Lakeview Terrace
66.0/100

Lakeview Terrace

FILM • 2008 • 1 Std. 46 Min.


Regie: Neil LaBute

Darsteller/-innen: Samuel L. Jackson, Kerry Washington, Patrick Wilson, Justin Chambers, Robert Dahey, Robert Pine, Jaishon Fisher, Caleeb Pinkett, Regine Nehy, Keith Loneker, Ron Glass, Michael Sean Tighe, Jay Hernandez

Genre: Drama, Krimi, Thriller



Kaum hat ein junges Paar (KERRY WASHINGTON und PATRICK WILSON) sein kalifornisches Traumhaus bezogen, gerät es ins Visier ihres engstirnigen Nachbarn: Polizist Abel Turner (SAMUEL L. JACKSON), ein strenger, alleinerziehender Vater, hat sich selbst zum Aufpasser der Gemeinde ernannt. Seine nächtlichen Patrouillen und überaus wachsamen Augen stellen für die meisten Anwohner zwar eine willkommene Beruhigung dar, das frisch vermählte Paar jedoch fühlt sich von ihm zunehmend schikaniert. Als die beiden beschließen, sich gegen den aufdringlichen Nachbarn und sein ständiges Eingreifen in ihre Privatsphäre zu wehren, hat das tragische Konsequenzen.


Filmkommentare (2)


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Chev
20.08.11 - 22:38
Kann mich da Jason nur anschliessen. Habe den Film nun zweimal gesehen. Beim ersten Mal fand ich ihn richtig schlecht, beim zweiten Mal ging´s so, aber so richtig berauschend fand ich ihn auch da nicht.
Ich finde ebenfalls das irgendwie das gewisse Etwas bei dem Film fehlt. Während man ihn schaut geht es irgendwie, aber am Ende hat man das Gefühl es war einfach nur ein schlechter Film.

Also ich kann nix damit anfangen irgendwie.

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Jason
02.06.09 - 19:54
Ich kann mich nicht so recht entscheiden, was ich von Lakeview Terrance halten soll. Die fast schon komische Geschichte um Abel, der von Samuel L. Jackson gespielt wird und ein extrem konservativer, kontrollierender und vielleicht gar verhaltensgestörter Nachbar ist, kommt während der knapp zwei Stunden Laufzeit zwar flott in gang und entwickelt sich ebenso schnell, doch ist sie rückwirkend betrachtet uninteressant und - ich mag schon behaupten - irrelevant.

Ein junges, verliebtes Pärchen zieht in die Gegend, in der Polizist Abel wohnt und in der er in seiner Freizeit patrouliert. Ihm passen die neuen Nachbarn gar nicht und er macht desöfteren Anspielungen auf ihre "gemischte" Beziehung. Die Neuankömmlinge versuchen diesen Umstand zunächst auf friedliche Weise zu lösen, dann versuchen sie es mit ignorieren, bis der Nachbarschaftskonflikt in ein Psychochaos ausartet, bei dem man als Zuschauer gar nicht mehr weiß, wer schlimmer ist: Der arrogant wirkende Jammerlappen Chris (der hinzugezogene Nachbar), oder Abel.

Das Ende des Filmes ist schlichtweg einfallslos und zu abrupt, hat überhaupt keinen Tiefgang und wirkt wie auf die Schnelle beendet. Samuel L. Jackson spielt aber cool wie eh und je und auch die anderen SchauspielerInnen können sich sehen lassen. Mehr als gute Darsteller bietet der Film meiner Meinung nach nicht.

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