2 Kommentare

Million Dollar Baby

DEINE MEINUNG?


2004

Genre: Sport, Drama

Spieldauer: ~ 127 Minuten

Regie: Clint Eastwood

Cast: Morgan J. Freeman, Hilary Swank, Clint Eastwood, Jay Baruchel, Michael Peña, Anthony Mackie, Margo Martindale, Riki Lindhome, Benito Martinez, Lucia Rijker, Mike Colter, Bruce MacVittie, David Powledge

Kurzbeschreibung: Frankie Dunn hat sein Leben als Trainer und Manager im Ring verbracht. Der Triumph einer Boxweltmeisterschaft ist ihm bisher allerdings versagt geblieben. Die entscheidende Regel, die er seinen Fightern beibringt, befolgt er auch selbst: Wichtiger als alles andere ist die eigene Deckung. Seit vielen Jahren ist er keine engere Beziehung mehr eingegangen. Nur einer darf sich sein Freund nennen: Ex-Boxer Scrap, der in Frankies Boxhalle nach dem Rechten sieht. Als die 31-jährige Kellnerin Maggie Fizgerald im Trainingscenter auftaucht, knurrt Frankie: "Ich trainiere keine Frauen". Doch Maggie bleibt hartnäckig. Täglich übt sie mit unbändigem Talent und erstaunlicher Willenskraft. Sie ist unbeirrbar entschlossen, ihren einzigen Traum, ihre einzige Chance auf Anerkennung nicht aufzugeben...


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
21.02.12 - 19:26
" Ein Platz zwischen Zedern und Eichen, auf dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen"!
Frankie Dunn (Clint Eastwood) ist ein alter Mann, aber noch immer ein guter Boxtrainer.
Seinem großem Ziel, mit einem seiner Schützlinge einen großen Titel zu holen, läuft er allerdings hinterher.
Eddie Scrap (Morgan Freeman) ist der Hauswart in seinem Boxclub, er war selbst mal ein cooler Fighter und hat für diesen und jenen Youngster mit Handschuhen immer mal einen guten Altersweisheitsrat parat, oder auch einen satten Punch, wenn`s wirklich sein muß.
Eines Tages schneit es die Kellnerin Maggie Fitzgerald ( Hilary Swank) in diese Stube, sie träumt von einer erfolgreichen Karriere im Profiboxsport. Nach anfänglichem Sträuben trainiert sie dann
"Boss" Frankie tatsächlich, obwohl die Frau mit ihren 32 Jahren eigentlich schon zu alt ist, um groß aufgebaut zu werden.
Die vom Boxsport besessene Lady, welche im Grunde eine arme Schluckerin ist und noch nicht viel von ihrem Leben gehabt hat, eilt von Sieg zu Sieg und unter den Fittichen ihres eisernen Mentors mit dem weichen Herzen steht plötzlich der WM Fight gegen die brandgefährliche amtierende Fight Kaiserin " Billie, the Blue Bear " (Lucia Rijker) an, es geht um eine Million Dollar und ab diesem Abend ist nichts mehr so, wie es einmal war........
Aufwühlendes, sehr ergreifendes und toll gespieltes Drama, in dem das Boxmilieu nur als Transportschiene für eine tiefbewegende Story mit ungeheuer sensiblen Background ist, neben den glänzend photographierten Kampfsszenen finden im letzten Drittel des Streifens die leisen Zwischentöne und die tiefe Melancholie Unterschlupf, nisten sich mit weiterer Fortdauer immer dominanter in die letzten Handlungsabläufe ein, bis sie dem Zuseher trotz aller Sensibilität des Themas an die längst schon entzündete Gurgel gehen.
Eine Regiearbeit von Clint Eastwood der Extraklasse und auch darstellerisch von allen wichtigen Personen kaum mehr zu überbieten.
Leiser Humor gepaart mit vielen feinen, aber klugen und wichtigen Lebensweisheiten plus der Erkenntnis, wie klein und hilflos wir im Fall der Fälle doch allesamt miteinander sind.
Bevor Franckie seine unbekannte Reise antritt, war er, wie schon sooft - nochmals in der Kirche, um sich mit dem (meist von ihm genervt fühlenden) Priester und dem lieben Gott ein Bild über die bevorstehende Situation zu machen.
Kleine, aber erstaunliche Geheimnisse werden in den letzten Minuten auch noch preis gegeben, ehe der Vorhang zu einem der grandiosesten Filme des letzten Jahrzehntes fällt.
Mit vier Oscars belohnt und auch sonst mit vielen Preisen überhäuft höre ich noch die Stimme von Eddie Scrap als Erzähler im Ohr, welcher mir ein letztes Mal zuflüstert...
"Ein Platz zwischen Zedern und Eichen, an dem sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen"!
Lieblingsfilm!

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Chev
27.09.10 - 03:52
Obwohl der Film eine tolle Besetzung hat mit Clint Eastwood, Hillary Swank und Morgan Freeman, kann ich nicht sagen das ich den Film gut finde.

Clint Eastwood als Regisseur bearbeitet das Thema Freundschaft und die schicksalhafte Problematik des Lebens.

Während man sich den Film anschaut durchläuft man viele emotionale Stationen. Man leidet mit und lacht mit, ist anfangs gespannt und fasziniert... und dann wurde mir öde.
Der Film beginnt stark und lässt dann doch im Laufe der Zeit irgendwie nach. Ich habe jedenfalls nach einigen MInuten das Interesse verloren.
Die weitere Handlung und Entwicklung des Films ist einfach zu sehr vorhersehbar. Der Film konnte mich deshalb nicht fesseln. Warum soll ich ein Buch lesen, wenn ich das Ende eh schon kenne und den Weg dorthin mir schon ausmalen kann?
Ebenso in diesem Film. Als ich ihn zum ersten Mal sah, schrieb ich die weitere Handlung auf ein Blatt Papier um die anderen Zuschauer nicht zu stören oder ihnen den Film zu versauen. Am Ende lag ich zu 90% richtig.

Was übrig blieb ist die Darbietung von Eastwood und Swank die einfach super war, ohne Frage. Auch der Film ist nicht wirklich schlecht, aber ich war einfach nur entäuscht.

Am Ende ist es einfach nur ein durchschnittlicher Film, der einige Klischee´s bedient hat und leider weder spannend noch fesselnd ist.

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