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2 Kommentare

Glauben ist Alles

DEINE MEINUNG?


2000

Genre: Komödie, Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 124 Minuten

Regie: Edward Norton

Cast: Eli Wallach, Holland Taylor, Milos Forman, Ron Rifkin, Jenna Elfman, Rena Sofer, Ben Stiller, Lisa Edelstein, Edward Norton, Anne Bancroft, Angela Torrez Parker

Kurzbeschreibung: Der katholische Priester Brian (Edward Norton) und der Rabbi Jake (Ben Stiller) kennen sich schon seit ihrer Kindheit, sind daher beste Freunde und in ihrem Beruf unkonventionell, aber erfolgreich. Als eines Tages ihre gemeinsame Schulfreundin Anna (Jenna Elfman) geschäftlich nach New York kommt und es zum Wiedersehen kommt, verlieben sich die beiden Hals über Kopf in die attraktive Anna. Die keuschen Gedanken der beiden Glaubensmänner werden auf eine verteufelt harte Probe gestellt.


Filmkommentare (2)


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Jason
26.07.09 - 23:22
Noch heute müssen Filme und Kunstobjekte anderer Gattung, die sich mehr oder weniger ernsthaft mit Religionen auseinandersetzen, als Seltenheit angesehen werden. Viele Regisseure und Künstler fürchten die Reaktionen des Publikums, wenn sie sich einem oder mehrerer Glaubensrichtungen humorvoll nähern. Edward Norton hat es vor neun Jahren dennoch gewagt und mit seiner Kollegen Jenna Elfman und Ben Stiller Glauben ist alles gedreht.

Primär geht es darin um Brian (Edward Norton), Jake (Ben Stiller) und Anna (Jenna Elfman), die einen großteil ihrer Kindheit als beste Freunde in New York verbringen. Doch plötzlich zieht Anne mit ihren Eltern nach Kalifornien und die beiden Jungs bleiben traurig zurück. Erst viele Jahre später kehrt Anna zurück auf die Insel, doch nichts ist, wie es einmal gewesen ist: Brian ist Priester geworden und Jake Rabbi. Beide sind sofort hin und weg von der zielstrebigen Geschäftsfrau, die aus Anne geworden ist. Natürlich ist ab diesem Punkt die Geschichte vorhersehbar: Sowohl Jake als auch Brian verlieben sich in die blonde Dame. Das Problem: Ihr Glaube. Denn der zwingt sie zur Keuschheit. Und wenn sie diese brechen, so glauben sie, werden sie von ihren Glaubensgenossen gebrochen.

Somit geht es sekundär um das Christen- und Judentum, wobei die Handlung nicht allzu viel Wert auf Tiefgang legt. Sie gibt sich viel lieber mit kleineren Gags zufireden - z.B. einem schlecht singenden Jungen bei der Bar Mitzwa - und versucht, Religionen als eine Gemeinschaft der Toleranz und des Mitgefühls darzustellen; eben das, was sie tatsächlich sein sollten. Das schafft Glauben ist alles mit viel Situationskomik, Witzen und ist trotz der vorhersehbaren Handlung einen Blick wert.

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Filmfreak
24.03.09 - 03:02
Als ich diesen Film einlegte freute ich mich auf eine Komödie ganz im Stile von Ben Stiller,doch ich wurde hierbei um eines Besseren belehrt.Der Film ist mehr als nur eine harmlose Hollywoodkomödie,es ist eine Komödie mit romantischen und religiösen Zügen,an diesem Werk sieht man auch das so etwas wunderbar funktionieren kann.
Bei der Geschichte geht es um den zukünftigen Rabbi Jake Schram (Ben Stiller),dem jungen Priester Brian Finn (Edward Norton) und Anna Riley (Jenna Elfmann),diese 3 Personen waren seit der 8.Klasse ein Herz und eine Seele,durch die beruflichen Veränderungen des Vaters musste sich Anna von ihren beiden besten Freunden trennen.Brian & Jake blieben Freunde und verfolgten weiter ihr Leben ihrer jeweiligen Religion zu widmen,es sollte sich alles ändern als Anna ihre beiden Freunde aus alten Schultagen besuchen kommt.
Damit stellt sie die beiden Männer aufgrund ihrer Religion vor schier unlösbare Aufgaben und somit auch die Freundschaft zwischen den Dreien.
Der Film wirkt auf den Zuschauer erfrischend aufgrund der Tatsache das mit dem Sujet geschmackvoll umgegangen wird,ohne dies sehr stark zu vertiefen.Dieser Film zeigt eben auch wie man auf einem hohen Niveau,durch zahlreiche Seitenhiebe auf religiöse Absurditäten eine sehr erheiternde Komödie für den Zuschauer produzieren kann.Es war Edward Norton's Regiedebüt,der auch noch als Produzent und einer der Hauptdarsteller agierte.
Dieser Film zeigt eben sehr schön und geschmackvoll wie Glaube,Liebe und Hoffnung positiv zueinander stehen können über das sog.Liebesdreieck zwischen drei Freunden mit einem wirklich guten Cast.Durch die Glaubhaftigkeit der Schauspieler nimmt man ihnen ihre Ideale und Ideen sehr gut ab,praktisch eine Geschichte wie sie wohl im normalen Leben vorkommen wird,jedenfalls häufiger,als man denkt.
Edward Norton widmete diesen Film seiner an einem Gehirntumor verstorbenen Mutter (1997).
Aufgrund der interessanten Geschichte sowie der guten schauspielerischen Leistung gebe ich diesem Film ein Sehenswert,weil es mehr als nur eine Komödie ist!
Dieser Film ist auf jeden Fall sehenswert,wenn man an einer guten Komödie mit Niveau und Tiefgang interessiert ist.

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