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2 Kommentare

Butch Cassidy und Sundance Kid

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1969

Genre: Western, Abenteuer

Spieldauer: ~ 106 Minuten

Regie: George Roy Hill

Cast: Robert Redford, Paul Newman, Sam Elliott, Cloris Leachman, Katharine Ross, Don Keefer, Jeff Corey, Strother Martin, Henry Jones, George Furth, Ted Cassidy

Kurzbeschreibung: Mit dieser grandiosen Western-Komödie landete George Roy Hill (´Der Clou´) einen grossen Kino-Hit, der 1970 mit 4 Oscars (u.a. für den Song ´Raindrops Keep Falling On My Head´) belohnt wurde. Die beiden Outlaws Butch Cassidy (Paul Newman) und Sundance Kid (Robert Redford) bereiten mit ihrer Bande einen Überfall auf die Union-Pacific-Bahn vor. Ihr kühner Plan: gleich zweimal wollen sie den Zug ausrauben. Der erste Coup verläuft glatt, doch als sie das zweite mal zuschlagen, wartet bereits der Sheriff im Zug auf sie. Nur knapp können sie der Falle entkommen und fliehen. Eine furiose und abenteurliche Verfolgungsjagd quer durch die USA beginnt. George Roy Hill verfilmte die authentische Geschichte mit viel Humor, Leichtigkeit und rasanter Spannung. Paul Newman und Robert Redford waren als gegensätzliches Gaunerpaar so erfolgreich, dass sie vier Jahre später in Hills Komödien-Hit ´Der Clou´ wieder gemeinsam vor der Kamera standen.


Filmkommentare (2)


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8martin
05.01.19 - 14:32
Netter, harmloser Westernspaß mit zwei Superstars. Paul Newman ist Butch und Robert Redford ist Sundance Kid. Ihre Gang heißt ‘Das Loch in der Wand‘ und so gaunern sie sich durch den Wilden Westen, indem sie Banken überfallen und das geht immer wie geschmiert. Ihre Aktivitäten werden von flotten Sprüchen begleitet, die gelegentlich erheitern, aber keine Spannung liefern. Wenn z.B. die beiden ins Bordell gehen und Paul fordert eine Nutte auf ‘Komm Süße, bumsfallera!‘ ist das kein Schenkelklopfer. Wenn die beiden durch die Berge reiten finden sie ein Wasserloch, eine Schlange und springen von einem hohen Felsen in einen Fluss. Kommt einem irgendwie bekannt vor. Selbst als die gemeinsame Freundin Etta (Katharine Ross) dazukommt wird’s nicht besser. Da freut man sich noch über den Ohrwurm ‘Raindrops keep falling on my head‘. Das singt hier zwar B.J. Thomas, aber der restliche Score stammt von keinem geringeren als Burt Bacharach. Dass die Story dokumentenecht sei, macht sie auch nicht spannender. Und am Ende ist einfach Schluss. Wobei Regisseur George Roy Hill noch einen Filmtrick auf Lager hat. Er will andeuten, dass es irgendwie mit den beiden Banditen noch eventuell noch weitergehen könnte: angeschossen, vom Militär umzingelt springen sie ins Trommelfeuer der Belagerer (Freezeframe!). Heroenkult für Arme. Den George Roy bitte nicht mit Walter verwechseln.

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kurenschaub
14.11.10 - 18:50
Butch Cassidy und the Sundance Kid rauben die Union Pacific Bahn aus und es klappt herrlich. Bei soviel Übermut probiert man es ein zweitesmal, doch diesesmal ist bereits der Sheriff im Zug als Gastgeschenk samt Crew mit dabei und da hilft nur mehr eines - fliehen was das Zeug hält.
Und so geht es über Stock und Stein durch halb Amerika, immer schön abenteuerlich und immer schön gejagt, das ist gut für die Spannung und der Humor der auch mit drin steckt, ist ein unterschwelliger und ganz schön ironisch.
Der Western zeigt uns kein himmelhoch schreiendes Drama,sondern bummelt mit unendlicher Gelassenheit dahin und bietet uns allen eine gesunde Entschleunigung, in dem sowas eben eine langgedehnte Sache ist, wenn die Leute des Sheriffs und die Leute von Pinkerton und die Army von Bolivien suchen und suchen , während die zwei albernen Kindsköpfe sich ganz lässig in den Haaren liegen und zwischendurch mal so Kunststückchen wie Handstände auf dem Fahrrad machen, während ihnen der Regen tropfenweise und schön angenehm warm auf dem Kopf fällt.
Butch Cassidy und the Sundance Kid ist ganz einfach ein echt cooler fauler Film, der sich den Kopfpolster unter das Genick schiebt und einfach im Schlaf Millionen verdient.
Er ist der größte internationale Kassenerfolg in der Geschichte des Western und mit vier Oscars nicht unterbewertet.
Und das hatte Folgen.
Dasselbe Filmteam drehte danach " Der Clou", der gut, aber nur halb so gut ist wie dieser Ausnahmestreifen, und noch mehr Geld einspielte.
Robert Redford meinte in einem Interview "..es leben in Utah (wo auch er lebt) noch immer Leute, die den wirklichen Butch Cassidy und seine "Hole in the Wall Gang " damals erlebt haben.
Diese Zeitzeugen plaudern ständig darüber, das Butch und seine Jungs am Leben irssinnigen Spaß hatten, das sie einfach nicht zu zähmen waren. Sie raubten Banken aus und waren wilde junge Hunde, immer drauf aus mit Weibern eine schöne Zeit zu haben und konnten sich untereinander gut leiden.
Diese munteren Kerle haben nur dadurch soviele Schwierigkeiten bekommen, weil sie so verdammt viel Spaß hatten.

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