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2 Kommentare

Duck Tales - Der Film: Jäger der verlorenen Lampe

DEINE MEINUNG?


1990

Genre: Familie, Komödie, Abenteuer, Zeichentrick, Fantasy

Spieldauer: ~ 71 Minuten

Regie: Bob Hathcock

Kurzbeschreibung: Dagobert Duck, die beliebteste und reichste Ente der Welt, ist zusammen mit seinen cleveren Neffen Tick, Trick und Track, deren zauberhaften Freundin Webby und dem tollkühnen Quax auf der Suche nach dem größten Geheimnis des Morgenlandes - dem sagenumwobenen Schatz des Collie Baba. An ihre Fersen haben sich der Zauberer Merlock und seine Gehilfin Dijon geheftet, die den Ducks den gerade gefundenen Schatz wieder entreißen. Die fünf "Glücksritter" aus Entenhausen können lediglich Collie Babas legendäre Wunderlampe retten. Mit dem plötzlich befreiten Lampengeist Genie beginnt für die Ducks das unglaublichste Abenteuer ihres Lebens...


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
11.04.10 - 14:09
der Film ist schwer in Ordnung, habe ihn mit meinen kleinen Söhnen damals öfters gesehen und die Jungs liebten ihn.
Mag er wohl an die großen Disney Meisterwerke zwar nicht herankommen, dazu waren "Bambi" Dumbo" die "Schöne und das Biest" usw. einfach zu genial, aber wir kennen die Charaktere seit ewig und lieben sie. Daher ist auch dieser Streifen rund um Onkel Dagobert durchaus ein Volltreffer und immer wieder zum vergnüglichen Anschauen einladend. In ein paar Tagen ohnehin wieder mal auf S RTL!

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Filmosoph
18.02.09 - 14:00
Der Film stammt aus dem Jahr 1990, ist also schon ein bisschen länger her; ich verknüpfe die Serie mit positiven Kindheitserinnerungen. Gleich vorweg: Der Film kommt nicht an die Serie ran, er scheint hat etwas vom Humor der Serie verloren, ist jetzt nochmals etwas kindgerechter.
Dennoch bekommt der »Fan« das, was er erwarten konnte: Einen waschechten Duck Tales Film mit Dagobert, Tick Trick und Track, Webby und Quack. Donald sucht man wieder mal vergebens.
Der Titel ist ja angelehnt an den ersten Indiana Jones Film; allerdings hat der Film selbst so gut wie nichts damit zu tun. Der Film erinnert eher an Aladdin aus dem Hause Disney. Über die Geschichte möchte ich wenige Worte verlieren, es ist eben ein typischer Zeichentrickfilm. Allerdings finde ich es schade, dass viele – vom Ansatz her – gute Gags nicht zünden wollen (zumindest für einen Erwachsenen). Denn der »Bösewicht« ist eigentlich gut gewählt, auch sein tollpatschiger Diener als Gegenpol. Aber gerade dieses Potential sehe ich verschenkt. Duck Tales kann eben einfach nicht mit den Großen aus dem Hause Disney verglichen werden, dafür ist schon allein der Zeichenstil nicht in diesem Maße meisterhaft, wie wir es sonst gewöhnt sind. Duck Tales – Jäger der verlorenen Lampe erinnert am ehesten an das Lustige Taschenbuch: Während das Micky Maus Magazin durchaus fein säuberlich gezeichnet und v. a. eingefärbt wurde, sieht es beim LTB anders aus: Unschärfen, mattes Papier und oft eine Pauschalfärbung im Hintergrund. Diese Analogie passt meines Erachtens ganz gut für diesen Film. Man darf aber nicht vergessen, dass Jäger der verlorenen Lampe auf keinen Fall schlecht ist. Aber die Größe von Filmen wie Schneewittchen, Bambi oder auch Robin Hood fehlt dem Film eindeutig und ist eine seiner Schwächen.
Einige Lacher sind mir ausgekommen, denn Spannung vermag so gut wie keine aufzukommen. Eher Nostalgiegefühle. Alles in allem eine mittelmäßige Kinoumsetzung der Serie, schade dass einiges an Potential verschenkt wurde. Die Gründe noch einmal kurz: (1) Vom Zeichenstil kommt der Film auf keinen Fall an andere Disney Größen heran. (2) Der Film ist für Erwachsene sicher zu wenig komisch bzw. unterhaltsam. Für alle junggebliebenen Enten Geschichten Fans und Kinder ist dieser Film aber dennoch zu empfehlen. Quack!

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