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5 Kommentare

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

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2009

Genre: Thriller, Action, Krimi

Spieldauer: ~ 102 Minuten

Regie: Tony Scott

Cast: Denzel Washington, John Travolta, John Turturro, Luis Guzmán, James Gandolfini, Aunjanue Ellis, Ramon Rodriguez, Michael Rispoli, Victor Gojcaj

Kurzbeschreibung: Unter den Straßen von New York herrscht nackte Angst. Der skrupellose, hitzköpfige Gangster Ryder (John Travolta) hat zusammen mit seinen Komplizen die U-Bahn Pelham 123 entführt. Dutzende von Fahrgästen sind in dem weitverzweigten unterirdischen Tunnelsystem in Ryders Gewalt. Der Entführer fordert zehn Millionen Dollar, zahlbar innerhalb von nur einer Stunde. Sonst will er seine Geiseln erschießen - eine nach der anderen. Während Ryder kalt und gnadenlos sein Ziel verfolgt, sucht der Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) fieberhaft nach einer Möglichkeit, den Gangster zu stoppen. Das Problem: Garber ist Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe - er ist kein Cop, und er ist für Verhandlungen mit Gangstern und Terroristen in keiner Weise ausgebildet. Dennoch besteht Ryder darauf, ausschließlich mit ihm zu sprechen. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine dramatische Verhandlung, bei der etliche Menschenleben auf dem Spiel stehen. Bei den Wortgefechten muss Garber unter Hochdruck lernen, auf den unberechenbaren Ryder zu reagieren. Die Zeit läuft. Und zwei Fragen stehen im Raum: Kann Garber die Geiseln retten? Und wie will es Ryder schaffen, aus dem hermetisch abgeschotteten unterirdischen Tunnelsystem zu fliehen?


Filmkommentare (5)


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kurenschaub
18.12.11 - 22:07
Bis an das Messer bewaffnet besetzt eine Verbrecherbande die U Bahn in New York, John Travolta als Boss Ryder ist ausgesprochen schießfreudig und killt im Abteil Passagiere. Fahrdienstleiter Garber (Denzel Wahington)ist bald sein Verhandlungspartner am Telefon (er ist dem Verbrecher sogar symphatisch) doch die Lage spitzt sich immer mehr zu....
Denzel Washington vs. John Travolta - ein Psychoduell der Spitzenklasse, beide Darsteller agieren erstklassig (auch der von mir sonst nicht so geliebte Travolta), ein echt spannender Film, bestens inszeniert und trotz einiger Logiklöcher unterhaltsam.

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Filmfreak
24.09.10 - 14:22
Unter selbigem Originaltitel inszenierte man bereits im Jahre 1974 diesen Film mit Walter Matthau und Robert Shaw in den Hauptrollen, auf Deutsch nannte sich der Titel dann Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123. Doch nun wieder zurück in die Gegenwart.
Tony Scott nahm sich dieser Neuverfilmung an und arbeitete wieder einmal mit Denzel Washington zusammen. Niemand anders als John Travolta mimte bei diesem Thriller den Bösewicht, was er ja in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal eindrucksvoll bewiesen hatte.
Nach einer kurzen Einführung nahm Tony Scott im wahrsten Sinne des Wortes Zug und Fahrt auf bei dieser Verfilmung, was an sich auch nicht verkehrt ist und zu diesem Plot absolut dazu gehört. Doch es fehlte diesem Titel in meinen Augen die nötige Tiefe, so dass auch mich dieser Titel nicht komplett überzeugen konnte. John Travolta machte seine Sache nicht schlecht, dies zeigte er aber auch schon wesentlich besser und bei Denzel Washington erging es mir so wie Jason:
auch mir kam er manchmal in seiner Rolle unterfordert vor, dies mag auch an seinem Charakter gelegen haben, er hat selbstverständlich wesentlich mehr zu bieten und drauf als er uns hier zeigt.
Mir persönlich hätte es da besser gefallen, wenn man die Rollen mehr ausgebaut hätte.

