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W. - Ein missverstandenes Leben
69.0/100

5 Bewertungen

W. - Ein missverstandenes Leben

FILM • 2008 • 2 Std. 4 Min.


Regie: Oliver Stone

Darsteller/-innen: Ioan Gruffudd, James Cromwell, Ellen Burstyn, Thandie Newton, Jesse Bradford, Jonathan Breck, Josh Brolin, Bruce McGill, Elizabeth Banks, J. Grant Albrecht, Richard Dreyfuss, Dennis Boutsikaris, Sayed Badreya, Wes Chatham, David Born, Bruce Bryant, Teresa Cheung

Genre: Biographie, Drama



George W. Bush wird als kontroversester Präsident der Vereinigten Staasten von Amerika in die Geschichte eingehen. Der zweifache Oscar®-Gewinner Oliver Stone ("Platoon", "JFK – Tatort Dallas") hat W. schon jetzt ein filmisches Denkmal gesetzt. In seiner Studienzeit kann sich George Walker Bush nicht so recht entscheiden, was ihn mehr interessiert: Sind es Frauen oder doch eher Alkohol? Beides ist inakzeptabel für seinen Vater George, der politisch hoch hinaus will und seine maßlose Enttäuschung über den Lebenswandel seines Sprosses nicht verhehlen kann. Erst als W. die bildhübsche Laura kennenlernt, reißt er sich am Riemen. Er findet die Religion, sieht das Licht und schlägt den Karriereweg des übermächtigen Vaters ein. Vom Gouverneur von Texas ist es nur ein Katzensprung zum Amt des Präsidenten. Eine unvergleichliche Karriere, keine Frage. Aber als W. nach den Anschlägen vom 11. September in den Krieg zieht, um endlich aus dem Schatten des Vaters zu treten, hinterlässt er einen Scherbenhaufen. Wie konnte das alles nur so schrecklich schiefgehen? Ein überaus provokantes und jederzeit überraschendes Biopic mit Starbesetzung, das den Politiker sucht und den Menschen findet. Sehen Sie "W." pünktlich zur Amtseinführung von Barack Obama. Und sagen Sie George zum Abschied leise Servus ...


Filmkommentare (1)


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Chev

Chev


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18.07.12 - 23:54
So, heute hab ich es endlich mal geschafft den Film anzuschauen und ich muss sagen... Ich hab mehr erwartet.
Insgesamt ist der Streifen für den geneigten Zuschauer nicht schlecht gemacht, aber auch nicht wirklich spannend oder aufregend.

"Ein überaus provokantes und jederzeit überraschendes Biopic..." Nicht wirklich! Man erfährt eigentlich nix Neues. Wer sich solch einen Film anschaut, der erwartet sicher keine Action etc, sondern wird sich schonmal mit dem Thema an sich aus Interesse beschäftigt haben.

Die Story rund um George W Bush bringt einem im Grunde genommen den ehemaligen Präsidenten der USA nur etwas näher. Menschlich.
Was ich auf keinen Fall erwartet habe ist dieser Schonwaschgang in dem Oliver Stone den Präsidenten präsentiert. Fast möchte man Mitleid haben.
Das Herr Bush nicht gerade eine Leuchte ist - im Gegenteil eher ein Mensch mit ganz normalen Problemen und eben nur weniger Fähigkeiten... das wird hier zwar gezeigt, aber verharmlost.
Ich würde in diesen Film nun nicht allzuviel Wahrheit hereininterpretieren wollen. Ähnlich wie bei Michael Moore gibt es immer zwei Arten von Wahrheiten und nur weil man - wie hier - einiges eventuell weglässt, anderes spekuliert und wieder anderes nur teilweise zeigt, ergibt es noch keinen repräsentativen Film.

Das Problem was solche Filme haben ist immer, dass sie irgendwann gedreht werden und dann in Stein gemeisselt dastehen. Obwohl sich in der Zwischenheit noch neue Geheimnisse auflösen oder eben andere Dinge bewahrheiten die in der Doku anders inszeniert sind.

Mir persönlich wurde im Film auch zu wenig auf 9/11 eingegangen und überhaupt auf die Kriege. Es geht also weniger um Bush´s Politik als vielmehr um die Person George W an sich und seine Probleme mit seinem Vater, Leistungsdruck etc. Seine Kinder werden dabei ganz herausgehalten, Barbara läuft so am Rande mit und die Politik ist leider, leider nur angerissen.
Insgesamt zu wenig um den Film besser zu bewerten.

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