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Shutter Island
81.9/100

117 Bewertungen

Shutter Island

FILM • 2010 • 2 Std. 18 Min.


Regie: Martin Scorsese

Darsteller/-innen: Elias Koteas, Ben Kingsley, Mark Ruffalo, John Carroll Lynch, Emily Mortimer, Patricia Clarkson, Leonardo DiCaprio, Ted Levine, Michelle Williams, Jackie Earle Haley, Max von Sydow, Ruby Jerins

Genre: Drama, Mystery, Thriller




Copyright: © Szenenbild aus Shutter Island

US-Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) setzt von Boston über nach Shutter Island. Aus dem dortigen Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter ist eine Patientin verschwunden. Gerade als Daniels und sein neuer Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) mit den Ermittlungen beginnen, bricht ein verheerender Hurrikan los. Die Verbindung zum Festland reißt ab, die Insel versinkt im Chaos ...



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Filmkommentare (8)


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bones

bones


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20.05.15 - 20:33
Nach einer Überbeanspruchenden der Nerven, holprigen ersten Dreiviertelstunde kriegt SHUTTER ISLAND dann doch noch etwas Grip, aber letztlich ist manches zu kurz, vieles zu lang und die schlussendliche Auflösung wohl für keinen, eine echte Überraschung. Ein sturer DiCaprio müht sich redlich, das Ganze zusammenzuhalten, während sein Kollege Mark Ruffalo im schlimmen Bill Paxton-Modus ganz schön abfällt. Der Fels in der Brandung heißt Ben Kingsley; der packt den Film ein und nimmt ihn mit nach Hause.

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Butchess

Butchess


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07.08.14 - 20:42
Ich mag Filme, die man 2 Mal sehen muss. Oder auch Filme, die man ein zweites Mal ansieht und es plötzlich ein ganz anderer Film ist. Ohne groß Worte zu verlieren: Muss man mal gesehen haben. Auch gern mehrmals!

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8martin

8martin


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12.11.13 - 19:25
Ein weiterer genialer Streich des Martin Scorsese. In selten gesehener Absolutheit wird hier der Zuschauer verführt. Meistens kennt man die Gründe für die Schizophrenie, sieht das Abgleiten in den Wahn und erfährt dann entweder von Heilung oder Tod. Nicht so hier. Die Traumata als Ursachen werden mysterymäßig eingeblendet und oft mit surrealen Anklängen verfeinert. Man folgt dem US Marshall Daniels (besser denn je Leonardo DiCaprio) bei seinen Untersuchungen, ist schockiert über die Nazi Gräuel und vermutet auf der Insel Versuche am Menschen (lobotomiemäßig). Ben Kingsley und Max von Sydow als behandelnde Wissenschaftler verstärken den Eindruck, dass hier etwas nicht stimme. Wir sehen Emily Mortimer und Patricia Clarkson mit Leos kranken Augen (Hirn). Die Schlüsselszene im Leuchtturm bringt dann eine Wendung, die so unglaublich ist, dass am Ende Diskussionen über Leos tatsächlichen Geisteszustand entstehen könnten. Und dann setzt Scorsese mit dem Schluss noch einen drauf. Das ist so subtil gemacht, dass man zweimal hinschauen muss, um Leos unheilbare Schizophrenie zu erkennen. Seine Lebensbeichte bleibt ohne Wirkung. Er verbalisiert nur ohne erkennende Tiefenwirkung.
Daneben tobt noch ein Hurrikan durchs Bild und über die Insel, in deren Namen die ‘geschlossenen Jalousien‘ stecken. Man kann also eigentlich weder hinein noch hinausschauen. Tunnelblick mit psychischer Zwangsjacke.
Hochspannung mit einer schier unglaublichen aber einleuchtenden Lösung. Man verspürt Lust, Dennis Lehanes Roman zu lesen.

