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1 Kommentar

Die Päpstin

DEINE MEINUNG?


2009

Genre: Drama, Romanze, Geschichte

Spieldauer: ~ 148 Minuten

Regie: Sönke Wortmann

Cast: John Goodman, Anatole Taubman, David Wenham, Iain Glen, Sandro Lohmann, Johanna Wokalek, Branko Tomovic, Lotte Flack, Frank Witter, Suzanne Bertish, Marc Bischoff

Kurzbeschreibung: Im Jahr 814 nach Christi ist Johanna (Johanna Wokalek) zu einem Leben als Frau verdammt. Ihr Lebensweg scheint vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche, für ihre Überzeugung und ihren Glauben. Denn sie spürt, dass ihre Bestimmung eine andere ist, dass Gott ihr einen anderen Weg weist. Doch der Preis dafür ist hoch. In Dorstadt besucht Johanna die Domschule und begegnet Graf Gerold (David Wenham), einem Edelmann am Hofe des Bischofs. Aus ihrer Freundschaft wird Liebe. Als Gerold in den Krieg zieht, erinnert sich Johanna ihrer Bestimmung. Ihr Ziel aber kann sie als Frau nicht erreichen. Johanna trifft eine folgenreiche Entscheidung: Unter dem Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster Fulda ein und lebt dort als heilkundiger und geachteter Arzt. Als ihre wahre Identität droht, aufgedeckt zu werden, flieht sie nach Rom. Dort trifft sie Gerold wieder und bemerkt, dass sie eines nicht länger verleugnen kann: ihre Liebe. Immer weiter steigt Johanna in der kirchlichen Hierarchie auf, immer größer wird die Gefahr der Entdeckung und immer stärker spürt sie, dass sie sich entscheiden muss: Will sie ihr Herz Gott schenken oder einem Mann? Doch ihr bleibt keine Wahl. Als Papst Sergius (John Goodman) stirbt, wird Johanna zu seinem Nachfolger gewählt. Ihre Gefühle für Gerold sind jedoch stärker als ihre Angst, durchschaut zu werden - Johannas Feinde aber warten nur auf eine Gelegenheit, um sie vom Thron zu stürzen ...


Filmkommentare (1)


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Chev
12.10.10 - 10:11
Ich bin sehr geteilt in meiner Meinung über diesen Film. Eigentlich finde ich den Film richtig interessant und auch gut gemacht, aber irgendwas fehlt mir, wie so oft bei Sönke Wortmann.

Die Handlung beruht auf dem Buch von Donna Woolfolk Cross, welches wiederum auf einer sich langhaltenden Sage des Johannes Angelicus bezieht. In einer alten Zeit wo Frauen noch unterdrückt wurden und die Kirche das Mächtigste war.
In diesem Film wird forsiert wie einflussreich die Kirche war und die Menschen damals von ihr abhängig. Wie barbarisch die Sitten waren und wie wenig im Grunde Frauen wert waren.
Die damaligen "Gelehrten" - nun zumindest dachten sie das sie die intelligenteren Menschen seien - waren damals in der Kirche verankert. Diese konnten lesen und schreiben und einige sogar Fremdsprachen. Diese Eigenschaften sicherten vielen damals das Überleben und so ist es das Anliegen Johanna´s frommen Vater das auch seine Söhne der Kirche angehörig sein sollen. Doch der älteste Sohn, der heimlich auch Johanna lehrte, stirbt am Fieber und der jüngste Sohn ist geistig benachteiligt und lernt ohne Interesse. Johanna muss ihr Leben als Mann verbringen wenn sie ihren Weg weitergehen will. Sie macht sich einen Namen in der Kirche mit ihren Interpretationen und ihrem Wissen bei der Heilung vieler Krankheiten.

Durch eine Fieberplage im Kloster droht ihr Geheimnis aufzufliegen und sie verlässt das Kloster und zieht von Fulda aus, als Pilger nach Rom. Durch ihr Wissen wird sie selbst in Rom schnell zu einem angesehenen Medikus. Sie wird zum Laibarzt des Papstes. Bei dessen Ableben wird sie zum Papst wie man sich aufgrund des Titels denken kann.

Johanna wird bei einem nächtlichen Tete a tete schwanger, eine Abtreibung misslingt und so stirbt Johanna bei der Geburt.

Teilweise finde ich den Film recht interessant und doch wird man oft daran erinnert das es lediglich eine Sage ist. Die Rollen sind zum Großteil einfach nur schlecht gespielt. Die Hauptdarstellerin wirkt tatsächlich sehr männlich, was wohl eher dem Aussehen als der Schauspielkunst von Johanna Wokalek zu verdanken ist.
Die Kirche mit solcher Macht von damals zu akzeptieren ist heute auch eine harte Probe.

Ich schwanke irgendwie zwischen "gutem Film" und "Empfehlenswert", aber für die 4,5 Punkte fehlt mir einfach noch etwas und der Film hat mich nicht ausreichend überzeugt.

Daher sage ich einfach nur, dass es sich um einen wirklich guten Film handelt und dieser durchaus sehr sehenswert ist.

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