Richtig falsch wurde bei dieser Verfilmung nichts gemacht, aber eine überragende Inszenierung ist es in meinen Augen auch nicht gewesen, daher gibt es für mich ebenso nur eine Durchschnittsbewertung.

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Chev
24.07.10 - 03:35
Mit Jason stimme ich in einigen Belangen auch überein, trotzdem würde ich die Wertung noch weiter heruntersetzen. "Unterer Durchschnitt".

Ich war vom Film eher gelangweilt. Travolta und Washington bleiben absolut unter ihren Möglichkeiten. Insgesamt machte der Film auf mich eher den Eindruck einer Low-Budget-Verfilmung.

Der letzte Satz von Jason passt da schon:
Ein Film, den man sich anschauen kann - aber nichtg muss.

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eichi
29.04.10 - 12:14
ich kann jason in seiner aussage nur bestätigen, würde aber die bewertung etwas nach oben setzen und dem film ein 'oberer durchschnitt' zuweisen.

besondere anstrengungen wurden den beiden hauptdarstellern nicht abverlangt. beide protagonisten haben eigentlich eine durchgehend sitzende rolle und führen einfach nur dialoge untereinander.

das soll nicht heißen, dass der film langweilig ist, allerdings besonders aufregend, überraschend oder neu ist er aber eben leider auch nicht.

auf grund der darsteller in diesem film hätte ich mir eben leider mehr erwartet. was bleibt ist ein unterhaltender, solider film. nicht mehr und nicht weniger.

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Jason
19.11.09 - 18:16
Walter Garber (Denzel Washington) ist ein ganz einfacher Arbeiter, bis eine der von ihm koordinierten U-Bahnen entführt wird. Ryder (John Travolta), das Oberhaupt der Entführer, fordert für seine 18 Geiseln 10. Millionen Dollar Lösegeld - und das innerhalb einer Stunde. Jede Minute Verspätung bedeutet den Tod eines Passagieres. Walter fühlt sich natürlich überfordert, kann sich der Sache jedoch nicht entziehen, denn Ryder möchte nur mit ihm sprechen.

Damit beginnen die psychologischen Spielchen zweier Laien, wobei nur einer von ihnen - Walter - vermeintlich professionelle Hilfe an seiner Seite weiß. Dennoch bleibt die Lage unübersichtlich und die Geiselnehmer uneinschätzbar; wie immer neue Gewaltausbrüche ihrerseits zeigen. Das macht Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 ungemein spannend, wenngleich viel Potenzial verschenkt wurde. Dass immer wieder Schüsse fallen, sich manch einer als Held fühlt und Einfluss zu nehmen versucht und dass man stellenweise gar probiert, Walters eigene Geschichte mit der der Entführer in Verbindung zu bringen, um Zweifel an seiner Integriät und seiner Unschuld zu schüren, mag im Ansatz gelungen sein. Doch der nötige und vor allem mögliche Tiefgang bleibt vollends auf der Strecke. Dabei hätte man sicher eine richtig gute Geschichte erzählen können; selbst die Erklärung, weswegen die Entführer überhaupt eine U-Bahn entführen, wird meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend dargestellt - viel zu plump, viel zu einfallslos.

So bleibt Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 eine solide Actionkost für jene, die keinen besonderen Wert auf eine Geschichtserzählung legen. Gelangweilt habe ich mich trotz mangelndem Tiefgang nicht, schließlich, und dass darf nicht unerwähnt bleiben, ist die Atmosphäre stimmig und das Tempo des Filmes beachtlich. Auch Denzel Washington glänzt in seiner Rolle, obwohl ich das Gefühl hatte, er sei ein wenig unterfordert - ebenso wie sein Kollege John Travolta, der nahezu permanent in der U-Bahn sitzt und redet.
Ein Film, den man sich ansehen kann, aber nicht muss.

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