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1 Kritik   4 Kommentare

Watchmen - Die Wächter

DEINE MEINUNG?


2009

Genre: Sci-Fi, Thriller, Mystery, Action

Spieldauer: ~ 156 Minuten

Regie: Zack Snyder

Cast: Malin Akerman, Billy Crudup, Matthew Goode, Jackie Earle Haley, Jeffrey Dean Morgan, Patrick Wilson, Carla Gugino, Matt Frewer, Stephen McHattie, Laura Mennell, Rob LaBelle, Gary Houston, James M. Connor, Mary Ann Burger, John Shaw

Kurzbeschreibung: Die Geschichte spielt im Jahre 1985 in einem fiktiven Amerika. Maskierte Superhelden sind Teil des täglichen Lebens, und die "Uhr des Jüngsten Tages" - die des Stand der Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion anzeigt - steht auf fünf vor zwölf. Als einer seiner früheren Kameraden ermordet wird, beginnt der heruntergekommene, aber wild entschlossene maskierte Rächer Rorschach zu ermitteln und kommt einem geheimen Plan auf die Spur, demzufolge alle Superhelden verraten und getötet werden sollen. Rorschach verbündet sich daraufhin noch einmal mit den ehemaligen Mitgliedern der Liga, die gemeinsam schon in früheren Zeiten gegen das Verbrechen gekämpft haben, und stößt auf eine Verschwörung...


Filmkommentare (4)


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Chev
07.01.11 - 15:43
Weiß nicht so recht was ich von dem Film halten soll. Die Comics sind mir unbekannt, daher wohl auch meine eher schwankende Einstellung zum Film. Streckenweise fand ich ihn sehr langatmig.
Vor Allem die Musik ist teilweise entweder witzig gemeint oder fehl am Platze. In einer Sexszene läuft beispielsweise ein Lied dessen Textauszug wie folgt lautet: "I did my best, but it wasn´t much"
Ich fands lustig, he he.
Insgesamt ist der Film sehr langgezogen und die ersten 40 Minuten hab ich nicht verstanden worum es geht. Um pensionierte Helden die nach und nach getötet werden sollen? Wohl nicht, denn es wurde kein weiterer getötet. Darum zu zeigen was Exhelden nach ihrerer Karriere so machen? Wohl nicht, denn sie wurden ja quasi reaktiviert. Zu zeigen das auch Helden Arschlöcher sein können ? Immerhin wollte The Comedian seine Kollegin vergewaltigen.... Aber auch darum wohl nicht, denn man erfährt ja später das The Comedian seine Taten bereut und heulend am Bett seines Erzrivalen hockte...
Ich habe also tapfer den Film durchgehalten und das Ende kam dann doch sehr überraschend daher.
Zwischenzeitlich hätte ich dem Film ein "schlecht" verpasst, aber als Ganzes gesehen und mit dem Ende denke ich das ein "Oberer Duchschnitt" doch angepast ist.

Schwieriger Film. Wenn ich ihn mit einer anderen Comicverfilmung vergleichen sollte, dann würde mir nur "The Spirit" einfallen, der dem hier am nähesten kommt.

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Anti78
20.09.10 - 14:58
Lange habe ich mich davor gefürchtet, den Film anzuschauen. Da ich auch das Comic kenne und es wahrlich nicht leichte Kost ist. In meinem Urlaub habe ich mir aber endlich die Zeit genommen und war positiv überrascht. Nicht nur, dass die Sets und Effekte sehr nah am Comic gehalten wurden, auch die Story und sogar die Texte waren fast 1:1 umgesetzt. Und der Film ist leichter verständlich als das Comic. Durchaus ein gut gelungener Film.

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Filmosoph
17.03.09 - 16:51
Ein Film, bei dem die Erwartungshaltung doch sehr groß war. Wenn man bedenkt, dass damals schon Terry Gilliam diesen Comic verfilmen wollte (und leider scheiterte – aber anders als bei The Man Who Killed Don Quichotte), dann ist man natürlich doppelt gespannt, wie er endlich in das Kino kam.
Ein Manko meinerseits ist, dass ich nur minimale Informationen über den Comic habe. Allerdings habe ich eben minimale Informationen: Und zwar haben wir mit Dr. Manhattan den einzigen »Superhelden mit Superkräften«. Alle anderen sind sozusagen »Normalsterbliche« – und genau mit solch einer Irritation beginnt der Film: Mit dem Kampf eines Unbekannten und dem Comedian. Und hier werden mehr als nur »menschliche« Geschütze ausgefahren (der Comedian schlägt durch die Wand). »Das Gesicht« scheint auch nicht ganz menschlich zu sein – es gibt hierfür noch viele weitere Beispiele im Laufe des Films.
Natürlich - der Soundtrack ist Weltklasse: Der Film beginnt mit Dylan, auch Desolation Row kommt mal vor. Die Umschreibung der Geschichte ist auch gut dargestellt, auch wenn sie manchmal seltsam anmutet.
Zack Snyder stellt mit diesem Film ganz sicher einen monumentalen Anspruch. Wenn man den Kritiken glauben kann, ist die erste Hälfte des Films auch recht nah am Comic. Aber ich fand das ganze etwas überladen: Es scheint mir, Snyder hat zu viel gewollt. Dies kann man in zweierlei Hinsicht sehen: (1) Der Film ist zu lang, es wurde zu viel mit rein gepackt, daher ergibt auch einiges keinen Sinn, bzw. wird relativ isoliert gezeigt. (2) Der Film ist zu kurz – man denke an Königreich der Himmel, wo der Film erst in der Langfassung Sinn machte. Glaube ich den Kritiken, ist Möglichkeit 2 der Fall. Der Film in der vorliegenden Fassung macht hingegen wenig Sinn, es gibt logische Fehler und einige übermäßig brutale Szenen, die eigentlich unreflektiert bleiben und durchaus auch geschnitten hätten werden können (Die Szenen mit dem Mädchen und den Hunden z. B. – für was bitte?)
Die Handlung ist meines Erachtens zu wenig fokussiert – auch wenn der Film durchaus eine Message vorweisen kann, so ist der Weg dorthin steinig, und teils über zu große Umwege, als das die Geschichte den Zuseher noch erreichen könnte. Der Aufwand war riesig, der Film weist durchaus einige gute Szenen auf, auch die »Gewaltästhetik« ist »gelungen« (wie ich dieses Wort hasse) und der Film ist monumental angelegt. Leider krankt der Film an einfachen filmtechnischen Kriterien: Der Film fesselt nicht, da es zu viele Handlungsstränge gibt, die teils im Sand verlaufen, teils doch relevant sind; somit war der Film – trotz vieler interessanter Gedanken (Zukunftsvision über Nixon etwa) – für mich enttäuschend, langweilig, nicht emotional berührend. Kurz er hat mich nicht erreicht.

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lilly
06.03.09 - 23:43
Der angesammelte Schmutz aus Sex und Mord wird bis hinauf zu ihren Hüften waben, und alle Huren und Politiker werden aufschauen und rufen "Rette uns!"...
...und ich werde hinabblicken und flüstern "Nein."


Die Werbung ist genial! Freu mich auf den Film!

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