3 Kommentare

Kurzer Prozess - Righteous Kill

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Drama, Thriller, Mystery, Krimi

Spieldauer: ~ 97 Minuten

Regie: Jon Avnet

Cast: Robert De Niro, Al Pacino, Carla Gugino, John Leguizamo, Melissa Leo, Donnie Wahlberg, Brian Dennehy, Oleg Taktarov, 50 Cent, Trilby Glover, Alan Blumenfeld, Terry Serpico, Frank John Hughes, Shirly Brener, Ajay Naidu, Sterling K. Brown, Saidah Arrika Ekulona, Mia Barron

Kurzbeschreibung: Obwohl ein Serienkiller eine blutige Spur durch New York City zieht, hegen die beiden ermittelnden Polizisten Turk und Rooster gewisse Sympathien für den Täter. Bei den Opfern handelt es sich ausschließlich um Verbrecher, die durch Gesetzeslücken oder aus Mangel an Beweisen ungestraft davonkamen. Turk und Rooster vermuten, dass der Mörder aus den eigenen Reihen stammt, doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto enger schließt sich der Verdächtigenkreis um sie selbst ...


Filmkommentare (3)


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Chev
30.06.11 - 04:14
Die Handlung ist ziemlich schwach und leider auch viel zu durchsichtig. Ich kann Eichi allerdings nur zustimmen, trotzdem ist der Film immernoch besser als viele andere. Dies liegt aber vor Allem an DeNiro und Pacino die ihre Sache gewohnt überzeugend rüberbringen und den Film in ein positives Licht rücken.
Ich hatte von dem Film zuvor nichts gehört und lese diese beiden Schauspieler auf dem Cover. Natürlich lassen solche Namen die Erwartungen nach oben explodieren. Wenn man dann noch "Heat" kennt ...
Also all das sollte man bei diesem Streifen besser vergessen.
Er ist nichts besonderes aber weiß dennoch zu unterhalten.

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eichi
21.01.10 - 15:56
im prinzip bin ich der gleichen meinung wie filmosoph - ABER:

aus meiner sicht zählt der film zwar sicher nicht zu den highlights der filmgeschichte, doch 'schwach' fand ich ihn dann auch nicht, im vergleich zu anderen produktionen, die ich schon gesehen habe. ich will damit sagen, dass wenn ich diesen film nur mit zwei punkten bewerten würde, ich unzählige andere filme mit minus punkten bewerten hätte müssen.

wie filmosoph schon richtig erwähnt, ist das abspielen des videos zu beginn sicher nicht die beste idee gewesen, da auch ich sehr rasch zu wissen glaubte, wie der film enden wird. aber vom gedanken her und auch von der story selbst ist der film schon im durchschnittsberich anzusiedeln, würde ich mal behaupten.

'oberer durchschnitt' erhält der film aber nur, so wie auch filmosoph seine bewertung schon begründet, weil hier wirklich zwei filmlegenden aufeinander treffen und man jede sekunde mit den beiden gemeinsam vor der kamera genießt. es gibt kaum darsteller, die eine rolle glaubhafter, besser oder interessanter verkörpern können, als diese beiden. es macht wirklich spaß, ihnen zuzusehen.

ich hoffe, dass wir zumindest noch ein drittes mal die chance erhalten werden, diese beiden gemeinsam in einem film zu sehen.

3,5 von 5 - 'Oberer Durchschnitt'

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Filmosoph
19.04.09 - 20:50
Ein Film, auf den man eigentlich nur Vorfreude haben kann. Denn es handelt sich um ein Zusammentreffen von zwei Schauspiellegenden, und zwar von jenen, die diesen Titel wirklich verdienen: Robert De Niro und Al Pacino. Schon einmal haben sie zusammen gearbeitet – in Heat, heraus kam einer der besten Action-Thriller überhaupt. Durfte man dies bei Kurzer Prozess auch erwarten? Nach den ersten Kritiken – nein.
Aber dem Film wird eine Chance gegeben. Der Film startet recht schnell, modern bzw. in »cooler« Atmosphäre. Aber leider kann ich einen Kritikpunkt schon zu Beginn des Films anbringen – der Film ist zu weit weg vom Geschehen. Dies ist eher ein Gefühl, »empirisch« nicht belegbar. Ich meine damit: Der Zuschauer ist weit weg, er wird nie wirklich eingebunden, leidet nicht wirklich mit. Das mag am Skript liegen, am unangemessenen Stil, aber es liegt sicher nicht an den Darstellern – dieses sind nämlich die einzigen, die ihre Sache wirklich gut machen. Auch wenn ich vom Film etwas enttäuscht wurde, machte es mir Spaß, De Niro und Pacino gemeinsam vor der Kamera zu sehen, und das noch dazu richtig oft.
Die Schlussszene hätte richtig emotional, richtig gut werden können. Ist sie aber nicht – da die Story davor leider von einer richtig großen Unglaubwürdigkeit heruntergedrückt wird; speziell an dieser Szene sieht man die vertane Chance. Auch war es meines Erachtens keine besonders gute Idee, bereits am Anfang das Video abzuspielen, denn so erfährt man bereits alle weiteren Ereignisse, auch wenn sie noch im Dunkeln zu liegen scheinen. Passt man genau auf, kann man den Schluss auch schon erahnen.
De Niro und Pacino sind beide große Schauspieler, die ein würdigeres Zusammentreffen verdient hätten. Wenn der Film anschaubar ist, dann allein wegen ihrer Präsenz vor der Kamera. Hätten diese Schauspieler nicht mitgespielt, wäre dieser Film wohl gar nicht ins Kino gekommen. Alles in allem also enttäuschte 2 Punkte. Für Fans wie mich, für Komplettisten aber dennoch ein Must-See, da man ja konsequent sein, und auch in Tiefen ihre Filmeansehen will.

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