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3 Kommentare

One Hour Photo

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2002

Genre: Drama, Thriller

Spieldauer: ~ 92 Minuten

Regie: Mark Romanek

Cast: Robin Williams, Michael Vartan, Connie Nielsen, Gary Cole, Nick Searcy, Lee Garlington, Jim Rash, Paul H. Kim, Erin Daniels, Dylan Smith, Jimmy Shubert, Dave Engfer

Kurzbeschreibung: Sy Parrish (ROBIN WILLIAMS), Leiter der Fotoabteilung in einem Supermarkt, macht – wie jeden Tag – seinen Job. Doch heute ist ein besonderer Tag. Denn Nina Yorkin (CONNIE NIELSEN), eine treue Kundin, holt wieder einmal die fotografischen Beweise ihres glücklichen Familienlebens ab, die Sy wie immer mit besonderer Sorgfalt entwickelt hat. Die attraktive Mittdreißigerin ahnt nicht, dass der freundliche Mann hinter dem Ladentisch seit Jahren ihre Fotos heimlich vervielfältigt und bei sich daheim an der Wohnzimmerwand – akribisch aneinander gereiht – aufhängt. So weiß Sy so ziemlich alles über Nina, ihren sympathischen Sohn Jake (DYLAN SMITH) und Ehemann Will (MICHAEL VARTAN). Der Foto-Mann, der einsam und zurückgezogen lebt, identifiziert sich inzwischen so sehr mit den Yorkins, dass er sich für das Wohlergehen der Familie verantwortlich fühlt. Als Sy eines Tages dahinter kommt, dass Will Yorkin seine Frau betrügt und damit sein Idealbild der Familie mit einem Mal zerstört ist, reift in ihm ein mörderischer Plan: Er beschließt, die betrogene Nina zu rächen. Am nächsten Tag quartiert er sich in jenem Hotel ein, das Will regelmäßig für seine Seitensprünge benutzt – in seiner Tasche: ein überdimensionales Jagdmesser...


Filmkommentare (3)


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8martin
05.01.19 - 11:40
Mark Romanek, der eigentlich aus der Ecke der Musikvideos kommt, hat sich hier an eine Psychostudie eines einsamen Außenseiters gewagt und mit Robin Williams (Sy) einen hervorragenden Hauptdarsteller gefunden. Der outet sich als Moralapostel, der Ehebruch und Kindsmissbrauch anprangert. Das hat er wohl selbst als Kind erfahren.
Sy, der überaus freundliche Foto-Entwickler aus dem Supermarkt freundet sich mit Familie Yorkin an: mit Will (Michael Vartan), Nina (Connie-Gladiator-Nielsen) und dem kleinen Jake. Er gehört fast zur Familie, träumt sich in ihr Haus, liest die gleichen Bücher wie Nina und beschenkt Jake. Von allen Fotos der Familie macht er Abzüge für sich. Als das auffliegt wird er entlassen. Zuvor hatte er aber noch den Seitensprung von Michael auf einem Foto entdeckt. Sy folgt ihm ins Hotel und zwingt ihn vor seiner Kamera zum Sex mit seiner Freundin. Ermittlungen laufen. Es wird etwas spannender. Als die Polizei Sy verhaftet und ihm seine Bilder (offenbar die von Michael mit Freundin!) vorlegt, sieht man nur Heizungen und Handtuchhalter. Hat sich Sy also alles nur eingebildet? Dann waren es auch seine Albträume, in denen Blut aus seinen Augen floss. (Ein Schocker!). War Sy etwa nur ein harmloser Stalker?
Der Anfang des Films ist durchaus überzeugend, auch die Durchführung wirkt glaubhaft, nur gegen Ende als es an den Ursprung und die Auswirkungen von Sys Krankheit geht, bleibt der Film etwas kryptisch und das beunruhigt, weil Williams so überzeugend agiert hat. Er leidet, ist depressiv und furchtbar einsam.

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kurenschaub
13.05.10 - 23:09
Robin Williams als Psychopath, darstellerisch einwandfrei, auch von der Idee her gut (spielt eine Fotoverkäufer der sich durch Betrachten von Fotos über Jahre in eine Familie hineinindentifiziert,er weiß alles über Nina & Co. und irgendwann hat dies fatale Folgen -
ganz spannend, aber die Story läuft etwas unrund, na ja - eh gut, aber es wär noch besser gegangen...

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Filmfreak
15.03.09 - 20:59
Dieser Film mit Robin Williams in der Hauptrolle soll einen Psycho-Thriller darstellen der etwas anderen Art in meinen Augen.Erst einmal muss sich der Zuschauer an die gefärbten Haare von Williams gewöhnen und dann eben an die Art des Filmes.Williams hat ja schon sehr schön gezeigt wie z.B.in "Insomnia" das er auch solche Rollen sehr gut ausfüllen und verkörpern kann,daher bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an diesen Film rangegangen und wurde leider auch enttäuscht.Man kann diesen Film hier mit Sicherheit nicht mit "Insomnia" vergleichen,da ist er einfach eine ganze Kategorie schlechter - leider! Wer hier einen schnellen Psycho-Thriller erwartet in dem man vor Spanung umkommt,mit schnellen Schnittszenen oder wilden Verfolgungsjagden,der wird in diesem Film enttäuscht werden.Die Erzählweise wird schon sehr langsam,ich möchte einmal fast schon lethargisch vorgetragen bzw.gespielt.Der Film scheint bis auf ein paar Momente die sehr kurzweilige Action oder Spannung beim Zuschauer aufkommen lassen sollen,alles andere als schnell und nervenaufreibend zu sein.In seiner Rolle als Fotoentwickler mit gewissen psyichischen Störungen aus seiner Kindheit ist mir persönlich für so einen Film Robin Williams schon wieder zu anständig das hat er bei "Insomnia" wesentlich besser rübergebracht.Der Film endet eben auch so wie dieser beginnt und dazwischen wird diese Geschichte von Seymour Parrish (Robin Williams) erzählt.Klar wird dem Zuschauer zum Ende des Filmes die Geschichte um diese Person gelüftet,warum dieser sich so verhält (wohnt alleine in einer sog."grauen Wohnung,hat keine Freunde,fällt in seinem Job nicht sonderlich auf bis auf gewisse Fehler welche er sich erlaubt durch die Familie Yorkin,weil er eben viel Zeit mit der Mutter und ihrem Sohn verbringen möchte,wenn diese im Supermarkt ihre Fotos zur Entwicklung abgeben) aber alles in allem ohne den nötigen Pepp.Der Film weißt für einen sog.Psycho-Thriller auch keine besondere Härte auf,aber eben auch keine besondere Spannung in meinen Augen,es plätschert alles so vorhersehbar vor sich hin.
Als Fan von Thrillern oder sog.Psycho-Thrillern kann man hier getrost seine Hände weg lassen,man hat nicht viel verpasst,wenn man diesen nicht gesehen hat.Da ich keine 2,5 hier vergeben kann,gebe ich in diesem Falle im Angeklagten für den Film grade noch so einen "Durchschnitt".Thriller-Fans kann ich zu weit aus besseren Filmen als diesem hier raten außer man steht auf solch einen langsamen Erzählstil bei einem Thriller,schade eigentlich bei diesem Film mit dieser Thematik und diesem Schauspieler.

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