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2 Kommentare

Ein Fremder ohne Namen

DEINE MEINUNG?


1973

Genre: Western, Thriller

Spieldauer: ~ 101 Minuten

Regie: Clint Eastwood

Cast: Clint Eastwood, Geoffrey Lewis, Jack Ging, Stefan Gierasch, Verna Bloom, Marianna Hill

Kurzbeschreibung: In seiner zweiten Regiearbeit (nach dem gefeierten Erstling ´Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten) kehr Hauptdarsteller Clint Eastwood in den ´alten Westen´ zurück und brilliert in seiner Paraderolle als geheimnisvoller Einzelgänger, der aus der flimmernden Hitze in das Wüstennest Lago einreitet. Drei MOrde und eine Vergewaltigung sind hier geschehen; die Bewohner haben den Fremden angeheuert, um sie vor drei soeben aus dem Gefängnis entlassenen, Pistolen schwingenden Galgenvögeln zu schützen. Und der Fremde ohne Namen übt in einem atemberaubenden Showdown gnadenlos Vergeltung!


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
30.09.11 - 22:40
Dies ist Clint Eastwoods zweite Regiearbeit und eine überaus gelungene Sergio Leone Hommage.
Clint eastwood gibt den unerbittlichen Gunman ab, den eine Wüstenkleinstadt zum Beschützenfür sich ausgewählt hat.
Aber der ist ja ganz schön zum Angst kriegen drauf, dominant und herrschsüchtig und natürlich auch knallhart, so wie der ganze Western überhaupt einer mit Saft und Kraft ist.

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Filmfreak
26.05.09 - 15:40
So wie es schon auf dem Backcover zu lesen ist kehrte Clint Eastwood im Jahre 1973 in den wilden Westen zurück mit seiner zweiten Regiearbeit nach Sadistico-Wunschkonzert für einen Toten mit dem ihm ein überraschender Erfolg gelang.
In diesem Film stellt er einen geheimnisvollen Fremden und Einzelgänger dar der gnadenlos Vergeltung ausübt und dieser Western kann sich sehe lassen.Man kann diesen zwar jetzt nicht ganz mit Zwei glorreiche Halunken vergleichen von der Leistung,Western-Fans werden denke ich aber dennoch ihren Gefallen daran finden.
Es ist einer der härtesten Western von und mit Clint Eastwood daher auch die FSK 18 Freigabe und die Indizierung.Western-Fans werden dies sehr schnell bemerken,denn Eastwood fackelt in diesem Film nicht sehr lange,er kommt dem Zuschauer sehr ernst und authentisch rüber,ohne das er irgendwelche komischen Witze dabei macht.
Was sich aber nicht nur die Darsteller im Film wieder fragen,sondern auch der Heimzuschauer:
Wer ist dieser Fremde eigentlich? Bis zum Schluss erfährt man dies nicht und das macht die ganze Sache auch so interessant für den Zuschauer,denn am Schluss wird in der deutschen Fassung alles aufgeklärt.Warum schreibe ich deutsche Fassung?
Weil in der US-Fassung dies nicht so ist,da wird der Zuschauer am Ende etwas im Unklaren gelassen bzw.man kann nur Mutmaßungen anstellen,wie schon den ganzen Film zuvor im Prinzip.
Daher wird auch in der deutschen Fassung die Geschichte etwas verfremdet,was mich persönlich überhaupt nicht störte,nein ich empfand dies als sehr gelungen,wenn auch nicht gerade logisch,aber das was in der deutschen Fassung am Ende passiert,darauf wartet der Zuschauer schon ganz gespannt die ganze Zeit während des Filmes.
Es ist eben auch für die Bewohner einer kleinen Goldminenstadt unerklärlich,dass ein namenloser Fremder auftaucht,der seine Identität nicht preis gibt,eine Frau vergewaltigt und bei einem Barbier 3 Männer kaltblütig erschießt,aber die Bewohner unternehmen gegen diesen Fremden nichts,sie engagieren ihn gar noch für einen heiklen Auftrag...
In diesem Film bemerkt der Zuschauer ebenfalls sofort das wenn der namenlose Fremde auftaucht,dass es Tote geben wird,ohne irgendwelche Rücksichten auf Verluste,das hatte mir persönlich an diesem harten Western mit Eastwood gut gefallen.Er lässt seinen Worten (wenn er einmal was spricht) auch prompt Taten folgen.
Eastwood ist in diesem Film wieder einmal voll in seinem Element,wie man so schön sagt.Er inszenierte diesen Western geradlinig und setzt ihn und sich dabei gekonnt in Szene.
Ich mache jetzt einmal einen kleinen Schwenk zu Sergio Leone mit dem er ja auch selbst gedreht hatte:
Mit diesem Western hatte Eastwood Leones Werk Für eine Handvoll Dollar noch einmal auf seine Weise gedreht;der Film ist somit eine faszinierende Fußnote zur Wirkungsgeschichte von Sergio Leone.Er arbeitete mit Leone-artigen Flashbacks,ahme dabei Leones höchst manieristischen Stil nach,doch die Wendungen,die Clint Eastwood diesem Film gibt,sind gänzlich seine eigenen!
Das macht auch den Unterschied aus zwischen diesem Werk und Leones Werke.
Mache ich nun noch einen Ausflug in die Religion,dann ist der Fremde ohne Namen Jesus Christus,gekreuzigt,begraben,aber unsterblich: wiederauferstanden,um eben ohne zu zögern,aber unter Einhaltung gewisser Rituale,das Jüngste Gericht in einem Western abzuhalten!
Nicht umsonst zählt dieser Western zu einem der aufregendsten & mysteriösesten Western der 70er Jahre.
Die Figur welche Eastwood im übrigen schon öfters verkörpert hatte in diesem Film,ist eigentlich untypisch für solche Western amerikanischer Herkunft.Dieser Film wird auch deutlich vom sog.Italo-Western beeinflusst durch seine antiheldenhafte Titelrolle des Fremden.
Dieser Film kann desweiteren auch als eine Hommage an die Regisseure gesehen werden,denen Clint Eastwood seine Popularität und seinen Erfolg zu verdanken hatte.Dementsprechend tragen auch zwei Grabsteine,die im Film zu sehen sind,die Namen von Sergio Leone & Don Siegel.
Diesen Film gibt es mittlerweile für nicht einmal 10 Euro zu erwerben,von daher sollten Western-Fans bei diesem Film einfach zugreifen,daher spreche ich nach diesem ausführlichen Kommentar eine klare Empfehlung für diesen harten Western aus.
Sehenswert!

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