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3 Kommentare

Wie das Leben so spielt

DEINE MEINUNG?


2009

Genre: Komödie, Drama

Spieldauer: ~ 148 Minuten

Regie: Judd Apatow

Cast: Adam Sandler, Justin Long, Jonah Hill, Seth Rogen, Eric Bana, Leslie Mann, Jason Schwartzman, Ray Romano, Sarah Silverman, Paul Reiser, Maggie Siff, Torsten Voges, Charles Fleischer, Eminem, Allan Wasserman, Carol Leifer, Andy Dick, Bryan Batt, Wayne Federman, Nydia McFadden

Kurzbeschreibung: Als der erfolgreiche Starkomiker George Simmons (Adam Sandler) erfährt, dass er in weniger als einem Jahr an einer unheilbaren Blutkrankheit sterben wird, wird ihm klar, dass er so ziemlich alles außer Freunde und einen echten Sinn im Leben hat. Bei einem Auftritt in einem Club trifft er auf den jungen und noch unerfahrenen Stand-Up-Kollegen Ira (Seth Rogen) und gewinnt ihn kurzerhand als seinen gut bezahlten Opening-Act, Assistenten, Schützling und irgendwie auch als besten Freund.


Filmkommentare (3)


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Filmfreak
16.09.10 - 14:12
Zu der Geschichte gibt es nichts mehr hinzuzufügen, diese erläuterte Jason bereits sehr ausführlich und differenziert.

Diese Inszenierung zeigt zahlreiche autobiographische Verarbeitungen, da eben der Regisseur sowie die Darsteller zu Beginn ihrer Karrieren als Stand-up Comedians tätig waren. Judd Apatow und Adam Sandler wohnten in einer WG zusammen als sie vor rund 20 Jahren vor der Arbeit an diesem Film selbst regelmäßig im Comedy-Club The Improv auftraten.
Außerdem kommen in dem Film zahlreiche Comedians in kleinen Rollen oder aber in Cameo-Auftritten vor. Selbst der Rapper Eminem oder auch der Musiker James Taylor ist zu sehen.
Keine Frage, dass die ganzen autobiographischen Aspekte diesem Film ihren Reiz verleihen mögen, doch mit zunehmender Laufzeit, verliert sich diese Tragikomödie in sich selbst und darin liegt dann wahrscheinlich auch der Knackpunkt bei diesem Film.
Die beinahe schon experimentelle, eher ungewöhnliche Mischung aus einer gewissen Sentimentalität und Komik, in der nächsten Szene tödlichem Ernst sowie kindischer Albernheit rutscht so nach und nach immer mehr in die Belanglosigkeit ab und offenbart uns eine reine Selbstspiegelung. Es ist immer schwierig solche Genres miteinander zu vermischen, den richtigen Spagat zu finden, auch hier funktionierte es nach meiner Ansicht nach nicht! Teilweise möchte einen der Film zum nachdenken anregen. andererseits soll man dann über diverse Witze lachen, welche überhaupt nicht komisch sind. Dazu kommt noch die immens lange Laufzeit, auch mir war diese Spielzeit einfach viel zu lange für diese Art von Film. Diese Geschichte hätte man gut und gerne auch in zwei Stunden oder 100 Minuten erzählen können, so zog man für mich mit dieser Spielzeit den Film unnötig in die Länge.
Wie auch meine beiden Vortipper, so kritisiere auch ich die vulgäre Fäkalsprache bei dieser Inszenierung, die einfach zu oft wiederholt wird, es ist teilweise wirklich niveaulos, was dort abgeht und irgendwann kannst Du es als Zuschauer auch nicht mehr hören!
Als der Film dann zu Ende war, konnte ich leider aus dem Film für mich auch nichts mitnehmen. Er gab mir absolut nichts. Auch ich hatte mir von diesem Film wesentlich mehr erhofft und wurde wie Seth0487 ebenso enttäuscht.

Auch Jasons Aussage kann ich nur unterstreichen und bekräftigen:
Diesem Film hätte eine ernsthaftere Abhandlung weit mehr gut getan in Bezug auf eine höhere Wertung für diesen Film, als das was uns hier präsentiert wurde, nämlich Humor der unteren Schublade, über den man dann nach kurzer Zeit nicht einmal mehr lachen kann, mittelmäßige bis schlechte Dialoge.

