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5 Kommentare

Tödliches Kommando

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Krieg, Drama, Thriller

Spieldauer: ~ 129 Minuten

Regie: Kathryn Bigelow

Cast: Ralph Fiennes, Jeremy Renner, Guy Pearce, David Morse, Evangeline Lilly, Anthony Mackie, Christian Camargo, Brian Geraghty, Sam Redford

Kurzbeschreibung: Als wäre der Job der Bombenexperten im Irak nicht schon gefährlich genug, müssen Sanborn (Anthony Mackie) und Eldridge (Brian Geraghty), die beiden Soldaten einer kleinen Elite-Einheit feststellen, dass ihr neuer Sergeant, William James (Jeremy Renner), sie inmitten des Chaos der kriegerischen Handlungen in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel verstrickt. Dabei gelangen die beiden Soldaten an ihre physischen und psychischen Grenzen ...


Filmkommentare (5)


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kurenschaub
19.01.14 - 15:33
Ein Irak Kriegsdrama welches einem berühren muss, man ist beim "Bombenentschärfen" live dabei und hat jeden Grund zum mitleiden.
Die Geschichte der Alltäglichkeiten im Kriegsgbiet Irak, unglaublich präzise und trocken auf den Punkt gebracht, eine echt spitzenmäßige Regie von " The Hurt Locker" gelang da Kathryn Bigelow - dieses fast schon dokumentarische und erstklassige Filmereignis blieb bei der Oscarverleihnung nicht unbemerkt und streifte gleich sechs davon ein.

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Chev
16.02.11 - 14:36
Hab den Film mir gestern abend noch einmal angeschaut und bin immernoch begeistert. Nicht so Actionüberladen, dafür aber mit sehr guten Kameraeinstellungen etc. Wie Kiddow schon geschrieben hat, man hat manchmal das Gefühl neben den Protagonisten zu stehen - im Geschehen zu sein.

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Kiddow
12.09.10 - 20:47
"The Hurt Locker" der Titel ist schon sehr aussagekräftig und zurrecht bekam der Film den Oscar für " Bester Film ", ehrlich gesagt hab ich ihn mir deswegen auch nur angeschaut...aber dann war ich restlos begeistert.
Ich stimme Jason zu das man absolut das Gefühl hat durch die herrauragende Kameraeinstellung dabei zu sein. Den Einblick den man in diesen Film bekommt zeigt einen die Arbeit der Bombenentschärfer im Irak Krieg. Es sind die letzten Tage der Einheit und die Arbeit der Soldaten wird "dokumentiert". Allerdings fließen auch viele menschliche Aspekte ein. Die Sucht nach Krieg zum Beispiel.... Eine sehr schöne Szene ist zum Beispiel gegen Ende als Sergeant William James wieder zu Hause ist und im Supermarkt steht mit der Anweisung seiner Frau Cornflakes zu kaufen... Er blickt nach links und sieht eine endlose Auswahl...Er blickt nach rechts und síeht das gleiche...er greift wahllos eine Packung! Eine sehr gute verdeutlichung in welchem Überfluus wir leben!
Fazit: Absolutes Meisterwerk und unbedingt Sehenswert!

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Jason
04.02.10 - 19:20
Der Krieg im Irak ist für die alliierten Streitkräfte nur schwer durchschaubar. Ihre Gegner unterscheiden sich visuell kaum von der Zivilbevölkerung und sie müssen sich obendrein immerzu nach versteckten Bomben umsehen, die sie jederzeit töten könnten. Wird eine solche Sprengfalle entdeckt, wird der Kampfmittelräumdienst eingesetzt, der sie entschärfen soll. Einen solchen Bombenentschärfungstrupp dürfen wir in Tödliches Kommando begleiten - ganz recht: begleiten.

