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2 Kommentare

Birth

DEINE MEINUNG?


2004

Genre: Drama, Romanze, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 96 Minuten

Regie: Jonathan Glazer

Cast: Nicole Kidman, Cameron Bright, Anne Heche, Peter Stormare, Danny Huston, Ted Levine, Arliss Howard, Lauren Bacall, Alison Elliott

Kurzbeschreibung: An einem Wintertag bricht ein junger Jogger im Park zusammen und stirbt. Im selben Moment kommt ein Kind zur Welt. Besteht eine Verbindung zwischen dem Ende eines Menschenlebens und dem Beginn eines anderen? Anna (Nicole Kidman) ist eine junge Witwe, die sich zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes Sean endlich ein neues Leben aufbauen will, als plötzlich ein zehnjähriger Junge auftaucht, der ebenfalls Sean heißt und ganz ernsthaft behauptet, die Reinkarnation ihres verstorbenen Ehemanns zu sein. Ist es denkbar, dass Annas Mann in Gestalt dieses Kindes zu ihr zurückgekehrt ist? Wie könnte sie sich weigern, ihre einstige Liebe zu ihm neu zu erleben?


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
13.04.10 - 10:40
davon habe ich mir mehr erwartet. Der Film kommt einfacxh nicht auf Tempo und schleppt sich bis zum Ende nur vor sich hin. Schade das Nicole Kidman die Drehbücher erst hinterher liest!

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Filmosoph
08.02.09 - 10:04
Ein Meisterwerk, ein Skandal, ein mieser Film, ein Totalflopp – alles Attribute, die diesem Film von verschiedensten Seiten zugeschrieben wurden. Das macht ihn für mich interessant. Und ich bereue es nicht, diesen Film gesehen zu haben. Da Birth offensichtlich von vielen Kritikern miserabelst abgeschnitten hat, gab es wohl einige, die diesen Film verteidigen wollten, und daher die Gegenpartei ergriffen. Ich stehe zwischen den Parteien. Ich halte Birth für kein Meisterwerk, aber auch für keinen Totalflopp. Denn tatsächlich hat der Film viele gute Szenen – hierzu zähle ich etwa auch die Einstellung, wo die Kamera etwa 1-2 Minuten nur auf Kidmans Gesicht zoomt, um ihre innere Aufgewühltheit auszudürcken – und es funktioniert. Der Punkt ist aber: Diese Einstellungen funktionieren nur, wenn man sich auf solch eine Art von Film einlassen will.
Bemerkenswert ist die minimalistische Kameraführung wie die äußerst exakt und stimmig eingesetzte Musik. Auch Schauspielerisch mag der Film zu überzeugen, bis auf Kidmans Verlobten, welcher teilweise etwas unglaubwürdig wirkt.
Bemerkenswert ist aber auch folgender Umstand: Während der Film wirklich sehenswert nur 1X ist (da man dann schon weiß, wies weitergeht – und der Film ohne diese unbekannten Momente kaum zu überzeugen weiß), so überzeugt er bei der ersten Sichtung um so mehr. Wer sich auf die ungewöhnliche metaphysische Geschichte von Birth einlässt der wird wohl kaum vor Filmende den Sessel räumen; der Film ist aus diesem Blickwinkel heraus hervorragend, spannend inszeniert.
Wie aber immer bei Mystery-Filmen muss sich der Regisseur gegen Ende hin entscheiden: Will er die ganze verworrene, komplizierte Sache auflösen, oder schickt er den Zuseher mit einer jedem selbst überlassenen Interpretation nach Hause? In diesem Fall suchte der Regisseur einen Kompromiss einzugehen, mit einer teilweisen Auflösung, die aber als vollen Erklärungsansatz scheitert; insofern bleibt dem Zuseher, fragt er tiefer, die Interpretation doch selbst überlassen. Aus meiner Sicht ist aber – mit einem Rückverweis auf die Worte ganz am Anfang – der Film doch aufgelöst. Aber es gibt sicher andere Meinungen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Birth zu unrecht von der Kritik derart zerrissen wurde. Wir haben hier einen – trotz so gut wie keinen Action-Szenen – einen spannenden Film vor uns, der mit einer ungewöhnlichen Geschichte und auch einer ungewöhnlichen Inszenierung sticht. Dennoch haben sich auch Schwächen eingeschlichen: So bleibt die »Auflösung« meines Erachtens zu schwammig, es hätte mehr oder weniger sein müssen – so ist es ein Mittelweg, nicht Fisch nicht Fleisch. Schade, dass der Film nicht bis zum Ende mit der anfänglichen Konsequenz durchinszeniert wurde. Ich nehme also die Mittelstellung ein und vergebe insgesamt ein Durchschnitt, jedoch ein Sehenswert für die erste Sichtung. Der Film ist kaum spannend, sieht man ihn das zweite Mal, da jegliches Rätsel, wie es wohl weiter geht, mehr oder minder aufgelöst wurde. Jedoch möchte ich den Film als Ganzes bewerten und das kann nur eine längerfristige Beurteilung sein. Insofern bleibt eben für den Film letztlich ein besseres Durchschnitt übrig.

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