Schuss Romantik inside ist eine geschmacksvolle Würzung als Draufgabe.
Sicher kein Streifen der obersten Liga, aber recht unterhaltsam allemal, Langeweile habe ich darin keine entdeckt.

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8martin
08.02.14 - 16:02
Man könnte meinen, das Wort ‘Tod‘ muss immer im Titel vorkommen, um Spannung zu prophezeien. Hier zielen sowohl der des Originals als auch der deutsche nicht ganz daneben, charakterisieren aber auch nur einen Teil es Geschehens. Für einen Entfesselungskünstler wie Houdini (Guy Pearce) trifft es schon zu, dass er Handlungen vornimmt, die dem Tod ‘trotzen‘. Wer will schon ertrinken?! Aber für die Wahrsagerin Mary (Catherine Zeta-Jones)gilt das keineswegs.
Die Atmosphäre eines Varietees ist zwar rasch kreiert. Da man aber die Tricks erklärt, sinkt schon bald das Interesse. Unverständliche Szenen auf Kirchtürmen und logische Knacks tun ein Übriges, um wegzuzappen. Kleine optische Aufheller entpuppen sich als Träume und verpuffen wirkungslos. Ebenso wie der Ansatz, dass Houdini muttergeschädigt sei.
Aber das Schlimmste ist der Schluss. In schier unerträglicher und unverständlicher Weise verabschiedet sich Houdini aus dem Leben und Mary fällt gleichzeitig in Ohnmacht. Emotional bringt sie lediglich eine Träne zustande und einen überlangen Kuss. An ihrer Tanzdarbietung muss sie noch arbeiten. Einzig ihre Tochter Benji (erfrischend wie immer Saoirse Ronan) bringt wie der Impresario Mr Sugarman (Timothy Spall) etwas Leben ins schale Treiben.
Da gerät die Frage nach Geld oder Liebe etwas aus dem Fokus. Und das Ende zieht sich. Wie beim Tod auf der Opernbühne, wo noch weiterhin längere Arien geschmettert werden, verabschieden sich hier die Akteure voneinander mit viel Pathos. Alles glatt poliert, oberflächlich, spannungsarm. K.V.

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