Der Film macht den Eindruck, als sei er eine Mischung aus Dokumentation und Kriegsfilm. Die Kamera wackelt und wird direkt in das Geschehen mit eingebunden - ich hatte nie das Gefühl, als externer Beobachter von der Geschichte ausgeschlossen zu sein; ich kam mir mehr wie "mittendrin" vor - und das ist die erste große Stärke des Films. Er schließt den Zuschauer nicht aus. Die Kamera wird bei Bombenexplosionen in Mitleidenschaft gezogen, die durchweg glaubwürdigen Schauspieler werden oft in Nahaufnahme gezeigt und auch sonst hat Regisseurin Kathryn Bigelow offenbar viel Wert darauf gelegt, ein Gefühl des "Mitdabeiseins" zu vermitteln, statt nur eins des "Ich-erzähle-dir-eine-Geschichte".

So erlebt man die letzten Tage einer Spezialeinheit mit, die Bomben entschärfen soll - dabei bleibt es natürlich nicht. Zivilisten, die sich am Schauplatz befinden, werden in die Handlung mit einbezogen und die Nervosität der westlichen Truppen wird grandios inszeniert. Bestes Beispiel ist eine Szene, in der der Trupp einen Verbündeten für einen Feind hält und dementsprechend reageirt - die Gründe für die Nervosität werden selbstverständlich gleich mitgeliefert. Versteckte Bomben, Terroristen mit Fernzündern, teilweise sogar Kinder, die gezwungen werden, ihr Leben als Selbstmörder zu beenden. Genau das bietet zugleich zahlreiche Emotionen und bildet das Grundgerüst für insbesondere die Geschichte eines der Bombenentschärfer, der die Lage im Irak offensichtlich nicht so einfach wegsteckt, wie es vermutlich erwartet werden würde ...

Bei allen Lobeshymnen ist eines dennoch komisch: Zum Teil gehen die Soldaten im Alleingang - ohne Befehl - herum und üben scheinbar Selbstjustiz, ohne dafür bei irgendwem Rechenschaft ablegen zu müssen. Davon abgesehen ist es aber ein gutes Kriegsdrama, das sich zum Glück nicht allzusehr mit Patritotismus herumschlägt sondern das zeigt, was wichtig ist und erzählt werden sollte.

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Anthesis
25.12.09 - 19:59
vorweg da unser bewertungssystem -.-" so bescheiden es auch ist keine 0,5 punkte Wertungen zuläßt muß ich auf ein 4/5 zurückgreifen sonst wären es 4,5/5

naja zum Film also die Rubrik Kriegsfilm ist nicht ganz richtig eher Kriegsthriller ähnlich wie Operation kingdom worin ich auch am ehesten den Film mit Vergleichen kann hier wurde sehr viel Wert aufs Detail gelegtzum Beispiel das bewegen innerhalb einer gruppe das halten einer waffe das Koordinieren unter feindlichen beschuß ja selbst das jeder mit einem zugeschnürten Helm rumrennt außer in der Szene wo es eskaliert ^^ näher gehe ich nicht drauf ein und die harten Strapazen denen die Soldaten mit der Zeit ausgesetzt sind Spannung bleibt auf gutem level und die Schauspieler bringen ihre Rollen glaubwürdig rüber (schmunzel) die Rollen von Guy Pearce Ralph Fiennes und David Morse sind echt zu belächeln da diese sehr kurz ausfallen ^^ auch von Lost Star Evangeline Lilly kriegt man nur kurze Szenen zu sehen was aber keineswegs negativ zu bewerten ist

Fazit + Realismus
+ Atmosphäre
+ Detailierung

viele berwerten den Film wahrscheinlich deswegen als schlecht weil er als reiner Kriegsfilm angesehen wird ist dem aber nicht ich denke ma wieder das der Film punkte liegen läßt weil wieder einige diesen als zu Patriotisch ansehen nach dem Motto die lieben guten Amerikaner und die Bösen Muslimen -.-" so nen Käse

ich jedenfalls bin 2 Stunden sehr unterhalten worden und bereue den kauf keineswegs

jeder der Operation Kingdom gut fand kann hier ohne bedenken zugreifen

ich vergebe wie anfangs erwähnt 4,5/5 punkten und sage Sehr sehenswert

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