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Unterwegs nach Cold Mountain
72.5/100

24 Bewertungen

Unterwegs nach Cold Mountain

FILM • 2003 • 2 Std. 28 Min.


Regie: Anthony Minghella

Darsteller/-innen: Donald Sutherland, Natalie Portman, Kathy Baker, Brendan Gleeson, Giovanni Ribisi, Philip Seymour Hoffman, Nicole Kidman, Ray Winstone, Jude Law, Ethan Suplee, James Gammon, Eileen Atkins, Charlie Hunnam, Jack White, Renée Zellweger

Genre: Drama, Krieg, Romanze



North Carolina, um 1860: Ein einziger Kuss, mehr Zeit bleibt Pfarrerstochter Ada (Nicole Kidman) und Inman (Jude Law) nicht für ihre Liebe. Dann muss der friedfertige Inman in den Bürgerkrieg ziehen. Drei Jahre lang kämpft er auf Seiten der Konföderierten, überlebt Hunger und Verwundungen und hütet in all dem Grauen das einzige Foto von Ada wie einen Schatz. Nur ihre Briefe geben Inman die Kraft zum Überleben. Und als Inman schwer verletzt nach der Schlacht von St. Petersburg im Lazarett liegt, beschließt er zu desertieren. 300 Meilen durchquert er zu Fuß ein Land, das an den Wunden seines Bürgerkriegs leidet. Aber auch Ada hat der Krieg verändert. Nach dem Tod ihres Vaters (Donald Sutherland) hätte die zarte Städterin fast vor dem rauen Leben in der Kleinstadt Cold Mountain kapituliert. Aber mit Hilfe der naturverbundenen Ruby (Renée Zellweger) wird aus Ada eine selbstbewusste Frau, die ihren Lebensunterhalt mit der väterlichen Farm erwirtschaftet. Dennoch sehnt sie sich nach nichts so sehr, wie nach Inmans Heimkehr. Auf seinem gefährlichen Heimweg begegnet Inman Verbündeten wie dem ehemaligen Pfarrer Veasey (Philip Seymour Hoffman) und der Kräuterfrau Maddy (Eileen Atkins) aber auch unerwarteten Feinden wie dem Hinterwäldler Junior (Giovanni Ribisi). Und als Inman in die Nähe von Cold Mountain kommt, läuft er Gefahr, als Deserteur entdeckt zu werden. Auf fahnenflüchtige Soldaten hat es Teague (Ray Winstone), der brutale Anführer der Bürgermiliz besonders abgesehen...


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8martin

8martin


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19.11.15 - 18:44
Der Film ist inhaltlich prall gefüllt und dabei gedanklich keineswegs ohne Tiefgang und mit einer Vielzahl von Promis. Inman (Jude Law) desertiert aus der Armee der Südstaaten und macht sich auf den Weg heim zu seiner großen Liebe Ada (Nicole Kidman): ein Roadmovie auf Schusters Rappen mit vielen abenteuerlichen Stationen.
Dabei erlebt Inman z.B. Verrat von einem Vater mit vielen Töchtern (Giovanni Ribisi) und rettet das Leben einer Mutter mit Kind (Natalie Portman) u.v.m..
Inmans Reise quasi von ‘unterwegs‘ wechselt mit dem Überlebenskampf von zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten zu Hause auf der Farm in Cold Mountain. Ada geliebt und gebildet, eigentlich fast lebensuntüchtig und Ruby (Renée Zellweger) handfest, kraftvoll und zupackend. Sie hat allerdings ein Vaterproblem (Brendan Gleeson). Er bringt sogar etwas Humor ein und sie ist von den Darstellern die, die den tiefsten Eindruck hinterlässt.
Während Inman immer näher kommt, emanzipieren sich die beiden Mädels, verfolgt von den Mordbuben der Heimatgarde unter Teague (Ray Winstone). Der sorgt für Spannung mittels Gräueltaten.
Es wird auch eine Emanzipationsgeschichte innerhalb der Love Story in Zeiten des Krieges.
Wunderschöne Bilder scheinen manchmal für manche Szenen einfach wie maßgeschneidert: eine weiße Taube in der Kirche und immer wieder ein Blick durch eine vom Regen gestreifte Fensterscheibe.
Tempowechsel schaffen Platz für menschlich Berührendes wie z.B. ganz persönliche Fragen während des Rasierens mit einem ganz scharfen Messer oder die Anfangssequenz vom Krieg, die etwas vom Grabenkrieg in Verdun hat.
Und für Happy End Fetischisten kommt es zwar herb und unbarmherzig, aber dafür mit viel Gefühl. Großes Erzählkino in epischer Breite.

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kurenschaub

kurenschaub


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26.05.10 - 15:36
Ein in ruhigen Bildern dahinfließender, anspruchsvoller Film mit Oscar für Renee Zellweger. Mir war er allerdings ein wenig zu langweilig.

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