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2 Kommentare

Sophie Scholl - Die letzten Tage

DEINE MEINUNG?


2005

Genre: Biographie, Krimi, Drama, Geschichte, Thriller, Krieg

Spieldauer: ~ 120 Minuten

Regie: Marc Rothemund

Cast: Alexander Held, Maria Hofstätter, Julia Jentsch, Florian Stetter, Maximilian Brückner, Johanna Gastdorf, Fabian Hinrichs, Anton Figl, Klaus Händl, Wolfgang Pregler, Petra Kelling, Walter Hess, Jörg Hube, Christian Hoening, Frederike Schinzler, Dieter Rupp, Paul Herwig, Dorothea Senz, André Hennicke, Johannes Suhm, Christian Wienhöfer, Franz Staber, Hagen Schnauss, Manfred Auer, Michael Esslinger, Harald Geil, Anne Clausen, Norbert Heckner, Lilli Jung, Hans Jörg Finselberg

Kurzbeschreibung: Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstands-kämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte...


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
24.05.18 - 16:39
ein guter Film, der einem nachdenklich stimmt. Es waren wirklich schlimme Zeiten damals. Alles gut gespielt und überzeugend abgedreht. Bleibt hängen.

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Jason
09.06.09 - 18:54
Sophie Scholl - Die letzten Tage greift eine enorm wichtige Seite im Kapitel des Nationalsozialismus auf: Den Widerstand der Weißen Rose. Die Gruppe rund um Sophie Scholl und ihren Bruder verteilte in einer Universität Flugblätter, die die Leser darauf aufmerksam machen sollten, dass der von Hitler geführte Krieg "nur verkürzt werden kann" und sollte, um weitere Opfer zu vermeiden - die Geschichte greift der Film auf.

Die beiden Widerstandskämpfer werden entdeckt, verhaftet und verhört. Zunächst leugnen sie, etwas mit den Schriften zu tun zu haben und es erweist sich für die Gestapo schwer, ihnen gegenteiliges nachzuweisen. Doch unter dem enormen Druck, der von dem Vernehmungsbeamten Mohr ausgeht, gesteht Sophie ihre "Tat" schließlich - nicht zuletzt um die anderen Beteiligten zu schützen. Weil der Film auf der wahren Geschichte basiert, dürfte bekannt sein, wie er ausgeht: Sophie, ihr Bruder und ein weiterer Helfer werden vom Gericht zum Tode verurteilt und getötet.

Julia Jentsch spielt die Rolle der Sophie Scholl bravurös. Sie bringt sehr viel Persönlichkeit und Charakters in den Film; während sie sich anfangs um Kopf und Kragen redet und eingeschüchtert wirkt, strotzt sie gegen Ende vor Kraft und und dem Willen ihrer "Idee" von Freiheit und Frieden. Auch die übrigen Schauspieler sind durchweg überzeugend, besonders ins Auge fällt dabei der Richter, der mit unglaublich viel Herz und Kraft die fanatischen Ansichten des Nazi-Regimes darstellt: Er beleidigt, brüllt, ist unsachlich und macht schlussendlich einen eigentlich harmlosen Vorfall zur großen Nummer und tut so, als wären die Scholl-Geschwister Staatsfeinde.

Zum Glück verzichtet der Film auf unnötige Effekte. Er wirkt schlicht und lässt den Inhalt für sich sprechen - und der ist mehr als gewaltig. Unbedingt ansehen!

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