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kurenschaub

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10.12.12 - 12:32
Ein düsterer, ungemein kluger Film, welcher es versteht den Zuschauer bis zum letzten Drittel gewaltig zu "linken" - kennt man den Plot nicht - dann ist NICHT reinfallen so gut wie ausgeschlossen.
Natürlich hat der Film auch kleine Längen und man hat während des Sehens den Wunsch, das er an der einen oder anderen Stelle flotter durchgezogen hätte sein können, im Nachhinein erklärt sich aber auch diese Vorgangsweise!
DiCaprio ist wirklich ein guter Darsteller, dasselbe gilt auch für den überragenden Ben Kingsley und wunderbaren Altmimen Max von Sydow.
Auf jeden Fall ein außergewöhnlicher Psychothriller mit Hirnschmalz und einer Inszenierung durch Martin Scorsese, die sich gewaschen hat.

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Chev

Chev


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30.11.10 - 02:32
Durchaus ein guter Film. Verglichen mit The Butterfly Effect , Hannibal, Sixth Sense oder gar Inception bleibt er aber unter den Möglichkeiten.

Ich habe ihn mir angeschaut, weil ich einem Freund von Inception erzählte und er meinte, ich solle mir auch mal Shutter Island anschauen.

Also mir gefällt Inception besser. Mir fehlen hier die guten Kameraeinstellungen, Effekte etc wie man sie heute eigentlich bei guten Filmen schon fast erwarten kann. Die Story ist zwar ganz gut gemacht und bohrt sich einem ins Hirn, aber mir fehlt hier einfach das gewisse Etwas.
Ausserdem war mir von Anfang an klar, das Daniels und sein Kollege früher oder später in ein Psychodrama auf der Insel verwickelt werden in dem die beiden Hauptakteure später als Patienten enden. Als sie ihre Waffen am Tor abgeben musste war der Gedanke da und ab dann bestätigten die anderen Geschehnisse eher nur noch meine Vorahnungen.
Okay, mit dem Ende hatte ich nicht unbedingt in dieser Art gerechnet. Die einzelnen Sequenzen mit seiner Frau hätten mich normalerweise sicherlich schon in die Richtung denken lassen, da ich aber immernoch den andern Leonardostreifen Inception im Kopf hatte, wo auch immer Sequenzen mit seiner verstorbenen Frau waren, hat mich das wohl blockiert. Obwohl gut gemacht, fand ich den Film nun nicht so "schwierig" wie erhofft.

Naja, alles in Allem muss ich sagen ist auch dieser DiCaprio-Film wieder gelungen. Vom Caprio-Hasser nach The Beach, Aviator, Titanic etc werde ich langsam dank The Departed, Blood Diamond, Inception, Shutter Island zum DiCaprio-Fan.
Er spielt seine Rolle mal wieder 100% überzeugend und die Hauptrolle ist wie für ihn geschaffen.

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Kiddow

Kiddow


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19.09.10 - 00:32
Martin Scorsese sagte einmal "Movies are the memories of our lifetime, we need to keep them alive!" und genau diese Aussage hat das Genie Scorsese mit Shutter Island unterstrichen und fett gedruckt. Ein Psychothriller der nicht Vergleichbar ist, mit allem bisher bekannten des Genres. Mit DiCaprio in einer seiner besten Rollen ist Shutter Island für mich der bisher beste Film des Jahres. Die Kulisse ist sehr düster und dunkel, sowie die Geschichte um die es hier geht. Was oder Wen soll man glauben? Diesen Film habe ich mir dreimal hinter einander angesehen und dennoch war er immer wieder eindringlich, fesselnd, mitreißend und spannungsreich. Die Sequenzen, in denen sich Teddy Daniels (DiCaprio) an seine Frau erinnert, sind so überwältigend in ihrer Darbietung, dass Shutter Island auf jeden Fall ein Muss als Blu Ray Disc ist, damit man jedes Detail auch deutlich sehen kann!
Fazit: Eine eindringliche Story mit einem makellosen Dicaprio und prächtigen Bildern!
Ein formvollendetes Meisterwerk von dem glanzvollen Scorsese!

