Ocean
77.0/100

Ocean's Eleven

FILM • 2001 • 1 Std. 52 Min.


Regie: Steven Soderbergh

Darsteller/-innen: Brad Pitt, Matt Damon, Scott Caan, Andy Garcia, Robert Peters, George Clooney, Casey Affleck, Eddie Jemison, Bernie Mac, Elliott Gould, Cecelia Ann Birt, Paul L. Nolan, Carol Florence, Lori Galinski, Mark Gantt, Wladimir Klitschko, Lennox Lewis, Shaobo Qin, Carl Reiner, Frank Patton, Tim Snay, Tim Perez, David Jensen, Jorge R. Hernandez, Miguel Pérez, Barry Brandt, William Patrick Johnson, Kelly Adkins, Gregory Stenson, Joe La Due

Genre: Krimi, Thriller



Danny Ocean, gerade 24 Stunden aus dem Gefängnis entlassen, plant seinen nächsten Coup. Mit elf absoluten Spezialisten will er drei Casinos in Las Vegas um 150 Millionen Dollar erleichtern. Nicht ganz zufällig gehören diese dem ruchlosen Unternehmer Terry Benedict, der Dannys Ex-Frau Tess den Hof macht.


Filmkommentare (4)


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Chev
14.10.12 - 00:42
Ich steh einfach auf solche Filme wo man ein bisschen mitdenken kann und alles etwas unklar bleibt. Am Ende sagt man dann: "Hah, hab ich´s doch gewusst" oder man wird komplett überrascht. So ein kleiner Gentlemengangster steckt doch eh in jedem von uns Männern, oder nicht?

Finde die Reihe an sich gut und dieser hier ist mein Favorit.

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Filmosoph
06.06.12 - 13:25
Die Idee für Ocean's Eleven war nicht gerade neu - handelt es sich doch um ein Remake des Originals von 1960 (zu dt. Frankie und seine Spießgesellen (!))
Doch hat die Neuverfilmung kaum mehr als die Grundidee mit dem Original gemein. Und das ist auch gut so. Denn dieser Film hat einen gewissen Stil in das Gangsterfilmgenre eingeführt, der bislang so noch nicht zu sehen war.
Die Charaktere sind durch die Bank sympathisch, menschlich und höchst kriminell. Aber anders halt in der Weise, dass sie durchwegs Stil, Humor und eine durchgehende Lockerheit an den Tag legen. Untermalt wird dies perfekt mit lockerer Musik - das Original von A Little Less Conversation sei hier genannt.
Die Gefahr bei dieser Herangehensweise war es, dass durch die Lockerheit die Spannung verpufft - was allerdings gekonnt vermieden wurde.
Wie das vermieden werden konnte, und im Gegenteil: eine höchst angenehme Spannung erzeugt wurde, ist auf den ersten Blick nicht leicht zu sehen. Der Film wird von den Hauptfiguren getragen, die durchwegs mit der Creme de la Creme von Hollywood besetzt sind. Zweitens ist der Film sehr gut durchdacht - fast schone ein König unter den "Einbruchfilmen", wie Jason dies nannte.

Höchst witzige empfehlenswerte Hochglanzunterhaltung.

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kurenschaub
10.12.10 - 21:51
Kein Über Drüber Film, aber ein netter und unterhaltsamer Gaunerclou ist dies allemal, sogar besser als das Original mit dem "Rat Pack" Sinatra/Martin und S.D.Junior aus 1960 (was ja bekanntlich relativ selten vorkommt).
Das Thema selbst, ob großer Bankraub/Megajuwelencoup oder wie in diesem Fall eine ausgetüftelte 3 Casinos Meistertresorknackerei von einem Spitzenspezialisten Team ist ja durch zahlreiche Streifen in diesem Fahrwasser reichlich ausgelutscht.
Clooney/Pitt/Damon & Co. spielen aber locker drauf los und zeigen das sie es drauf haben. Julia Roberts gibt ziemlich unspektakulär die Frau des Glücksspielmonuguls Terry Benedict (Andy Garcia)
und kurioserweise ist sie auch die Ex vom Sir Einbrecher Knacki
Danny (Clooney), wenn das nur irgendwie gut geht.
Also da gibts einiges an guten Einfällen und cleveren Ideen, die es eben aber nur im Film gibt, das ist zu akzeptieren und man hat nicht viel zu meckern.
Dies ist zumindest der beste Teil von zwei weiteren Nachfolgern.

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Jason
14.06.09 - 21:20
Oceans Eleven erzählt die Geschichte von Männern, die unter der Führung des Ex-Häftlings Daniel "Danny" Ocean (George Clooney) einen Tresorraum in Las Vegas ausrauben wollen, der zu drei Casinos gehört. Schnell stellt sich heraus, dass Danny seinen "Arbeitskollegen" etwas verschwiegen hat: Die Spielhöllen gehören Terry Benedict, der der neue Freund von seiner Ex-Frau ist. Das kann natürlich nichts Gutes bedeuten!

Obwohl die Geschichte etwas abgedroschen klingt und die Räubernummer bereits etliche Male durchgekautt wurde, schafft es Oceans Eleven dank exzellenter und nahmhafter Schauspieler (neben Clooney noch Brad Pitt, Matt Damon, Julia Roberts, Bernie Mac), einem gut durchdachten Drehbuch sowie viel Charme und Witz, über knapp zwei Stunden anstandslos zu unterhalten. Das Ende ist trotzdem in gewisser Weise absehbar, schadet dem Streifen aber keineswegs.

Wer Einbruchfilme mag, deren Hauptcharaktere selbstironisch, witzig, leicht naiv und zu selbstsicher vorgehen, der sollte unbedingt zugreifen. Die Nebengeschichte rund um Dannys Ex-Frau Tess (Julia Roberts) gibt dem Film zudem die nötige Würze und lässt ihn spannender werden, insbesondere weil Casinobesitzer Terry den Raub persönlicher nimmt als sonst. Absolut sehenswert!

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