Sorry Mr. Sandler das können Sie wesentlich besser!

Für eine klare Empfehlung will und kann auch ich mich leider nicht aussprechen!

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Seth0487
11.01.10 - 08:18
Ich möchte nur vorher schon klarstellen: Der Film bekommt von mir 2 Punkte wegen dem SUPER Cast, ohne den wäre es bei einem Punkt geblieben.
Ich kann ehrlich sagen, das mich selten ein Film so enttäuscht hat, und ich denke nicht, dass das an meinen zu hohen Erwartungen lag. Nein, das Skript war einfach zu vollgestopft mit Fäkal- und Schwanzwitzen. Das war die ersten paar Male auch noch ganz lustig, aber es kann unmöglich einen Film mit 140 Minuten tragen.
Für mich ist dieses "Machwerk" DIE Entäuschung des Jahres 2009.

Schade das es so kommen musste.

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Jason
24.12.09 - 19:33
George Simmons (Adam Sandler) ist ein erfolgreicher Comedien, der sich kaum Sorgen um etwas machen muss. Er besitzt ein Haus, einen vollen Kühlschrank, Fahrzeuge und hat Leute um sich herum, die sich um ihn kümmern. Doch seine Sorglosigkeit ändert sich, als er erfährt, dass er an einer tödlichen Krankheit mit geringer Heilungsschance leidet - erst da wird ihm klar, wie inhaltslos sein Leben eigentlich ist. Natürlich versucht er, die letzten verbleibende Monate dazu zu nutzen, etwas Ordnung in seine Existenz zu bringen. Unerwartete Hilfe erhält er vom Stand-Up-Newcommer Ira (Seth Rogen), den er eigentlich nur zum Witzeschreiben engagiert hat ...

Endlich ein Film über Komiker und ein auf den ersten Blick interessanter noch dazu - und auch die ersten Minuten lassen noch hoffen. Adam Sandler nämlich eignet sich hervorragend für die Rolle des schwer erkrankten Komikers; zum einen weil er authentisch wirkt, zum anderen weil er selbst Comedian ist und daher weiß, wie er sich bei den Auftritten, die im Film inszeniert werden, zu verhalten hat. Und kein anderer hätte besser in die Rolle des Ira passen können als Seth Rogen, der stets unsicher (aber sympathisch) wirkt und dessen erstes Charakteristikum seine Unsicherheit ist. An diesem Punkt sind die positiven Aspekte von Wie das Leben so spielt leider schon fast abgehandelt.

Die Handlung lässt auf eine tiefgründige "Traurige-Clown-Geschichte" hoffen, die den Menschen hinter den Witzen zeigt - der nicht nur von einem in den anderen Joke rutscht, sondern der mit harten Dingen zu kämpfen hat und Schicksalsschläge meistern muss. Tatsächlich hat der Film dahingehend einige gute Ansätze, zum Beispiel erlebt man die Gespräche zwischen George und seinen Ärzten mit, sieht, wie ihn neue Meldungen treffen und hat somit einen besseren Zugang zur Geschichte. Leider wird aber ein Großteil des Potenzials durch zwanghafte Pointensetzung völlig zerstört. Es vergeht kaum ein Dialog ohne Fäkalhumor oder ohne eine unnötig vulgäre Wortwahl, was eine ernsthafte Darstellung der Handlung unmöglich macht - vor allem sind die meisten Gags noch nichtmal lustig.

Hätte sich Wie das Leben so spielt für eine ernsthafte Abhandlung entschieden, die nicht versucht, lustig zu sein, sondern die vielmehr auf ausdrucksstarke Aussagen setzt, hätte er sicherlich eine weit höhere Wertung bekommen. Da er aber lieber schlechte Witze reißt, mittelmäßige Dialoge zum Besten gibt und nichteinmal wirklich auf die neue "Inhaltssuche" von Simmons eingeht, ist er gerade noch so durchschnittlich. Für einen anspruchslusen Filmabend also bestimmt geeignet, mehr aber leider nicht.

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