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Der stählerne Adler
65.0/100

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Der stählerne Adler

FILM • 1986 • 1 Std. 52 Min.


Regie: Sidney J. Furie

Darsteller/-innen: Melora Hardin, Michael Bowen, Louis Gossett Jr., Jason Gedrick, Tim Thomerson, Robert Jayne

Genre: Action, Krieg, Thriller



DER STÄHLERNE ADLER - Ted Masters (Tim Thomerson), Bomberpilot einer F-16-Staffel, wird bei einem Aufklärungsflug nahe der nordafrikanischen Küste von der Luftwaffe eines fanatischen Diktators abgeschossen und gefangengenommen. In drei Tagen soll der amerikanische "Spion" gehängt werden. Der US-Regierung sind die Hände gebunden. Eine Befreiungsaktion würde den Weltfrieden in höchste Gefahr bringen. Die Politiker beschließen, Ted Masters zu opfern. Doch da haben die hohen Herren ihre Rechnung ohne Teds 18jährigen Sohn Doug (Jason Gedrick) gemacht. Er will seinen Daddy um jeden Preis da rausholen - auch, wenn er dabei selbst draufgehen sollte. Gemeinsam mit Chappy Sinclair (Louis Gousset, Jr.), einem erfahrenen Airforce-Piloten, entwickelt der Junge einen verwegenen Plan. Sie stehlen zwei schwerbewaffnete Kampfflugzeuge und wagen das Unmögliche. Die Zeit des Wartens ist vorbei.


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Filmfreak

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09.07.09 - 18:39
Dieser Action oder Fliegerfilm aus dem Jahre 1986 wurde von Sidney J.Furie inszeniert,dabei ist diese Fliegerfilmreihe um Louis Gossett Jr. eines seiner bekanntesten Werke.Furie inszenierte noch Superman IV-Die Welt am Abgrund.Bei diesem Film wird man als Zuschauer unweigerlich an Top Gun-Sie fürchten weder Tod noch Teufel mit Tom Cruise erinnert,nur das dieser Titel hier mit Top Gun nicht auf Augenhöhe ist.
Es ist kein schlechter Fliegerfilm und die Aufnahmen können sich auch sehen lassen,nur eben wenn man sich diese Geschichte dann ansieht kommen einem natürlich die ersten Zweifel und man weiß als Zuschauer ganz schnell das dies so in der Realität niemals funktioniert hätte,darüber sollte man dann großzügig hinweg sehen.Ich meine wenn ein paar Halbwüchsige (welche so um die 18 Jahre alt sind) einen Plan schmieden um einen US-Piloten aus einer Gefangenschaft zu befreien und diese Truppe hat nur einen erfahrenen Piloten in der Person von Louis Gossett Jr.dann könnte das Ganze sehr gewagt sein.
Ich möchte auf keinen Fall hier schreiben das dieser junge Pilot Doug Masters (Jason Gedrick;sein Vater ist der welcher gefangen genommen wurde) in diesem jungen Alter nicht hinter einer F-16 sitzen kann.Es werden dem Zuschauer nur jene Zweifel kommen wie praktisch ein paar Jugendliche einen ganzen Militärstützpunkt durcheinander wirbeln können u.a. an diverse Informationen zu kommen bzw. sich die Jets für dieses Manöver genehmigen zu lassen.
Gossett Jr. spielt seine Rolle sehr glaubhaft und überzeugend,auch die des jungen Doug Masters ist in Ordnung.Lässt man die von mir vorangegangenen Aspekte einmal außer Acht,dann wird man hierbei die 110 Minuten recht nett unterhalten,aber für den ganz großen Wurf reicht es bei diesem Film leider nicht.Diese Reihe zog noch 3 weitere Sequels nach sich,in denen allesamt Gossett Jr.die Hauptrolle übernommen hatte,dieser hier sei wohl noch der beste Film,wie es oftmals bei solchen Reihen eben ist.
Der Score ist allerdings nicht von schlechten Eltern,da kommt bei dem einen oder anderen Zuschauer dann das 80er Jahre Feeling wieder auf.Einige Musikstücke hört der Zuschauer ja wenn Doug Masters im Flieger sitzt,denn dieser kann ohne seine Musik im Ohr nicht fliegen.
Für diesen Film reicht es dann für mich nur für eine Durchschnittswertung und Top Gun bleibt weiterhin das Maß aller Dinge.
Übrigens die im Film dargestellten MiG 23 sind in Wirklichkeit I.A.I. Kfirs der israelischen Luftwaffe.

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