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Filmfreak

Filmfreak


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16.09.10 - 18:58
Das Duo Scorsese und DiCaprio sind mit diesem düsteren Psychothriller back in Action liebe Filmfreunde!
Die Geschichte von diesem Film spielt in einer schockierenden, makaberen Welt, die bisher relativ wenig auf der großen Leinwand zu sehen war: in der Welt der psychiatrischen Einrichtungen der fünfziger Jahre, in einer Zeit, in der man kurz davor stand, die Behandlungsmethoden für Menschen mit extremsten und gefährlichsten psychischen Störungen zu revolutionieren. Es war jene Zeit, in der die dunklen Tage von sog. "lagerähnlichen" Anstalten gezählt waren, abgelöst von einer neuen Ära mit Gehirnoperationen von großer Bedeutung sowie neurologischen Drogen.
Eine Zeit, in der einige Patienten noch in einem kafkaesken System gefangen waren, während bei anderen bereits innovative experimentelle Verfahren angewendet wurden, aus denen viele unserer heutigen Theorien über psychisch kranke Straftäter hervorgingen.
Regisseur Martin Scorsese gibt uns Filmfans die Möglichkeit inmitten des verwickelten Mysteriums von "Shutter Island" diverse Einblicke, die in diese dunkle, faszinierende, lange versteckt gehaltene Welt hineinführen.
Dieser Thriller ist am Höhepunkt der psychiatrischen Experimente der Fünfzigerjahre angesiedelt und kurz vor den Reformen der Sechzigerjahre, die zur Schließung vieler staatlicher Nervenheilanstalten führten.
Scorsese lieferte hier mit seinem Lieblingsschauspieler DiCaprio ein absolut in sich gelungenes und stimmiges Werk ab! Angefangen von der sehr spannenden Story mit einigen Plot-Twists (mit tollem überraschenden Finale!) über die gesamte schauspielerische Leistung der Darsteller (besonders hervorzuheben ist die immer deutlich werdende panische Darstellung von DiCaprio je länger der Film andauert, sie wirkt wie die erschreckende Personifikation der Politparanoia, welche in den Staaten der 50er-Jahre herrschte) bis hin zum dem absolut stimmigen düsteren Look von wabenden Nebelschwaden und dem peitschenartigen Regen der auf die Insel nieder prasselt. Der Score trägt zu einem weiteren positiven sowie stimmigen Aspekt dieses Psychothrillers bei.

Fazit:
Wer auf einen gut inszenierten Psychothriller steht, mit sehr gutem Plot, sehr guten schauspielerischen Leistungen, der stimmigem Ambiente muss bei diesem Film einfach zugreifen. Ihr werdet es nicht bereuen!
Von meiner Seite gibt es für diesen Psychothriller eine überzeugende Kaufempfehlung!

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lilly

lilly


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20.07.10 - 11:46
1954: Zwei Marshalls, Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo), reisen zur Insel „Shutter Island“, auf der sich die ausbruchsichere Klinik für geisteskranke Schwerverbrecher „Ashcliffe Hospital“ befindet. Dort sollen sie das mysteriöse Verschwinden einer Insassin aufklären. Bei den Ermittlungen kämpft Daniels nicht nur gegen die nicht kooperierenden Angestellten, sondern auch gegen Migräneanfälle, die seine Arbeit erschweren.

Martin Scorsese, der zu den wichtigsten zeitgenössischen Filmemachern gehört, ist es mit Shutter Island gelungen, einen spannenden Psychothriller mit überraschendem Ende zu produzieren. Nach „Gangs of New York“, „Aviator“ und „Departed – Unter Feinden“, die alle der Regie Scorseses unterliegen, hat sich DiCaprio vom Titanic-Image wegbewegt und zu einem glaubwürdigen Schauspieler entwickelt. Überzeugende Schauspieler, dramatische Filmmusik, beängstigende Kulisse und ein überraschender Wendepunkt – was will man mehr?!

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