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Winnetou 4 - Winnetous Rückkehr
20.0/100

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Winnetou 4 - Winnetous Rückkehr

FILM • 1998 • 2 Std. 54 Min.


Regie: Marijan David Vajda

Darsteller/-innen: Pierre Brice, Candice Daly, Pierre Semmler, Tobias Hoesl

Genre: Western



Winnetou hat den vermeintlich tödlichen Schuss von Rollins überlebt und lebt seither zurückgezogen in den Bergen, wo er ein ruhiges Einsiedlerdasein führt. Eines Tages wird sein Leben gestört, als der Weiße Spencer und seine Familie eintreffen und Winnetou sie kurzzeitig bei sich aufnimmt. Spencer allerdings stellt sich als Desperado heraus, der das Land an sich reißen will. Als der skrupellose Strauchdieb und seine hinzugekommenen Männer den Häuptlingssohn Tanka überfallen, nimmt Winnetou den Kampf gegen die Schurken auf. Doch diesmal wird nicht seine Kraft, sondern seine List sein bester Helfer sein...


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kurenschaub

kurenschaub


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11.12.09 - 22:08
...das nackte Elend und die volle Karl May Schändung.
Der mieseste aller Karl May Filme, der Schatz im Silbersee und Winnetou 1 waren noch echte Highlights, doch die TV Produktion von 1998 ist Schrott pur.
Der Plot ist einfach nur lächerlich:
"Winnetou hat seine Erschießung in Winnetou 3 überlebt,
er war gar nicht tot und der Arzt hat sich geirrt.
Old Shatterhand, ansonst die Wachheit in Person, hat nichts bemerkt.
Man hat damals einen Schwerverletzten bestattet, dieser Bedauernswerte wurde später von einem Medizinmann wieder ausgebuddelt und gesund gepflegt.
Danach hauste er Jahrzehnte in einer Höhle in den Bergen, von der Welt abgeschieden.
Aber jetzt hat er das Einsiedlerleben satt und er ist wieder voll da:
Gealtert, gereift und mit Weisheit bis zum geht nicht mehr beschlagen!"
Winnetou ist als übergewichtiger Indianer Opa mit starkem französisch Akzent zurückgekehrt.
Unsynchronisiert nennt man sowas.
Ein absoluter C Movie, ein Rohrkrepierer.
Nach der ZDF Ausstrahlung im Jänner 1998 hagelte es massenweise Negativ Kritiken und die Süddeutsche titelte mit: "WAS SOLL DER QUATSCH!"
Am Besten brachte es die Berliner Zeitung vom 5.1.auf den Punkt:
Es war die eigene Idee von Pierre Brice noch einmal durchs Fernsehen zu jagen. Doch sein Treiben ist voller Merkwürdigkeiten.
DAS IST NICHT DER WINNETOU WIE WIR IHN ALLE KENNEN.
Der Mann soll eine bessere Welt zimmern und nicht greise Lüsternheit verströmen.
Herzangelegenheiten gehören ins Traumschiff und nicht in die Prärie.
Winnetou spricht viel zu viel, auch das ist unverzeihlich.
Er redet auf seinen Hund (Wolf) ein, bekakelt sein Gefühlsleben und hinterläßt insgesamt einen würdelosen Eindruck.
Winnetou ist nun zu uns allen zurückgekehrt, um die trefflichste Parodie seiner selbst zu geben.
Manitus Rache scheint er nicht zu fürchten!"
(Anmerkung:... die kam aber drei Jahre später mit dem Schuh des Manitu!)

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